<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993</id><updated>2012-01-28T12:55:05.477+01:00</updated><title type='text'>Christus nachfolgen</title><subtitle type='html'>Übersetzung eines englischsprachigen Blogs, der rückblickend auf die Zeit der Mitgliedschaft in der Holic-Gruppe und danach schaut</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>27</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-8686632911910356206</id><published>2011-06-10T19:48:00.001+02:00</published><updated>2011-06-10T19:50:02.720+02:00</updated><title type='text'>Die theologische Burg im Gegensatz zum Leben voller Mühen</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;30. Mai 2011&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153); font-weight: bold;"&gt;In der Gemeinschaft lebten wir in einer sicheren theologischen Burg.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Aber das Leben der meisten Menschen ist voll von unterschiedlichsten Mühsalen und Sorgen&lt;/span&gt;: um den Beruf, die Gesundheit, die Partnerschaft, die Sorge für die Kinder und/oder andere Verwandte usw.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);"&gt;Wir hatten eine Menge freie Zeit, um miteinander und mit Außenstehenden über die Bibel zu sprechen. Die täglichen Aufgaben wurden unter verschiedene Geschwister verteilt, so dass für jeden eine geringere Last übrig blieb. Wir mussten uns nicht mit Leuten beschäftigen, die unseren Lebensstil nicht teilten&lt;/span&gt;. Aber im Leben draußen muss man sich um all seine materiellen Bedürfnisse und die seiner Familie kümmern und natürlich auch um die spirituellen, geistigen, emotionalen und alle sonstigen Bedürfnisse. Und in der zerbrochenen Welt um uns herum gibt es viele zerbrochen Menschen und zerbrochene Familien, die nicht die Standards unserer Gemeinschaft erreichen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;So jemand muss und kann Gott inmitten seiner täglichen Pflichten und Sorgen erfahren&lt;/span&gt;, und nicht zuerst durch theologische Diskussionen. (Obwohl dafür natürlich ein gewisses biblisches Grundwissen vorhanden sein sollte.)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Auf der Wanderung durch die Wüste musste das Volk Israel seine grundlegende Lektion lernen: dass es abhängig war von Jahwe in Bezug auf seine Nahrung und alles Übrige. Im alltäglichen Familienleben mag nicht viel Kraft übrig bleiben für besondere christliche Treffen oder Aktivitäten (wie Mission und Diskussionen über Bibelstellen). Das Christsein muss in das normale Leben eingebunden sein, in die Art und Weise, wie wir die Dinge tun. Sicher, ich glaube, die Gemeinschaft behauptet nicht, dass wir keine Christen seien, wenn wir auf Arbeit oder in der Universität waren, aber sie betonten die Gemeinschaftselemente (wörtl. das Zusammensein) zu sehr. Sie haben die (außerhalb der Gemeinschaft existierende) Verschiedenheit der Wege, wie man mit Christus leben kann, nicht erkannt.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-8686632911910356206?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/8686632911910356206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/06/die-theologische-burg-im-gegensatz-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8686632911910356206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8686632911910356206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/06/die-theologische-burg-im-gegensatz-zum.html' title='Die theologische Burg im Gegensatz zum Leben voller Mühen'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-3083633383558333808</id><published>2011-02-22T13:40:00.002+01:00</published><updated>2011-02-22T13:44:03.669+01:00</updated><title type='text'>Bekennt Eure Sünden, ... damit ihr geheiligt werdet (Jak 5, 16)</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;(Bibeltext in der Überschrift nach der Einheitsübersetzung, im engl. Orignal: „damit ihr geheilt werdet“)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.2011&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Das Sündenbekennen ist für mich nach wie vor eine Frage. Wie vielen Leuten gegenüber muss ich es bekennen? Wie detailliert? Welche Sünden? usw.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 102, 255);"&gt;„Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander eure Sünden, und betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; (Jak 5, 13-16)&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jakobus sagt, dass der Zweck der Beichte Vergebung und Heilung ist. Er fordert uns nicht auf, uns ständig mit unseren Sünden zu befassen, wohl aber in Zeiten der Krankheit. Ich denke, „Krankheit“ muss nicht nur ein körperliches Problem bedeuten, sondern auch ein seelisches, gefühlsmäßiges oder irgend etwas anderes, dass unsere Beziehung zu Gott beeinträchtigt.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wie ich gehört und gelesen habe, ist es nicht heilsam, ständig in unseren Sünden zu wühlen oder sich früherer, schon vergebener Sünden zu erinnern und sich erneut über diese zu betrüben. Aber in einigen Fällen, z. B. wenn es emotionale Wunden oder ungebeichtete Sünden aus der Vergangenheit gibt, könnte es heilsam sein, diese ans Licht zu bringen, sie richtig zu bewerten, denen vergeben, die einen verletzt haben, und Vergebung zu erbitten und zu empfangen. Wenn das geklärt ist, sollten wir nicht weiter darin wühlen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;Schwieriger wird es, wenn es um gegenwärtige wiederholte Sünden geht. Da habe ich noch keine gute Antwort.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Und auch wenn wir nicht ständig nach Sünden Ausschau halten, kann es ganz vernünftig sein, ab und an verschiedene Bereiche unseres Lebens zu überprüfen, ob sie in Gottes Augen in Ordnung sind.&lt;/p&gt;  Man sollte auch nicht vergessen,  dass uns Satan ohne Anlass damit angreifen kann, dass er uns an unsere vergangen Fehler und Sünden erinnert, um uns zu entmutigen. Er kann uns auch ruhelos und voller Schuldgefühle machen, ohne dass eine wirkliche Sünde vorliegt. Er möchte, dass wir uns hoffnungslos fühlen. Wenn uns der Heilige Geist einer Sünde anklagt, ist das ganz anders. Er ruft uns auf, die Dinge mit Gott zu klären und Frieden zu finden.  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-3083633383558333808?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/3083633383558333808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/bekennt-eure-sunden-damit-ihr-geheiligt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3083633383558333808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3083633383558333808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/bekennt-eure-sunden-damit-ihr-geheiligt.html' title='Bekennt Eure Sünden, ... damit ihr geheiligt werdet (Jak 5, 16)'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-8038455189205906551</id><published>2011-02-22T13:11:00.000+01:00</published><updated>2011-02-22T13:12:30.779+01:00</updated><title type='text'>Rechtfertigung und Heiligung</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;9.02.2011&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoHeader"&gt;Bei einem Gespräch über Glaube und Werke (nach meiner Zeit in der Gemeinschaft) kam ich zum Fazit, dass man zwei Begriffe unterscheiden kann. Alle Christen werden in den Briefen des NT &lt;u&gt;Heilige&lt;/u&gt; genannt, denn wir sind &lt;i&gt;gerechtfertigt&lt;/i&gt; oder „für gerecht erklärt“ durch unseren ersten Glauben und die Reue (die Veränderung in unserem Denken). Andererseits sollen wir immer mehr heilig werden, denn unsere &lt;i&gt;Heilung&lt;/i&gt; oder „heilig machen“ ist ein Prozess, der unser ganzes Leben lang andauert.&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoHeader"&gt;Offb 22, 11b: &lt;i&gt;„...der Gerechte handle weiter gerecht, und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit.“&lt;/i&gt; (EÜ)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Man sollte beide Extreme vermeiden:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;a)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;      &lt;/span&gt;sich auf die Erlösung zu fixieren: Ich bin gerettet, mir ist vergeben, ich kann das nie mehr verlieren, ich brauche mich nicht mehr um meine guten Taten und mein geistliches Wachstum zu kümmern.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;b)&lt;span style="font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;      &lt;/span&gt;sich auf die guten Tagen so zu fixieren, dass sie zur Voraussetzung der Erlösung werden.&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke, wir sollten glauben, dass wir von Gott aufgrund seiner Gnade angenommen sind. Wir brauchen nicht in Panik zu geraten aus Angst, die Erlösung zu verlieren. Andererseits sollten wir uns hüten: Wenn wir die Sache mit Gott zu leicht nehmen, könnte genau das passieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++&lt;/p&gt;      &lt;p style="text-align: center;" class="MsoHeader"&gt;Kommentare:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.11 R.A.: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L schreib: &lt;i&gt;„Alle Christen werden in den Briefen des NT Heilige genannt, denn wir sind gerechtfertigt oder „für gerecht erklärt“ durch unseren ersten Glauben und Reue (die Veränderung in unserem Denken).“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt; R.A.: Ich bin mir nicht sicher, ob das im NT wirklich der ursprüngliche Grund ist, jemanden „heilig“ zu nennen. Es hört sich gut an, aber ich bin mir nicht sicher, ob es der exakte Grund ist .... Vielleicht werden Christen zuallererst „Heilige“ genannt, weil Gott den Glauben in uns angelegt hat? Weil Gott so in uns wirkt, dass wir bereuen? Vielleicht macht das auch keinen Unterschied, aber ich möchte es dennoch erwähnen.&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass wir Wesen mit einem freien Willen sind und wir können erkennen, was gegen Gottes Willen geschieht.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-8038455189205906551?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/8038455189205906551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/rechtfertigung-und-heiligung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8038455189205906551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8038455189205906551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/rechtfertigung-und-heiligung.html' title='Rechtfertigung und Heiligung'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-8122274541193446074</id><published>2011-02-21T19:26:00.000+01:00</published><updated>2011-02-21T19:27:06.952+01:00</updated><title type='text'>Wir möchten, dass Du diesen Eifer bis zum Ende zeigst</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;8. 2. 2011&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoHeader"&gt;Hebr 6, 9-12:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 21.3pt; text-indent: -21.3pt;"&gt;&lt;i&gt;9&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;Bei euch aber, liebe Brüder, sind wir trotz des Gesagten (Warnung vor dem Abfall) vom Besseren überzeugt und &lt;span style="color: blue;"&gt;davon, dass ihr am Heil teilhabt.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 21.3pt; text-indent: -21.3pt;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;10&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 21.3pt; text-indent: -21.3pt;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;11&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 21.3pt; text-indent: -21.3pt;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;12&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;„Vom Besseren überzeugt“, aber auf jeden Fall wird die Erlösung von Werken der Liebe begleitet. Was soll ich tun, wenn ich meine, dass ich in meinem Leben zu wenige Liebeswerke habe? Wirklich nicht einfach. Jetzt gerade kann ich mich kaum mit etwas anderem als der Sorge für meine kleinen Kinder beschäftigen – und selbst das geschieht bei weitem nicht perfekt. Ich fühle mich außer Stande, noch weitere Taten der Liebe hinzu zu fügen, aber ich kann in allem, was ich tue, nach wie vor um Geduld, Glaube und andere guten Einstellungen ringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;2 Petr 1, 5-9:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt;"&gt;5&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Glauben&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Tugend zu verbinden, mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Tugend&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Erkenntnis,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt;"&gt;6&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Erkenntnis&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Selbstbeherrschung, mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Selbstbeherrschung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Ausdauer, mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Ausdauer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Frömmigkeit,&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt;"&gt;7&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Frömmigkeit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die Brüderlichkeit und mit der &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Brüderlichkeit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; die &lt;b&gt;&lt;span style="color: blue;"&gt;Liebe&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt;"&gt;8&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 102);"&gt;Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, so dass ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt;"&gt;9&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Wem dies aber fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Kommentare:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.11: R.A.:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L schreibt: &lt;i&gt;„Was soll ich tun, wenn ich denke, dass davon zu wenige in meinem Leben vorkommen? Wirklich nicht einfach. Jetzt gerade kann ich mich kaum mit etwas anderem als der Sorge für meine kleinen Kinder beschäftigen – und das geschieht bei weitem nicht perfekt.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Es ist erbaulich, über die Bibel zu sprechen, wie wir es in der Gemeinschaft taten. Aber weil diese Bibelgespräche oft darauf ausgerichtet waren, Irrlehren bei anderen Gemeinschaften zu widerlegen, denke ich, dass Gott das Erziehen von Kindern höher bewertet als solche „Taten“. Ich bin mir sicher. Ich vermute, dass es viel schwieriger ist, Kinder groß zu ziehen, als in abendlichen Gesprächen über geistliche Themen zu spekulieren, wie es in der Gemeinschaft üblich war.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.11 Jose:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke, die Bibelstelle aus dem Petrusbrief zeigt klar, auf welche Weise wir gereinigt wurden und dass es uns dennoch zugleich an guten Werken mangelt, die unseren Glauben begleiten. Die Reinigung ist schon durch das Blut Christi aufgrund des Glaubens allein geschehen. Wie ich Paulus verstehe, schreibt er auch über diese Reinigung, wenn wir „für gerecht erklärt“ wurden. Es ist etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist. Wir wurden für gerecht erklärt und gereinigt allein durch den Glauben und ohne Werke, wie in Römer 4 klar dargelegt wird.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wir wurden gereinigt und wir sind gerecht. Das ist eine großartige Nachricht für uns :-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.11 L (Blogautorin):&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Mit „Taten“ meinte ich nicht, andere zu kritisieren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Was die Bibel betrifft: sie ist vor allem die Quelle, um von Gott zu erfahren, nicht um etwas zu widerlegen, sondern um neue Klarheit und Ausgeglichenheit in Lehre und praktischem Leben zu suchen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Natürlich reicht es nicht, nur das allein zu tun. Gute Werke schließen deshalb Kommunikation und Gemeinschaft mit Christen ein, um die Christenheit aufzubauen, aber auch Begegnungen mit Ungläubigen, um ihnen Gottes Liebe zu erweisen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Am meisten erziehen wir Kinder durch unser eigenes Beispiel.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.11&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L schrieb: &lt;i&gt;„ Gute Werke schließen deshalb Kommunikation und Gemeinschaft mit Christen ein, um die Christenheit aufzubauen...“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Vielleicht sehe ich die Werke der Gemeinschaft wieder in zu düsterem Licht. Denn ich verstehe die Art von Gemeinschaft, die in der Gemeinschaft praktiziert wurde, jetzt als eine liebevolle Manipulation. Sie führt dazu, dass alle Mitglieder wie Roboter reden und handeln, wie seelenlose Zombies. Wenn wir sagten: „Ich bin froh und glücklich!“, dann geschah es auf eine Weise, dass Außenstehende sich fragten: „Ist etwas passiert? Eine Katastrophe?“. Unser versteinertes Gesicht zeigte, dass diese Worte nur Worte waren, welche die anderen überzeugen sollten, dass alles in Ordnung wäre. Aber es war nicht in Ordnung. Unsere Gefühle wurden in der Gemeinschaft unterdrückt. Unser ungewollt hohles Grinsen und die kalten Worte überzeugten vielleicht uns selbst, aber nicht andere.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L schreibt: &lt;i&gt;„aber auch Begegnungen mit Ungläubigen, um ihnen Gottes Liebe zu erweisen.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Ich meine auch, dass das wichtig ist. Aber dennoch ist das Großziehen von Kindern wertvoller als diese Art von „Gottes Liebe zu erweisen“, wie wir es in der Gemeinschaft taten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die Idee, Gottes Liebe den Ungläubigen zu erweisen, ist gut. Wir sind dazu berufen. Aber nicht auf Kosten unserer eigenen Seelen. Wer möchte mit Zombies zusammen sein, wer möchte mit ihnen in einem Chor singen:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;i&gt;„Ich bin mit Christus gekreuzigt. Nicht länger ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“&lt;/i&gt; (Gal 2, 20)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich weiß nicht, in welche Richtung unsere Gemeinschaft sich entwickelt. Vielleicht erkennen wir eines Tages Mitglieder der Gemeinschaft daran, dass sie nur eine Hand und ein Auge haben. Denn sie haben vielleicht inzwischen aus den Worten Jesu gemeinsam gelernt, wie man die Sünden besiegt: Mt 5, 29f &lt;i&gt;„Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! ... Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.11&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L (Blogautorin)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A., ich denke Du siehst die Gemeinschaft zu düster.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Und wenn jemand etwas tut, was auch in der Gemeinschaft getan wird, muss es nicht bedeuten, dass es auf die gleiche extreme Weise geschieht wie in der Gemeinschaft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jemand sollte sich nicht scheuen, gute Dinge zu tun, nur weil jemand anderes diese Dinge missbraucht hat.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;9.2.11&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Mit anderen Worten: Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Aber beide sind miteinander verbunden und beeinflussen einander. Das Ziel unserer Taten mag gut sein, aber wenn wir dabei Mittel gebrauchen, die Gott uns nicht geboten hat, dann wird das Ergebnis nur ein Schatten des ursprünglichen Entwurfs sein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wenn Kinder nicht in den Plan eingebaut werden, dann wird unser „Schiff“ als christliche Gemeinschaft früher oder später auf die Felsen laufen. Die „besondere Situation“ der Gemeinschaft dauert nun schon über 20 Jahre und es ist kein Ende absehbar. Die Gemeinschaft ist unfähig, Familienleben zu integrieren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich ziehe immer wieder Parallelen zu unserer Gemeinschaft um zu zeigen, dass jede Sache ihren Preis hat.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich würde nicht mal behaupten wollen, ob das jetzt mit richtiger oder falscher Lehre zu tun hat, sondern es ist das Ergebnis meine rationale Überlegung. Wir haben Verstand und Intuition, „um zu beurteilen“, in welchem Maße der „Klub der überzeugten Junggesellen“ Ungläubige erreicht. Meistens waren unsere Missionsziele auf unverheiratete, junge Leute beschränkt, die fähig waren, auf unseren mit hoher Geschwindigkeit fahrenden Zug aufzuspringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich weiß, dass ein Familienleben im Vergleich mit unserer Gemeinschaft im Schneckentempo verläuft. Und das kann Außenstehende frustriert, ungeduldig und unzufrieden mit ihrem Leben machen, das sich so sehr vom Lebensstil unserer Gemeinschaft unterscheidet. Aber das neue Testament fordert uns an vielen Stellen auf, geduldig zu sein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ein „langsames Leben“ würde es für Außenstehende leichter machen, es als vereinbar mit ihrer derzeitigen Situation zu sehen. Es gäbe ihnen mehr Hoffnung, sich uns anzuschließen. Sie haben auch Familienleben und mit ihren Erfahrungen können sie uns sicher helfen, viele Fragen der Kindererziehung zu lösen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;10.2.11: K&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die Wiederkunft Unseres Herrn wird in der Schrift oft mit Feuer verglichen. Ich denke, dass wir einige Schlussfolgerungen daraus ableiten können. Der Apostel Paulus schreibt in 1 Kor 3, dass unserer Werke in diesem Feuer geprüft werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Nach meiner Vorstellung bedeutet das: Alles Böse wird durch dieses Feuer verbrannt werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ebenso einiges von unseren Taten ... Ich meine, dass Gottes Gnade alles unternimmt, um jeden zu retten – jeder hat die Wahl: entweder er entscheidet sich für Gott und Jesus, oder er wendet sich im Gegenteil diesen bösen Taten zu. Ebenso liest man in Joh 3, 19 über das Gericht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Der Unterschied zwischen mir und dir, Jose, besteht wohl darin, dass Du denkst, dass dies nicht für reuige Christen gilt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Aber ich denke unsere Meinungsverschiedenheit betrifft nicht die Vorstellung des gnädigen Gottes, sondern das Verständnis der menschlichen Freiheit.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;17.2.11 Jose:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke, es gibt eine Deklaration unserer Rechtfertigung, die auf unserem Glauben fußt. Unsere Werke werden auch im Feuer geprüft werden. Paulus schreibt an Christen, die am Ende gerettet werden, auch wenn sie nicht mit prächtigem Material und auf dem Fundament Christi gebaut haben. Unsere Werke, gute oder schlechte, bilden nicht die Basis für unser ewiges Schicksal. Wir sind durch den Glauben allein gerettet, aber wir erhalten Belohnungen und können uns an einem überfließenden Leben in Christus erfreuen, wenn wir in Gemeinschaft mit Ihm leben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Davon bin ich überzeugt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;18.2.11: K: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jose, ich denke, wir haben unsere Standpunkte klar genug dargelegt und es ist schwierig, da noch etwas hinzu zu fügen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Viele Dank für die Diskussion.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;19.2.11: Jose: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich habe aber immer noch nicht verstanden, in welchem Punkt sich unsere Sichtweisen unterscheiden sollen.&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;Ja, Dank auch dir für die Diskussion.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-8122274541193446074?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/8122274541193446074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/wir-mochten-dass-du-diesen-eifer-bis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8122274541193446074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8122274541193446074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/wir-mochten-dass-du-diesen-eifer-bis.html' title='Wir möchten, dass Du diesen Eifer bis zum Ende zeigst'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-3036948796123473392</id><published>2011-02-10T22:19:00.001+01:00</published><updated>2011-02-10T22:19:30.706+01:00</updated><title type='text'>Gerettet aus Gnade, um gute Werke zu tun</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;28.1.2011&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich kann mich an keine bedeutsame Veränderung in der Theorie über die Gnade erinnern, weder während der Zeit in der Gemeinschaft noch danach: Gerettet aus Gnade, um gute Werke zu tun. Wir sollten das tun, was gut und richtig ist, aber wir können uns unsere Erlösung nicht verdienen (erkaufen). Die Gnade schenkt uns die Energie (Kraft) für die Heiligung, um Gutes zu tun und Schlechtes zu vermeiden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Was die Gefühle betrifft: Ich fühle eher die Erwartung, dies oder das zu verändern und nicht so viel Vertrauen, Hoffnung und Ermutigung, dass GOTT mich verändern sollte und verändern kann. Aber es liegt wohl jetzt eher an mir selbst, diese Ermutigung zu finden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich stimme einem früheren Kommentar zu, dass unser Herz/Verstand/Gedanken unsere Taten beeinflusst und für Gott wichtig ist. Paulus lädt uns ein, unser Denken / unseren Verstand zu erneuern (Röm 12,2). Ein richtiges Verhalten ohne tiefere Veränderung (Bekehrung) vergeht, wenn sich die Umstände ändern. Wir können es im Alten Testament sehen, wie sehr das Verhalten der Israeliten von der Heiligkeit oder Unheiligkeit ihrer Könige abhing.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;u&gt;Kommentare:&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;31.1.2011 Jose:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich möchte das kommentieren, denn für mich scheint es, dass auch wenn die Gruppe die Römisch-Katholische Kirche kritisiert, das Verständnis von Gnade (und Erlösung?) doch recht ähnlich dem katholischen ist.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich meine, dass Erlösung dort bedeutet: Gnade + gute Werke und Beharrlichkeit bis zum Ende. Diese Art von Theologie vertraut in keiner Weise in Gottes Liebe zu uns. Liebe ist die zentrale Aussage im Neuen Testament. Wenn es stimmt, dass Gott uns seine Liebe erweist, dann kann es nicht sein, dass wir jeden Tag zweifeln müssen, ob wir auch ordentlich gelebt und gute Werke getan haben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Nur ein Beispiel: Was würdest Du von irdischen Eltern halten, die ihr Kind im Stich lassen, wenn es ungehorsam war? Wir würden solche Eltern für schlecht und lieblos halten. Gott ist der perfekte Vater (wörtl. Elternteil), der seine Kinder nicht wegen Ungehorsam im Stich lassen will. Es macht für mich keinen Sinn, dass die absolute Liebe, Gott, so gnadenlos sein soll.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Gottes Liebe ist größer. Sie muss bedingungslos sein und wir können sie uns weder am Anfang noch am Ende verdienen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Mein Verständnis von Gott ist extrem vom Gedanken der Gnade geprägt und ich glaube, dass seine Liebe jenseits des menschlichen Verstehens ist. Gerade entgegengesetzt zu dem, was die Gruppe lehrt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich danke dir, dass Du diese Themen angesprochen hast.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen. Amen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;31.1.2011&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jose schreibt: &lt;i&gt;„Ich möchte das kommentieren, denn für mich scheint es, dass auch wenn die Gruppe die Römisch-Katholische Kirche kritisiert, das Verständnis von Gnade (und Erlösung?) doch recht ähnlich ist.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Du siehst, es ist nicht leicht, „außerhalb des Käfigs“ zu denken. Unsere Gemeinschaft ist sehr gegen die kath. Kirche eingestellt, aber tatsächlich denkt sie sehr stark in den Kategorien der Kath. Kirche. Unsere Gemeinde benutzt oft die gleichen Argumente wie die Kath. Kirche.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Deshalb ist es recht lustig (und auch etwas traurig), den Disput zwischen Josef Aufreiter und Gerald Kluge zu lesen. Beide sind mit den gleichen Problemen konfrontiert. Josef möchte nicht wahrhaben, dass viele Probleme unserer Gemeinschaft die gleichen wie in der Kath. Kirche sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Deshalb dominiert in Josefs Argumentation das kindliche Geschrei: „Schau auf deine eigene Kirche!“ – „Eure Fehler sind viel größer“ usw.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;6.2.2011&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;K&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich fühle mich hier zu einer Antwort herausgefordert, denn ich bin jetzt katholischer Christ (früher war ich in der Gemeinschaft).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ja, in einigen Punkten ist die Lehre der „Gemeinschaft“ ähnlich zur Röm.-Kath. Theologie.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich fühle mich jetzt von Gott geliebt. Diese Liebe ist ein freies Geschenk Gottes (Gnade), kein Ergebnis (eher ein Grund) für die guten Werke. Das „Problem“ ist mein freier Wille und dass ich Gott verlassen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Gott alle Menschen retten will. Aber alle Menschen haben die Freiheit, sich gegen ein Leben mit Gott zu entscheiden (im Augenblick oder auch für immer) :-(&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Der Unterschied ist, dass ich in der Kath. Kirche die Gnade auch praktisch so erfahren habe, wie ich sie beschrieb. In der „Gemeinschaft“ war es nur eine Theorie. Praktisch lebte ich dort in ständiger Angst, die Erlösung zu verlieren und ausgeschlossen zu werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;6.2.2011&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Ich möchte hier einen weiteren Vergleich ziehen, der sicher mangelhaft ist, aber trotzdem...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Vielleicht war unsere Gemeinschaft eine bestimmte Reaktion auf die Kath. Kirche. Und in der Abtrennung von der Kath. Kirche war unsere Gemeinschaft wie ein Teenager, der alle möglichen schlechten Dinge bei seinen Eltern sah. Ich könnte mir vorstellen, dass die ursprüngliche Intention unserer Gemeinschaft gut war: häufigere Gemeinschaft zu haben, von den Fehlern der kath. Kirche zu lernen usw. Aber so geht es oft Teenagern, welche die Dinge anders als ihre Eltern machen wollen – das Resultat ist dasselbe oder sogar schlechter. Und deshalb denken sie in den gleichen Kategorien, und die Lösungen liegen konsequenterweise meistens im Rahmen dieser Kategorien.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jedoch können wir sehen, dass die Theologie der Gemeinschaft auch viele andere Resultate hervorbringt als die kath. Theologie. Denn wir verbanden die Jüngerschaft mit höheren Forderungen. Einige Resultate davon waren gut, einige nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wir legten einen höheren Standard an die Einheit an. Aber anstatt so eine „gemeinsame Basis“ zu erbauen, hatte es eher negative Auswirkungen. Unsere paranoide Suche nach kleinsten Abweichungen führe zur massiven Zahl der Ausschlüsse.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wir legten einen höheren Standard an die Liebe an, bekannt als die strenge Betonung der Ermahnung. Ich sehe es wiederum eher als eine Antwort auf eine religiöse und zu tolerante Umgebung, und weniger als allgemeingültiges und zeitloses Konzept von Liebe, das nicht durch unterschiedliche Situationen bestimmt wird. Gottes Liebe verbreitet kein unterschiedliches Licht in verschiedenen Situationen, verschiedenen Altersstufen. Es ist ewig die gleiche Liebe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;7.2.2011; Jose:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;In der Kath. Kirche kannst du derzeit deiner Erlösung nie sicher sein. Gottes Liebe „erlischt“, wenn du nicht bis zum Ende gläubig bleibst.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Rechtfertigung durch Glaube ist eher ein Prozess „um gerecht gemacht“ als „gerecht erklärt“ zu werden. Korrekt wäre, dass wir in dem Moment, in dem wir glauben, für gerechtfertigt erklärt werden. Die kath. Theologie der Rechtfertigung kommt vor allem von Augustinus her, der nicht besonders gut Griechisch konnte und es deshalb falsch übersetzte. Leider herrscht diese Lehre immer noch vor und Rechtfertigung wird als Prozess und nicht als Deklaration gesehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Vielleicht habe ich zuviel gelesen und das sucht mich immer wieder heim. Ich wundere mich immer wieder, wie es sein kann, dass die Christenheit überall gleich ist, nur nicht im Gedanken der Gnade, wie ich sie in der Bibel finde. Gnade ist für mich Gottes freies Geschenk. Wir empfangen Erlösung durch den Glauben und in dem Moment werden wir für gerecht erklärt und unsere früheren, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden sind vergeben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die meisten Christen denken, dass man die Erlösung verlieren kann, denn sie vermischen die Beziehung zu Gott mit der Jüngerschaft. Wenn wir einmal Gottes Kinder durch den Glauben an Jesus geworden sind, können wir diesen Status der Kindschaft nie mehr verlieren. Denk darüber nach: Meine Schwester ist der Gruppe beigetreten und hat sich wie ein Idiot verhalten. Du weißt: keinen Kontakt aufrecht erhalten, unverschämt sein, und keinerlei Liebe gegenüber unseren Eltern zu zeigen. Denkst Du etwa, meine Eltern würden sie verstoßen und verleugnen, dass sie ihr Kind sei? Wenn sie es täten, würde wir denken, dass sie nicht besonders gute und liebevolle Eltern wären. Und Gott, unser Vater (wörtl. Elternteil) ist der beste Vater, den es je geben kann. Ich denke, es wäre verrückt zu meinen, dass er uns verstoßen könnte. Er wird uns nie verlassen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Solange meine Schwester so feindselig ist, verliert sie den Kontakt zu ihren Eltern und die Gemeinschaft ist zerbrochen. Es berührt aber nicht die Beziehung, die nach wie vor besteht. Sie wird immer ihr Kind bleiben, egal was sie tut, aber sie kann sich nicht an ihrer Gesellschaft erfreuen (und umgedreht) solange sie nicht ihre Meinung ändert und bereut. Um die Gemeinschaft wieder zu reparieren, muss sie sich eingestehen, dass sie dumm gehandelt hat und dann zurück in die liebevoll ausgebreiteten Arme der Eltern kommen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Das ist nur ein Beispiel, aber ich glaube daran mit meinem ganzen Herzen. Ich glaube, dass Gottes Gnade vollkommen frei ist und dass er jeden mit seiner unsterblichen Liebe liebt. Das möchte ich der Welt und euch allen sagen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Gottes reichen Segen für euch in Christus!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;7.2.2011; R.A.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jose: &lt;i&gt;„Die kath. Theologie der Rechtfertigung kommt vor allem von Augustinus her, der nicht besonders gut Griechisch konnte und es deshalb falsch übersetzte.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Das erinnert mich an einige Wort von Gottfried Holic (zitiert hier von irgendeinem Forum von Außenstehenden): „&lt;i&gt;Ich hoffe, dass es klar ist, dass weder die Römischen Katholiken, noch die Griechisch-Orthodoxen oder Russisch-Orthodoxen, noch die Pfingstler und charismatischen Gruppen wirklich Kirche sind. Das gleiche gilt für die protestantischen Gruppen, denn sie sind in wichtigen Fragen Schüler des Augustinus und Gegner von Jesus und Paulus.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich stehe in derselben Beziehung zur Gemeinschaft, wie diese zur Kath. Kirche. Ich denke, es reicht nicht, gegen die Theologie von jemanden zu sein (also z. B. gegen die Gemeinschaft). Auch wenn ich sehe, dass das Verständnis der Gemeinschaft über Gnade nicht ausreichend ist, und dass wir Gnade ganz unterschiedlich verstehen, so müssen doch auch andere wichtige Fragen (über Liebe, Einheit, Erlösung....) geklärt werden. Und ich ziehe es vor, das auf die Weise zu tun, wie ich sie in der Bibel finde, aber auch die Meinungen anderer (z. B. deine) in die Überlegung mit einzubeziehen. Denn ansonsten werde auch ich irgendwann „erkennen“, das ich der einzige wahre Christ bin und meine christlichen Freunde in Tallin (ca. 10 an der Zahl) die einzig wahre Kirche bilden, die ich finden kann. :-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Für mich ist „Liebe“ das Schlüsselwort zur Klärung dieser Fragen. Wenn man dieses Wort aber in den Denkkategorien der Gemeinschaft benutzt, begegnen mir viele Fragen, die nicht einfach zu klären sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Nach meinem derzeitigen Verständnis von Gnade stimme ich Deiner Beschreibung zu. Gott liebt uns immer mit derselben Liebe und diese ist bedingungslos. Und wir sind berufen, andere mit Gottes Liebe zu lieben. Aber was ist, wenn wir das nicht tun? Was ist, wenn jemand aufhört, Gott zu verehren und sich sogar gegen Gott wendet? Wird er dann später einmal auch gegen seinen Willen im Himmel sein? Viele solcher Fragen tauchen auf, die einer Klärung harren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Trotzdem stimme ich dir zu, dass die Mitglieder unserer Gemeinschaft eher in der Rolle derjenigen sind, die es aufgegeben haben, ihre Eltern zu lieben, während ihre Eltern sie nach wie vor lieben. Und nicht umgedreht (wie die Gemeinschaft es vermutlich darstellt).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;7.2.2011 Jose:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich sollte vorsichtig mit meinen Worte und Meinungen sein und demütig bleiben sowie immer bereit, von anderen zu lernen und sie nicht zu verurteilen. Mir fällt gerade auf, dass ich das in meinem letzten Posting nicht getan habe. Entschuldigung!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke, dass die Katholische Kirche gut sein könnte, und dass alle, die an Jesus Christus glauben, erlöst werden (1 Kor 15, 1-4). Aber nach wie vor bin ich der Meinung, dass es so viel Gnade, Liebe und Freiheit für uns bei Christus gibt. :-)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ja, ich gebe zu, dass es an einigen Stellen problematisch und herausfordernd klingt. Ich bin noch dabei, mich mit der Zusicherung der Erlösung und den Möglichkeiten zu beschäftigen, die darin liegen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Möglicherweise wenden sich Menschen von Gott ab, weil sie nicht verstehen, wie frei die Gnade wirklich ist und wie sehr Gott sie liebt. Für mich ist es oft schwierig, mich Gott anzunähern, denn ich zweifle an seiner Liebe zu mir. Wenn ich ganz sicher bin, dass er mich annimmt und liebt, auch wenn ich (vielleicht sogar immer wieder) gesündigt habe, ist es leicht, zu ihm zu gehen und mit den großen Möglichkeiten in meinem Herzen zu handeln. Wir brauchen für unsere Sündhaftigkeit Reinigung und Behandlung :) Zum Glück weiß Jesus, wie er mit uns umgehen muss.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die Gnade hilft uns, Gott gegenüber ehrlich zu sein, denke ich.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Es fällt mir oft schwer, Gott als meinen Vater zu sehen, denn das ist so persönlich.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Es ist interessant, dieses Thema zu diskutieren. Ich möchte euch allen danken.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;7.2.2011 R.A.: Danke auch Dir, Jose, für deinen Beitrag.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011 R.A.:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich möchte betonen, dass sich das Zitat von Gottfried Holic an Ausgeschlossene richtete (zu einer Zeit, als er bereits selbst aus der Gemeinschaft ausgeschlossen war.)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;So möchte ich als Ausgeschlossener sagen, dass man nicht so vorschnell die Gedanken anderer Konfessionen ausschließen soll, wie es Gottfried Holic tut: Mit zwei Sätzen gelingt es Gottfried, ca. 90 % von denen auszuschließen, die sich als Christen verstehen. Auf diese Weise lernen wir nichts aus der Vergangenheit und gelangen ganz schnell in die gleiche Sackgasse: Jede andere Kirche ist voller Irrlehren und nur wir sind die wahre Kirche.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich finde es äußerst notwendig, nicht nur aus unseren Fehlern zu lernen (auch wenn die Gemeinschaft versucht, aus den Fehlern der Kath. Kirche und anderer Konfessionen zu lernen), sondern auch das Gute außerhalb unserer Gemeinschaft zu suchen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich finde, es reicht nicht aus, sich nur mit unserer Vergangenheit zu beschäftigen und an die guten Dinge unserer Gemeinschaft zu erinnern. Ich vermisse den gleichen Eifer bei der Suche nach den guten Dingen in den anderen Konfessionen, um uns diese guten Dinge schon jetzt nutzbar zu machen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Je mehr wir die Suche nach den guten Dingen außerhalb der Gemeinschaft verschieben, desto mehr scheint es mir, dass die guten Dinge und Gedanken der Gemeinschaft uns gegenüber hilfreichen Lösungen in der Außenwelt verschließen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Die guten Dinge in unserer Gemeinschaft wurden von Außenstehenden oft als etwas merkwürdig und nicht praktikabel angesehen. Diese Gedanken waren selten mit der Lehre und dem Leben anderer Konfessionen in Einklang zu bringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wir dachten vielleicht, dass es an ihnen sei, uns zu verstehen, denn wir haben diese Gedanken als gut und richtig erkannt und sie müssen das doch auch verstehen und akzeptieren. Aber versuche einmal, über die Logik einer solchen Gruppe nachzudenken, die so abgeschlossen ist, wie es unsere Gemeinschaft war, und die (in dieser Abgeschlossenheit) ihre eigenen Ideen und Argumente über eine vergleichsweise lange Zeitdauer entwickelt hat.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wir dachten, dass alle, die Gott gegenüber ehrlich sind, zu den gleichen Schlussfolgerungen kommen müssten wie wir. Ich denke, das war zu viel erwartet. Wir leben in unterschiedlichen Lebensumständen. Oft sind Außenstehende verheiratet, haben Kinder usw. Natürlich hat auch unserer Gemeinschaft einige Ideen entwickelt und vielleicht sogar brauchbare Lösungen für ein Familienleben. Aber wir waren eher wie Astronomen, die den Leuten die Dinge von einem anderen Stern erklären wollten. Wir lebten unser Leben in den Alltags-Routinen, die so ganz anders waren als die der anderen Christen außerhalb der Gemeinschaft. Wir wurden der Außenwelt gegenüber so fremd, dass wir auf bei unseren Missionsgesprächen mit Außenstehenden eher aneinander vorbei sprachen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Es liegt zuerst an uns, die Situation der anderen zu verstehen, dann nimmt man uns auch eher ernst.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011. R.A.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich studiere gerade Indische Kultur an der Universität. Ich habe meinen Bachelor über die Lehre der ISKCON gemacht (die so genannte Hare Krishna Bewegung). Du würdest dich sehr wundern, wenn ich die Gesprächsmuster bei ihren Missionseinsätzen hier erzählen würde. Sie sind so ähnlich zur Demagogie unserer Gemeinschaft. Demagogie kennt keine Religionsgrenzen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011, L. (Blog-Autorin)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jose schrieb: „&lt;i&gt;Wir empfangen Erlösung durch den Glauben und in diesem Moment werden wir für gerecht erklärt, und unsere vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden sind uns vergeben“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich glaube nicht, dass alle Sünden automatisch ohne Reue vergeben werden. Johannes schreibt in seinem ersten Brief: &lt;i&gt;„Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Anwalt beim Vater – Jesus Christus“&lt;/i&gt;. Warum brauchen wir einen Anwalt, wenn alle Sünden schon vergeben sind? Und vorher schreibt Johannes, dass wir unsere Sünden bekennen müssen. Dann reinigt uns Christus.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Jose schrieb: &lt;i&gt;„Sie wird immer ihr Kind bleibe, egal was sie tut, aber sie kann sich nicht ihrer Gemeinschaft erfreuen... wenn sie nicht ihren Sinn ändert und bereut. Um die Gemeinschaft wiederherzustellen, muss sie eingestehen, dass sie dumm gehandelt hat und zurück in die liebevoll ausgebreiteten Arme ihrer Eltern kommen.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wenn sie Buße zur Wiederherstellung der Gemeinschaft mit ihren Eltern braucht, so brauchen wir auch Buße/Umkehr zu Gott, wenn wir uns von Gott entfernt haben. Dann können wir wieder Gemeinschaft mit ihm haben. Ich denke, jemand hat mal gesagt, dass es nicht sehr feinfühlig von Gott sei, wenn er jemanden gegen seinen Willen nach dem Tod wieder in seine (Gottes) Gemeinschaft holt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Weiterhin gibt es auch Warnungen, von Gott abzufallen, z. B. in Heb 6. Deswegen glaube ich auch, dass es (das Abfallen) möglich sein muss.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Auf jeden Fall finde ich aber eine Menge Hoffnung und Liebe in der Bibel. Lass dich nicht entmutigen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011: L (Blogautorin) Fortsetzung in einem neuen Post&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="" lang="IT"&gt;8.2.2011, R.A.: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;L. schrieb: &lt;i&gt;“Ich glaube nicht, dass alle Sünden automatisch ohne Reue vergeben werden. Johannes schreibt in seinem ersten Brief: „Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Anwalt beim Vater – Jesus Christus“. Warum brauchen wir einen Anwalt, wenn alle Sünden schon vergeben sind?“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;R.A.: Ich sehe darin keinen Widerspruch. Wenn wir an die Rechtsverfahren in unseren irdischen Gerichtshöfen denken, dann sehen wir, dass auch die, welche vermutlich im Recht sind, einen Anwalt brauchen. Das ist allgemeine Praxis.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke, L meint die Stelle 1 Joh 2,1. Ich verstehe es so, dass dort der Gerichtstag (Jüngste Tag) gemeint ist. Ich denke, wir alle werden diesen Tag erleben und brauchen dann Jesus als unseren Anwalt. Er verteidigt uns dann. Er ist dort unser Fürsprecher. Wir brauchen das dort, auch wenn wir sündenlos wären. Er wird dem Vater gegenüber bestätigen, dass wir gläubig waren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011: R.A.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich möchte hier nicht behaupten, das wir unsere Sünden nicht bekennen müssten, aber ich sehe, dass wir auch das übertreiben können. Ich glaube, auch L. könnte dem zustimmen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Wenn ich über die Sünden nachdenke, die ich begangen und wieder vergessen habe, macht es mir Angst.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ganz sicher habe ich nie tief genug in meinem Herzen geforscht, um alle meine Sünden aufzudecken und zum Kreuz zu bringen. Ich weiß, dass ich ein gewohnheitsmäßiger Sünder bin. Ich habe in der Gemeinschaft erkannt: Je mehr ich mich mühte, die Sünden rigoros auszureißen, desto zauderhafter wurde ich. Ich verlor die Hoffnung, auf diesem Weg mit meinen Sünden zu einem Ende zu kommen. Es nahm mir Hoffnung und Kraft. Und dann war es auch nicht genug, dass ich selber meine eigenen Sünden in mir suchte, um sie zu bekennen. Auch meine Geschwister in Christus, meine Mitkämpfer in der Gemeinschaft „halfen“ mir dabei, immer mehr Sünden in mir auf zu decken.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;8.2.2011: R.A.: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich möchte hier nicht behaupten, das wir unsere Sünden nicht bekennen müssten, aber ich sehe, dass wir auch das übertreiben können. Ich glaube, auch L. könnte dem zustimmen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich weiß nicht, ob das eine vernünftige Lösung dieser Frage ist. Aber denen, welche die Reinigung auf die Art der Gemeinschaft suchen, wünsche ich viel Glück und starke Nerven.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;+++++++++&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;10.2.2011: K:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;Ich denke ähnlich wie du, Jose. Ich denke, jemand kann die Erlösung (theoretisch) verlieren, wenn er leugnet, ein Kind Gottes zu sein. Gott wird ihn nicht tadeln, aber derjenige möchte mit IHM nichts zu tun haben. :( (Und Gott lässt ihm diese Freiheit&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-3036948796123473392?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/3036948796123473392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/gerettet-aus-gnade-um-gute-werke-zu-tun.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3036948796123473392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3036948796123473392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/gerettet-aus-gnade-um-gute-werke-zu-tun.html' title='Gerettet aus Gnade, um gute Werke zu tun'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-8608997854877321305</id><published>2011-02-03T17:29:00.012+01:00</published><updated>2011-02-03T21:33:04.602+01:00</updated><title type='text'>Die guten und die schlechten Seiten der Gemeinschaft</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;22. 1. 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um etwas Ausgewogenheit zu schaffen, möchte ich einmal auflisten, was&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt; &lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;gut&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und was schlecht an der Gemeinschaft war.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);font-size:100%;" &gt;Gut war:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;- Jeder war zum Mitwirken eingeladen und wurde dazu ermutigt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; – indem man lehrte, dass JEDER Christ berufen ist, Gott und den Menschen zu dienen und nicht nur die Kleriker&lt;br /&gt;- das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Bibelstudium&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, das Wissen um die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;rechte Lehre&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, das als wertvoll angesehen und ausgeübt wurde (aber in einige Detailfragen zu strikt und zu fordernd für die geistlich Schwachen)&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;häufige Treffen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, um sich zu stärken, ermutigen/ermahnen und einander zu dienen, das Leben zu teilen (aber zu Lasten aller anderen Beziehungen)&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Beziehungen, Liebe &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;gegenüber jedem Bruder/Schwester, die den gleichen Weg ging. Beziehungen wurde zu jedem Bruder aufgebaut, nicht nur zu den sympathischen&lt;br /&gt;- zur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Mission &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;wurde ermutigt und sie wurde praktiziert (der Inhalt der Botschaft war nicht immer in Ordnung: auf die Gemeinschaft statt auf Jesus zentriert)&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Hingabe &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;des ganzen Lebens (aber manchmal recht extrem)&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Disziplin, Balance&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; zwischen Leiblichem und Geistlichem: tägliche Spaziergänge, Ruhepausen nach der Arbeit / vor der Gemeinschaftszeit (nur zu uniform, für alle das gleiche)&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);"&gt;Schlecht war&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;:&lt;br /&gt;- das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Vergällen von persönlicher (privater) Zeit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Man wurde zu sehr voneinander abhängig gemacht als von Gott. (Ich meine, dass es als schlecht angesehen wurde, wenn jemand sich nicht bei den gemeinsamen Aktivitäten beteiligte, sondern allein sein wollte).&lt;br /&gt;- dass &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;unser Lebensstil &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;als der für Christen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;einzig mögliche&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; hingestellt wurde. Tägliche Treffen und häufige Reisen sind in ärmeren Ländern und für Familien mit kleinen Kindern nicht erschwinglich. Und einige haben besondere Aufgaben für bestimmte Gruppen zu erfüllen (Senioren, Waisen, Obdachlose, Süchtige, Arme, Gefangene usw.) usw.&lt;br /&gt;- extreme, lieblose, abhängig-machende &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Abgrenzung/Trennung von allen Außenstehenden, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;einschließlich der eigenen Familie. So können diese nicht unsere Liebe erfahren.&lt;br /&gt;-&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt; zu ermüdende Tagesabläufe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Da gab es jedoch Veränderungen zum Guten: die Spaziergänge wurden kürzer, die Themen auf den Wochenendtreffen wurden nicht mehr in der Nacht behandelt usw.&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Aktivitäten als der Hauptmaßstab für das eigene Bemühen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, körperliche Schwäche wurde manchmal mit fehlendem Willen (wörtl.: mangelndem Bemühen) gleichgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Gute Theorie&lt;/span&gt;, aber &lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);"&gt;schlechte Umsetzung&lt;/span&gt;:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt;keine Hierarchie, „alle sind Brüder“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; – &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:100%;" &gt;aber dann die besondere Position von Gottfried H.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; (ich stütze mich dabei vor allem auf das Zeugnis anderer, ich selber habe ihn persönlich kaum kennen gelernt)&lt;br /&gt;- die &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt;theoretische Erlaubnis zur Ehe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; (Die Theorie über die Ehe ist vermutlich wegen der fehlenden praktischen Erfahrung mangelhaft) - &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:100%;" &gt;aber in der Praxis war es dann verboten eine Ehe zu schließen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; –&gt; was das Joch für einige zu hart machte und zur Heuchelei führte&lt;br /&gt;- in der Apologie wurde geschrieben, dass &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt;wir offen seien&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; – aber in Wirklichkeit &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:100%;" &gt;verschlossen wir uns berechtigter Kritik &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;und waren nicht bereit, von Außenstehenden zu lernen.&lt;br /&gt;- der gemeinsame &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt;Kampf um Heiligung&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; – aber manchmal &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 153);font-size:100%;" &gt;beschäftigten wir uns zu sehr mit Sünden, erklärten zu viele Dinge gleich zur Sünde, vertrauten nicht genug auf die Selbsteinschätzung des einzelnen und auf Gottes Wirken im anderen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentare:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span lang="IT"  style="font-size:100%;"&gt;23.1.2011 R. A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, auch ich empfinde es als positiv, dass wir keine geistlichen Funktionäre hatten. Die Verantwortlichkeit (auch die geistliche) war angenehm breit verteilt. Eigentlich FUNKTIONIERTE unsere Gemeinschaft auf ihre eigene Weise.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Verschiedene Kirchenführer, mit denen ich darüber sprach, wollten mir nicht glauben, dass jeder aktiv werden kann, wenn es keinen Chef an der Spitze gibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gottfried H.s Ausschluss schuf einen Präzedenzfall, dass sich dort niemand als der „große Führer“ gemütlich machen kann. Er wird früher oder später entthront werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Aber das bedeutet nicht, dass es nicht doch Leute gibt, die faktisch geistliche Leiter sind, zu denen die anderen aufschauen. Ich selber habe in der Gemeinschaft oft das Argument gehört: „Aber Josef hat gesagt...“ Und wenn ich in einem solchen Fall etwas ironisch lächelte, wurde das als schlechte Einstellung getadelt. Josef ist „ein älterer Geschwister“ und muss deshalb mit Respekt behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;23.1.2011; R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich erinnere mich an einen Fall in Ungarn, in KB, als eine Schwester voller Bewunderung sagte: „Es ist doch ein Glück, dass Josef kein Kardinal geworden ist!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, es war wirklich schwer, sich Josef als katholischen Kardinal vorzustellen, dachte ich damals. Denn er kämpfte sich in diesem Augenblick gerade mühsam das Seil hinauf, das von der Decke hing.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;+++++++++&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentare:  &lt;/span&gt;&lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;25.1.2011 R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vielleicht ist meine Einstellung nicht gut, weil ich diese Dinge zu kritisch sehe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber ich denke, Gott will nicht, dass wir uns durch das ständige tiefe Bereuen und die Angst vor schweren Sünden selbst quälen (was wahrscheinlich unsere Gemeinschaft erwartet).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich habe auch außerhalb der Gemeinschaft Menschen kennen gelernt, die gern ihre Sünden enthüllen und bezeugen, dass sie nun endgültig von Sünden frei seien! Und etwas später sah ich, wie sie wieder anfingen, dass sie so schwer gesündigt hätten, und jetzt endgültig davon frei seien. usw. usw.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich habe starke Zweifel, ob dieses ständige Gehen im Kreis wirklich der Kampf um ein heiligmäßiges Leben ist, das Gott von uns erwartet. Es macht wohl eher Leute verrückt als dass es sie zu Gott führt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich würde den Ausgeschlossenen empfehlen, Mt 5, 38-48 und 1 Kor 13 zu lesen :-))&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Denn ich habe erfahren, das mir diese Bibelstellen eine Menge geholfen haben. Dort werden nicht nur Verhaltensweisen oder äußere Formen von Gottes Liebe beschrieben, sondern diese Bibelstellen zeigen das zentrale Konzept von Gottes Liebe, nämlich VERGEBUNG. Dort sind die Zeichen geschildert, dass du vergeben kannst. Und wenn du vergeben kannst, dann wird Gott auch dir vergeben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was immer ich an Kritik geschrieben habe, vergebt mir. Lasst uns Frieden schließen ... Und ich ersehne wirklich den glücklichen Tag, an dem ich alle meine Freunde und Feinde treffen kann, um gemeinsam mit ihnen Tee zu trinken und zu diskutieren, wie wir uns untereinander versöhnen können, wie wir einander lieben können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Josef A., Gerald K., und alle die „Anonymous“-Leute, die hier posten. Ihr seid willkommen in meinem Haus. Aber ich möchte Euch meine Adresse liebe persönlich per Mail geben. Meine Mailadresse findet ihr auf meiner Homepage.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;27.1.2011: Jose:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hallo, mich würde interessieren, wie du zur Zeit Gottes Gnade empfindest. Was denkst du darüber jetzt?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zum Thema schwere Sünden: ich denke, wir sollten sie vermeiden, aber immer im Kopf behalten, dass es Gott vor allem um das Herz und nicht um das äußere Verhalten geht. Schwere Sünden sind bloß das äußere Erscheinungsbild eines schwachen Herzens. Sie sind kein Grund zum Sich-selbst-Verbessern, sondern sollten Anlass sein, sich ehrlich Gott zu zu wenden im Wissen, dass er uns liebt, egal was geschehen ist und dass es für die, welche in Jesus Christus sind, keine Verdammnis gibt (Röm 8, 1).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Problem liegt meiner Meinung nach oft darin, dass wir wenn wir sündigen, uns selbst durch das Fleisch zu verändern versuchen, anstatt offenherzig zu Gott zu gehen und den Geist seine sanfte reinigende Arbeit in unseren Herzen tun zu lassen. Das alles zusammen gedacht: Gott liebt und vergibt uns, was wir auch tun. Seine Gnade reicht für uns alle.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Gott segne euch. Ich habe einen Verwandten, der gerade selbst in dieser Gruppe ist. Deswegen fand ich auch deinen Blog.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;28.1.2011 R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich erinnere mich nicht, ob ich sehr über Gottes Gnade NACHGEDACHT habe. Natürlich, ich erinnere mich an verschiedene Diskussionsthemen, wo es um die Gnade Gottes ging.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber in mir wuchs eher ein starkes GEFÜHL, dass Gottes Gnade mir wichtiger war, bevor ich begann, mit der Gemeinschaft dahinzujagen (1 Kor 9, 24-27). Gottes Gnade wurde für mich Schritt für Schritt immer gleichwertiger mit der Gnade der Gemeinschaft. Das Christsein war praktisch auf die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft begrenzt. (Ich denke, es klingt sogar jetzt für mich recht logisch, wenn jemand versucht, die Gemeinschaft mit der einzig wahren Kirche gleich zu setzen.)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was ich vor allem sagen will ist, wie „zerbrechlich“ die Gnade Gottes war, wenn man die häufigen Ausschlüssen sieht. Sie bestimmten immer mehr mein Verständnis von Gottes Gnade. Sie wurde für mich immer mehr mit Bedingungen angefüllt, die ich nicht verstehen konnte. Denn in der Gemeinschaft gab es einige Ausschlüsse, die für mich irrational waren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und JETZT – Ich bin gerade so fasziniert von den Bibelstellen Mt 5, 38-48 und 1 Kor 13, dass ich kaum Worte finde ... Einiges dazu habe ich in meiner Webseite beschrieben (http://sites.google.com/site/holicgroup/)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ++++++++&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;28.1.2011 L (Blogautorin):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Zur Frage der Gnade siehe das nächste Posting &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;31.1.2011 Jose:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;an R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Um auf deinen Kommentar über die Gnade Gottes in der Gemeinschaft zurück zu kommen: Das Verständnis ist sehr ähnlich dem in der röm.-kath. Kirche. Die Gnade gibt es nur in der einen wahren Kirche, was auf die Gemeinschaft übertragen heißt: nur in der Gemeinschaft. Also gibt es keine echte Gnade außerhalb der Gemeinschaft? Das ist ähnlich dem, was die Kath. Kirche lehrt. Zumindest lehrte sie es in der Vergangenheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Von der Bibel her betrachtet, erscheint es mir sinnvoller zu sagen, dass Gottes Gnade frei ist (Eph 2, 8-9). Wenn man also Gottes Gnade mit Bedingungen verknüpft, zerstört man das Evangelium und predigt ein anderes. Das meine zumindest ich. Auch wenn die Hl. Schrift diese Sichtweise recht gut unterstützt, weiß ich doch, dass mir die meisten Leute da nicht zustimmen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Dennoch kann nur die Gnade die Christenheit vereinen. Wenn man deshalb die Gnade auf biblischer Grundlage verstanden hat, hat man die wichtigste Sache in diesem Leben verstanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;31.1.2011 R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, das stimmt. Ich möchte ehrlich sagen, was ich jetzt über Gnade DENKE. Oder ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll ... Ich möchte nicht behaupten, dass das, was ich denke, richtig sein muss, aber ich möchte sagen, welches DENKEN in mir gerade vorherrscht oder was ich zur Zeit gerade FÜHLE.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;a&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sagen wir es so: Auch wenn die Denkweise der Gemeinschaft über die Gnade in mir noch sehr verbreitet ist, weiß ich dennoch, dass ich viele Fragen neu durchdenken muss. Mein Denken wurde durch die Gemeinschaft „formatiert“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es hört sich für mich stimmig an, dass Gottes Gnade frei ist, wie du sagst. Aber was bedeutet das? Ich muss darauf eine Antwort finden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mein Verstand ist also gerade „im Umbau“. Ich muss logische, begründete Antworten auf viele Fragen finden, die sich mir früher nicht stellten, denn in der Gemeinschaft wurden viele Dinge nicht hinterfragt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:12pt;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach dem Ausschluss musste ich vieles „außerhalb des Käfigs“ lernen, in Themenbereichen, welche in der Gemeinschaft vermieden wurden oder welche die Gemeinschaft gern sehr vereinfacht hat, um diese Dinge leichter handhaben und widerlegen zu können. Und eine dieser Fragen ist die Gnade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoHeader"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;31.1.2011 R.A.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:100%;"  &gt;Mit anderen Worten: Mein Verstand sagt mir, dass Gottes Gnade viel mehr sein muss, als was ich in der Gemeinschaft wahrgenommen habe. Aber was bedeutet das jetzt? Das ist für mich eine Frage. Ich muss der Antwort bis zu ihren Wurzeln verfolgen. Aber ich fürchte mich nicht, es neu zu durchdenken. Nach dem Ausschluss fühle ich mich eher wie ein Erforscher der Welt. Erst kürzlich habe ich für mich die Bibelstellen Mt 5, 38-48 und 1 Kor 13 entdeckt und sie haben mich enorm bestärkt. Ich fühle, dass diese Stellen ein Schlüssel für mich sind, um auch andere Fragen zu entwirren, einschließlich der Frage nach der Gnade Gottes. Ich möchte mir deshalb jetzt nicht gleich alle guten und fertig ausgearbeiteten Ideen über die Gnade vornehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Calibri;font-size:12pt;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-8608997854877321305?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/8608997854877321305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/die-guten-und-die-schlechten-seiten-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8608997854877321305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8608997854877321305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/02/die-guten-und-die-schlechten-seiten-der.html' title='Die guten und die schlechten Seiten der Gemeinschaft'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-3630490952234553810</id><published>2011-01-17T17:37:00.007+01:00</published><updated>2011-02-02T21:30:09.767+01:00</updated><title type='text'>„Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren“ – Teil 2</title><content type='html'>14.1.2011:&lt;br /&gt;Wie die Kommentare zeigen, ist die Frage der Ehe nicht so einfach.&lt;br /&gt;Ich möchte meine Gedanken deshalb näher erläutern.&lt;br /&gt;Ich kombinierte zwei Fakten:&lt;br /&gt;1) Mit der Frage der Ehe verbinden sich in der Gemeinschaft ziemlich viel sexuelle, aber auch alle möglichen anderen Wünsche (wie z.B., dass man Kinder hat, eine tiefe innere Beziehung zu einem Anderen hat usw.). Das hat Ausschlüsse und Austritte aus der Gemeinschaft zur Folge.&lt;br /&gt;2) die Lehre, dass es nicht gut sei zu heiraten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich wollte aufzeigen, dass es nicht biblisch ist, das Heiraten zu verbieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte keine erschöpfende Abhandlung über das Für und Wider der Ehe abfassen.&lt;br /&gt;Die Ehe beseitigt nicht alle sexuellen Versuchungen, aber macht es leichter, sie aufzudecken.&lt;br /&gt;Wer nur wegen Sex heiratet, wird recht schnell enttäuscht sein. Ehe bedeutet, das ganze Leben und nicht nur das Bett zu teilen.&lt;br /&gt;Wer nach einer Lösung für sexuelle Versuchungen sucht, dem würde ich raten, nach Gott zu suchen, verführende Situationen zu meiden und sich darauf zu konzentrieren, über Gottes Willen nachzusinnen und ihn zu tun. Aber ich meine, wir dürfen die Ehe als einen möglichen Weg mit Gott nicht ausschließen, wenn jemand heiraten möchte.&lt;br /&gt;Sicherlich sollte man sich auch in der Frage, wen man heiratet, Gottes Führung und seinem guten Rat anvertrauen, so dass auch dies „im Herrn“ geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kommentare:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;15.1.11: Anonymous:&lt;br /&gt;Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht. Deshalb würde ich nicht sagen, dass die grundsätzliche Lehre der Gemeinschaft darin besteht, „dass es nicht gut ist zu heiraten“. Wenn wir eine solche Aussage machten, hatte es immer mit einer konkreten Situation und Zeit zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist auch falsch zu sagen, „dass die Ehe verboten war“. In der langen Zeit, die ich schon in der Gemeinschaft bin, bewerteten wir jeden Fall neu, um die richtige Antwort zu bekommen. Und das war schon so, bevor ich dorthin kam. Jeder konnte sich an diesem Thema beteiligen und kann es bestätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.1.11: RA:&lt;br /&gt;http://sites.google.com/site/holicgroup/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.1.11: L (Autorin)&lt;br /&gt;Anonymous, warum wurde dann 20-30 Jahre lang ziemlich vielen, die heiraten wollten, gesagt, dass es nicht gut sei, zu heiraten? War es wirklich besser, dass einige aus diesem Grund Gott (zumindest nach Meinung der Gemeinschaft) verlassen haben?&lt;br /&gt;Du kannst sagen, dass wir uns den Weg nicht bequemer machen können, als es Gott will. Aber die Bibel unterstützt die Lehre nicht, dass de facto niemand heiraten darf. Auch wenn nicht alles vollkommen in uns ist: Gott hat die Menschen verschieden gemacht und kann auch das Unvollkommene zum Guten seiner Kinder gebrauchen (Röm 8,28)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.1.11: RA:&lt;br /&gt;Anonymous, ich wünsche Dir ein frohes Neues Jahr und Frieden in Deinem Herzen. Möge Gott dich segnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.1.11. Anonymous:&lt;br /&gt;„Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten. Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.“&lt;br /&gt;(Lk 20. 35-36)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.1.11 L (Blogautorin)&lt;br /&gt;Spricht Jesus in Lk 20 nicht über die Zeit NACH der Auferstehung? Vor dem zitierten Vers befragten ihn die Sadduzäer über die Auferstehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18.1.11: R.A.&lt;br /&gt;Ja, wir versuchten, uns Engeln ähnlich zu machen, Engel zu „spielen“, wie es in dieser Bibelstelle beschrieben ist. Aber ich glaube, wir waren darin nicht sehr erfolgreich. Ständige sexuelle Sünden und der Engelsstand passen nicht zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.1.11: Anonymous:&lt;br /&gt;Nicht nur. Er spricht über jene, die würdig sind, diese Welt zu erhalten und über ihre Entscheidung in dieser Zeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.1.11 „Saved by God’s grace“ (dt. gerettet von Gottes Gnade) schreibt:&lt;br /&gt;Erinnern sich einige von euch an die Bibelverse, in denen wir gewarnt wurden, sich in nutz- und endlosen Diskussionen festzulaufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es klingt hier, also ob die Liebe zueinander zweitrangig ist, es geht nur darum, Recht zu behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Bruder und jede Schwester sollte das beste tun, um den schwachen Geschwistern zu helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umarmt euch und sucht nach den Wegen, wie ihr einander respektieren und helfen könnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir scheint, zu Beginn war der Gedanke einer Gemeinschaft, die miteinander teilt und füreinander sorgt, gut gemeint. Aber inzwischen verursachen ihre Früchte überall Verletzungen. Die Mitglieder der Gemeinschaft sind verletzt, Familien und Familienmitglieder sind verletzt, Freunde sind verletzt. Meint wirklich jemand, dass dies die Art ist, wie Gott liebt??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-3630490952234553810?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/3630490952234553810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/es-ist-besser-zu-heiraten-als-sich-in_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3630490952234553810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3630490952234553810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/es-ist-besser-zu-heiraten-als-sich-in_17.html' title='„Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren“ – Teil 2'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-188645585476199555</id><published>2011-01-05T17:05:00.014+01:00</published><updated>2011-02-10T18:35:23.147+01:00</updated><title type='text'>Dort gab es eine so große Liebe zur Wahrheit</title><content type='html'>1.1.2011&lt;br /&gt;Es gab in der Gemeinschaft eine so große Liebe zur Wahrheit. Können wir uns da vorstellen, dass in ihr auch einiges Schlechte geschah?&lt;br /&gt;Als Geschöpfe des vollkommenen Gottes streben wir nach Vollkommenheit (Perfektion). Wir sind aufgerufen, vollkommen und heilig zu sein, wie es Gott ist. Aber unglücklicherweise sind wir nach wie vor unvollkommen. Es ist traurig. Das kann mich manchmal zornig machen: Warum sind wir nur so schwach? Wir sind jedenfalls nur auf dem Weg zur Vollkommenheit und manchmal machen wir Fehler oder sündigen. Wir sündigen als Individuen, aber als voneinander abhängige Wesen sündigen wir auch als Gemeinschaft von Christen. Es mag hart zu glauben oder zu akzeptieren sein, aber wenn ehrlich auf unsere Gemeinschaft und die Früchte ihres Wirkens sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gemeinschaft schauen, müssen wir uns eingestehen, dass nicht alles heilig, liebevoll und barmherzig war.&lt;br /&gt;In Bezug auf das Individuum, war es meiner Meinung nach klar, aber in Bezug auf die Gemeinschaft wurde gelehrt, dass wir die Kirche seien und die Kirche ist die Säule der Wahrheit – unfehlbar. Denn Gott ist mit seiner Kirche. Aber warum haben alle Formen von Kirche in der Vergangenheit gezeigt, dass sie unvollkommen waren? Ich vermute, weil alle Menschen – außer Jesu – unvollkommen sind. Ist GH oder Josef oder irgendjemand anderes in der Gemeinschaft vollkommen? Natürlich nicht. Jeder kann einen Fehler machen und durch die enge Verbindung untereinander kann somit auch die Gemeinschaft als Ganze einen Fehler machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Suchen nach der Wahrheit war gut, aber die Wahrheit wird nicht durch das definiert, was unsere Gemeinschaft darunter versteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentare:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.1.2011:&lt;br /&gt;RA: Ich war auch in dieser Gemeinschaft.&lt;br /&gt;Ich würde das Verhalten unserer Gemeinschaft mit einem Eishockey-Spiel vergleichen.&lt;br /&gt;Unsere Ausschlüsse waren wie Zeitstrafen im Eishockey: Spieler, welche die Regeln brachen, mussten für zwei Minuten in die Zeitstrafenbox (Penalty-Box) und konnten danach wieder zurück ins Spiel.&lt;br /&gt;In unserer Gemeinschaft gab es einige, die verschiedene Male ausgeschlossen wurden und wieder zurück kamen.&lt;br /&gt;Der entscheidende Unterschied ist, dass man im Eishockey auf diese Weise eine gute Gelegenheit zum Ausruhen hat und weiß, dass man zurück ins Spiel kann.&lt;br /&gt;In der Gemeinschaft wird man als Ausgeschlossener an einen eher unfreundlichen Ort geschickt – grundsätzlich wird man in die Hölle geschickt. Und wie wir es erfahren haben – wir wussten nie die Zeit, wann (wenn überhaupt) wir aus dieser Situation erlöst wurden.&lt;br /&gt;Einige von uns hatten die wunderbare Chance, einige Zeit in der Zeitstrafenbox zu bleiben – in einer Ecke unserer Wohngemeinschaft wie ein Haustier. Manche wurden mit dem größten Mitleid ihnen gegenüber herausgeworfen (im Herzen Mt 18,22: nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal vergeben): vielleicht wird er Buße tun und zurück kommen (um damit das heiligmäßige Leben zu verteidigen und umgehend die anderen auszuschließen, wie vielleicht mich).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich denke, unsere Liebe zur Wahrheit schien manchmal ein paar Grad zu ernst und konnte mitunter eher mit dem Kampf von Gladiatoren als mit Hockey verglichen werden. Wenn Du nicht andere ausschließt, werden andere dich ausschließen.&lt;br /&gt;Wenn die Gemeinschaft mit diesem Spiel weitermacht , dann ... Ihr Ausgeschlossenen: Lasst uns wetten, wer der Letzte der Mohikaner sein wird, der wahre Kämpfer für Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20.01.11: Anonymous (der Text ist auch im englischen Original-Blog in deutscher Sprache und wird hier wörtlich übernommen)&lt;br /&gt;Sicherlich ist die Gemeinschaft nicht unfehlbar. Trotzdem gilt sie als Säule der Wahrheit, vorausgesetzt jeder bemüht sich im Gehorsam. Wird aber in einem gegebenen Fall aufgrund des Ungehorsams oder mangelnden Bemühens ein falsches Ergebnis erzielt, wird Gott es nicht zulassen dass dies lange unaufgedeckt bleibt. Gott wird intensiv daran arbeiten um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Zudem ist wohl schwer vorstellbar, auch mathematisch gesehen, dass wenn sich viele unabhängig von einander über eine Frage oder ein Thema intensiv auseinandersetzen bis eine Frage befriedigend und erfüllend geklärt ist, dass das Resultat falsch sei. Um so weniger vorstellbar in der Tatsache von Gottes Führung und dass jeder einzelne im Gebet im vollen Verantwortungsbewußtsein seiner Aufgabe verharrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Verbitterung des Ausschlusses und der gewonnenen Distanz mag vieles anders aussehen. Neue Sünden und vor allem der Einfluss von der Welt spielen eine große Rolle auf die Sicht der Dinge und trüben sie. Deshalb bitte ich euch, liebe ex-geschwister dass Ihr euch hütet vor Gedanken die, die Wahrheit nicht widergeben und die Gemeinde ins falsche Licht rücken. Selbst wenn wir vom Leib getrennt sind sollen wir ihn in Ehren halten und erinnern was wir durch unseren Ungehorsam versäumt und geschadet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.1.11: R.A.: Möge Gott dich segnen, Anonymous.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.1.11 L (Autorin) schreibt:&lt;br /&gt;Lieber Anonymous,&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob sich dein Kommentar vor allem auf die Kommentare bezieht oder auf meinen ursprünglichen Post. Aber dein Statement wirft einige Gedanken und Fragen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du schreibst, dass Gott es schnell aufdecken wird, wenn sogar die Gemeinschaft einmal zu einem falschen Verständnis gelangt. Aber: Wie war es dann möglich, dass die Kirche der ersten Jahrhunderte den rechten Weg verloren hatte und falsch wurde, wenn Gott sich so sehr darum bemüht, dass die Wahrheit ans Licht kommt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterhin meinst du, dass Christen UN-abhängig voneinander zu denselben Einsichten gelangen. Aber in der Gemeinschaft waren wir doch sehr ABHÄNGIG voneinander. Es gab kaum Zeit, irgendetwas UN-abhängig zu denken. Und wenn jemand zu einer anderen Einsicht als die Gemeinschaft gelangte, wurde er schnell zurück-überzeugt oder ausgeschlossen.&lt;br /&gt;Sicher, manche kamen zu ähnlichen Einsichten, bevor sie der Gemeinschaft beitraten. Aber viele änderten ihre Meinungen aufgrund des Einflusses der Gemeinschaft. Auch außerhalb der Gemeinschaft gibt es viele, die Gott suchen und Seinem Wort gehorchen. Sie kommen zu Einsichten, die sich von denen der Gemeinschaft unterscheiden, aber die sie mit vielen anderen teilen. Wie können wir also OBJEKTIV sagen, wer von ihnen im Recht ist? Wenn beide Gruppen von Christen danach streben, Gott und den Nächsten zu kennen und zu lieben. aber in bestimmten Punkten, z. B. der Erlaubtheit der Ehe, anderer Meinung sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.1.11: L (Autorin):&lt;br /&gt;Sicher, inzwischen gibt es (bei mir, d. Übers.) eine gewisse Distanz zur Gemeinschaft. Aber ich will nicht behaupten, dass sie notwendigerweise schlecht sei. Einige Dinge sieht man aus der Entfernung besser als in zu großer Nähe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezüglich des Leibes Christi: er ist wohl komplizierter, als die Gemeinschaft lehrt, nicht so uniform. Sondern er besteht aus Christen, die unterschiedliche Lebensstile pflegen und die die Aufgabe der Liebe und Mission auf unterschiedliche Weisen angehen, die besser zu ihrer Kultur und ihren Menschen passen. Natürlich steht die Liebe zu Jesus und Seiner Wahrheit im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.1.11: R.A.:&lt;br /&gt;Über die mathematische Wahrscheinlichkeit und die göttliche Führung:&lt;br /&gt;Sektiererische Bewegungen wie die „Discworld“ von Terry Pratchett wenden folgende Regel an: Die Chance von eins zu einer Million wird in neun von zehn Fällen eintreffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezüglich: „Gott wirkt dort intensiv“:&lt;br /&gt;Wenn sich diese Sekten als Rotationsachse der göttlichen Wahrheit verstehen (Säule und Fundament der Wahrheit), dann kann alles mögliche Unglaubliche passieren.&lt;br /&gt;Die Bibel musste schon für einer Unzahl von Sekten als Begründung herhalten. Diese denken alle, dass nur sie endlich die Bibel richtig verstehen, dass nur sie richtig liegen und die anderen alle ohne Frage falsch sind.&lt;br /&gt;Es ist nichts Besonderes, dass wir denken, wir hätten Recht. Aber es ist „mathematisch nicht überzeugend“, wenn nur die Handvoll Christen in unserer Gemeinschaft Recht haben sollten und alle anderen falsch lägen.&lt;br /&gt;Für weiterführende Gedanken schau auf meine Website:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/holicgroup"&gt;http://sites.google.com/site/holicgroup&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.1.11: Anonymous:&lt;br /&gt;Was in den ersten Jahrhunderten geschah, wissen wir nicht. Gott tat alles, um sie zu schützen. Letztlich hängt es von jedem selbst ab, ob eine Kirche die Kirche Gottes bleibt oder nicht. Bestimmte Sünden bewirken eine falsche Entwicklung.&lt;br /&gt;Nach meiner Erfahrung habe ich ausreichend Zeit gehabt, um für mich selbst zu denken, zu lesen oder auch zu beten. Ich kann mich nicht beschweren, da etwas vermisst zu haben. Nach meiner Erfahrung gab es in diesem Punkt keine Vorschrift und jeder konnte das für sich nach seinen Erfordernissen und Wünschen einrichten. Aber natürlich ermutigten wir einander, Gemeinschaft zu haben, denn es war unser Anliegen, zu teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Er wurde rück-überzeugt oder ausgeschlossen?“&lt;br /&gt;Ich war oft anderer Meinung und kämpfte jahrelang für mein falsches Verständnis, ohne ausgeschlossen zu werden. Sicher, nach vielen Jahren mit mangelnder Selbstkritik wurde meine Unehrlichkeit immer offensichtlicher. Also wurde ich ausgeschlossen. Das war eine richtige Entscheidung der Kirche. Und ich denke, auch in den anderen Fällen handelte die Kirche richtig.&lt;br /&gt;Wenn viele sich in Bezug auf die Gemeinschaft verändert haben, war es unehrlich und ihr Fehler.&lt;br /&gt;Hebr. 12, 4-8&lt;br /&gt;Ich bin dankbar für die Liebe der Geschwister. Denn nur mit ihrer Hilfe konnte ich die richtige Erkenntnis in vielen Punkten finden und mich ihr zuwenden. Ich bereue, dass ich nicht in allem gehorsam gewesen bin, sondern halsstarrig und selbstsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Auch außerhalb der Gemeinschaft gibt es viele, die Gott suchen und Seinem Wort gehorchen. Sie kommen zu Einsichten, die sich von denen der Gemeinschaft unterscheiden, aber die sie mit vielen anderen teilen.“ ???????????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene, die wie Petrus alles aufgegeben haben (Mt 13, 44-46), werden ihr Leben mit anderen teilen, die alles aufgegeben haben, um Christus zu folgen und die neuen Gebote zu erfüllen. Die Beispiele dafür finden wir in der Bibel. Warum soll es heute anders sein? Der Reiche in Lk 18, 18-30 konnte in der Tat nicht den richtigen Weg und die Erkenntnis finden, bevor er nicht bereit war, sein „Idol“ aufzugeben. Die Aufgabe heißt: Sich selbst zu verleugnen. Der Geist wird nur denen geschenkt, die alles aufgeben, wie es Jesus fordert. Joh 14, 16-16.&lt;br /&gt;Ich habe viel Zeit außerhalb der Gemeinschaft verbracht. Aber die geschwisterliche Liebe, obwohl nicht perfekt, war immer ein Zeichen für die Wahrheit. Auch heute in der Ferne spüre ich noch einen kleinen Teil dieser Liebe. Es gibt weder in der Welt etwas Vergleichbares noch in irgend einer so genannten Kirche, auch wenn ich sehr nette Eltern und viele leibliche Geschwister und auch einige Freunde habe. Aber niemand kümmert sich so um mich und bemüht sich ein so gutes Beispiel zu geben wie damals die Geschwister in der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele wollen mit aller Macht ins Reich Gottes gelangen, ohne die richtige Kleidung zu tragen.&lt;br /&gt;Mt 11, 12 (Lk 16,16)&lt;br /&gt;Mt 22, 1-14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22.1.11 R.A.:&lt;br /&gt;Eine ganz ähnliche Form geschwisterlicher Liebe und hohe Verpflichtungen wirst du z. B. auch in der „International Church of Christ“ oder in anderen Sekten finden. Aber ich würde dir nicht empfehlen, dorthin zu gehen.&lt;br /&gt;Ja, auch ich habe erfahren, dass ich einiges allein bedenken konnte. Denn ich selbst musste während meiner Mitgliedschaft in der Gemeinschaft nicht arbeiteten und studieren.&lt;br /&gt;Kann sein, dass ich und andere manchmal alles zu düster schildern. Es ist gut, dass Du hier etwas Gegengewicht gibst, Anonymous.&lt;br /&gt;Aber ich denke, es war recht anstrengend für die, welche studierten und arbeiteten. Sie hatten nicht genügend Freizeit und deshalb auch wenig Kraft, unabhängig zu denken.&lt;br /&gt;Doch auch in meinem Fall: Wenn ich bestimmte Zweifel an der Lehre der Gemeinschaft oder ihren Entscheidungen hatte, versuchten sie mich systematisch auf ihre eindringliche Art zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Beispiel, wie das in der Gemeinschaft geschieht: Ich spazierte mit jemandem (üblicherweise wurden alle Abendspaziergänge paarweise durchgeführt), der mich in bestimmten Fragen zurück zur die Gruppenmeinung überzeugen wollte. Er tat das vergeblich. Ich dachte: „Gut, der wird mich zu diesem Punkt nicht mehr belästigen, sondern akzeptieren, dass ich hier eine andere Meinung habe.“&lt;br /&gt;Aber es geschah ganz anders: Die Gespräche auf den Spaziergängen der nächsten Tage drehten sich um dasselbe Thema, nur mit anderen Leuten.&lt;br /&gt;Und auch bei den Wochenendwanderungen mit anderen, die nichts über mich wussten, aber irgendwie von meiner Meinungsverschiedenheit erfahren haben mussten, war „glücklicherweise“ das Gesprächsthema präsent, um mich zu überzeugen, dass meine andere Meinung falsch sei.&lt;br /&gt;Es war nicht sehr angenehm, so unter Dauerbeschuss aus allen Seiten zu liegen.&lt;br /&gt;Deswegen kann sich jemand, der nie in der Gemeinschaft war, vorstellen, dass es für die eigene Psyche besser ist, von Anfang an die wenigen Gedanken in sich abzustellen, die nicht in Übereinstimmung mit der Denkweise der Gemeinschaft sind.&lt;br /&gt;Es gibt dort keine Freiheit, unabhängig zu denken. Diese angeblich „Freiheit“ dort ist eine Farce.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1.11: Anonymous:&lt;br /&gt;Ich bin sehr erstaunt über die geringe Einsicht meiner früheren Geschwister und über die Art, wie viele von Euch über die Kirche in diesem Blog und auf einigen anderen Webseiten sprechen, anstatt selber um tiefe Demut zu kämpfen und die tiefen Wurzeln und Ursprünge eurer Sünden zu finden, die zum Ausschluss geführt haben. Nur das kann helfen, damit man in Verbindung mit Gott bleibt. Nicht die Kirche ist schuld, sondern wir selbst. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Gemeinschaft zu kritisieren und anzuklagen, auch wenn nicht alles gut war. Wir alle waren damals Kirche und somit auch dafür verantwortlich. Jetzt können wir nur unser eigenes Leben beeinflussen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnliche geschwisterliche Liebe?&lt;br /&gt;Wer hat alles aufgeben, um Christus zu folgen, um einander zu dienen?!&lt;br /&gt;Um täglich Gemeinschaft zu geben?!&lt;br /&gt;Alles zu teilen?!&lt;br /&gt;Um Heiligkeit zu kämpfen?!&lt;br /&gt;Um für die Heiligkeit der Geschwister zu kämpfen?!&lt;br /&gt;Um für die Menschen zu kämpfen?!&lt;br /&gt;Um Einheit in der Lehre zu kämpfen?!&lt;br /&gt;Um auch in schwierigen Situationen durchzuhalten?&lt;br /&gt;Selbstverleugnung zu meinem eigenen Nutzen!&lt;br /&gt;Lange mühsame Reisen teilweise über Nacht zu unternehmen, um die Geschwister zu treffen?&lt;br /&gt;....&lt;br /&gt;....&lt;br /&gt;habt ihr das alles vergessen?&lt;br /&gt;Du sagst, dass die Liebe dort ähnlich sei, aber rätst mir, nicht dorthin zu gehen?&lt;br /&gt;Ist es denn Liebe, wenn Du es nicht empfehlen kannst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Erfahrung kannst Du auch mit anderen Augen sehen, mit der Brille der Liebe, die zuerst mal das Gute voraussetzt (1 Kor 13, 7). Es gab dort soviel Liebe und Interesse für dein Leben, so viele waren an Gesprächen mit dir interessiert, um ihre Gedanken und Erkenntnisse zu teilen. Wenn ich etwas erkannt hatte und wusste, dass es einem anderen noch unbekannt war, wollte ich ihm voller Eifer helfen. Das geschah aufgrund einer guten Motivation, vielleicht manchmal nicht so weise, aber aus einer guten Haltung heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und wenn die Geschwister mir halfen, halfen sie mir, die wirkliche Freiheit zu finden. Eine Freiheit auf einem höheren Niveau als was man üblicherweise in der Welt darunter versteht.&lt;br /&gt;Joh 8, 36&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1.11 R.A.:&lt;br /&gt;Anonymous: “Du sagst, dass die Liebe dort ähnlich sei, aber rätst mir, nicht dorthin zu gehen?&lt;br /&gt;Ist es denn Liebe, wenn Du es nicht empfehlen kannst?„&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R.A. Ja, es ist keine Liebe der Art, wie sie in Mt 5, 38-48 und 1 Kor 13 beschrieben wird, und deswegen rate ich keinem, dorthin zu gehen. Meine Argumente gegen diese Art von Liebe findest du auf meiner Website, die du vielleicht schon gelesen hast.&lt;br /&gt;Du wirst Antworten auf deine im letzten Posting gestellten Fragen erhalten, wenn du z. B. etwas über die „International Churches of Christ“ (ICOC) liest, z. B.:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Churches_of_Christ"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/International_Churches_of_Christ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Du wirst dort die gleichen Bemühungen sehen: Kampf für Heiligkeit, Einheit.&lt;br /&gt;Natürlich ist sie keine 1:1-Kopie unserer Gemeinschaft. Aber wenn du mehr über andere Sekten liest, erkennst du, dass die Merkmale, die das Verständnis von Liebe in unserer Gemeinschaft bestimmen, nicht so einzigartig sind. Auch die ICOC gründet ihre Lehre auf Apg 2, 42-47. Ich zitiere mal aus dem (englischen) Wikipedia-Artikel über die ICOC:&lt;br /&gt;„Die ICOC gründet die oben genannten Erkenntnisse auf die folgenden Bibelstellen: Apg 2, 42-47, Lk 14. 25-27 und Mk 10, 17-22, die sie dahingehend versteht, dass man, um ein treuer Jünger Jesu zu sein, alles aufgeben muss, was man hat.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1.11 R.A.:&lt;br /&gt;Anoymous schreibt: „Wenn ich etwas erkannt hatte und wusste, dass es einem anderen noch unbekannt war, wollte ich ihm voller Eifer helfen. Das geschah aufgrund einer guten Motivation, vielleicht manchmal nicht so weise, aber aus einer guten Haltung heraus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;R.A. Niemand wird müde, sich selbst zu preisen. Nicht einmal ich. Aber ich denke trotzdem, dass wir in der Gemeinschaft vergaßen, dass Gott das letzte Wort hat und nicht die Gemeinschaft. Unsere Intuition ist nicht unfehlbar. Wir mögen denken, das wir als ganze (Gemeinschaft, d. Übers.) richtig liegen, aber ... Wir wissen auch aus der Bibel, dass Gott sogar bereit war, das ganze Volk Israel zu vernichten, das er sich vorher selbst für seinen guten Plan ausgewählt hatte.&lt;br /&gt;Wie ich schon sagte: Was immer wir auf Erden binden mögen, das wird nicht von Gott im Himmel gebunden werden. Mit anderen Worten: Wenn wir zu selbstsicher werden, das Gott hinter uns stehen würde, egal was wir tun, dann können wir ganz leicht straucheln und verloren gehen. Die Stelle in 1 Tim 3, 15 ist wohl schon für viele Konfessionen ein Stolperstein geworden. Auch für die katholische Kirche. Sie findet in dieser Stelle für sich selbst die Rechtfertigung, dass die KIRCHE das Fundament sei und nicht die BIBEL. Natürlich ist das eine sehr vereinfachende Erklärung, aber ich denke, auf diese Weise beginnt das Problem: Wir betonen zu sehr, dass WIR im Recht sind. WIR als die von Gott eingesetzte Kirche stehen im Mittelpunkt. Faktisch setzen wir so Christus hinter uns und haben ihn nicht als unsere Basis.&lt;br /&gt;Es ist kein guter Standpunkt, immer wieder und wieder zu wiederholen, dass WIR die Säule und das Fundament der Wahrheit sind. Das hat uns Jesus nicht geboten, aber unsere Gemeinschaft fühlt sich davon durch unsere eigene Realpolitik (auch im engl. Original auf deutsch, d. Übers.) gedrängt. Und nette Bibelverse dienen eher als Dekoration und Rechtfertigung für unser unnatürliches kirchenzentrieres Pradigma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1.11 RA:&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: „Wenn ich etwas erkannt hatte und wusste, dass es einem anderen noch unbekannt war, wollte ich ihm voller Eifer helfen. Das geschah aufgrund einer guten Motivation, vielleicht manchmal nicht so weise, aber aus einer guten Haltung heraus.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Lies diese beiden Sätze noch einmal: Du preist auch deine eigene Person. Und sicher, ich verstehe schon, dass du nicht nur dich selbst preisen wolltest. Darum wendete ich die Aufmerksamkeit zurück auf die ganze Gemeinschaft. Denn in deinen Sätzen sah ich eine Verbindung zwischen Kirchenzentriertheit und Selbstbezogenheit (Egozentrismus).&lt;br /&gt;Rückblickend würde ich deine Sätze als „umgekehrte Selbstüberhöhung“ sehen, die für ihre Zwecke die Autorität der Gemeinschaft benutzt.&lt;br /&gt;Ich denke, diese Art der Überhöhung war in unserer Gemeinschaft sehr verbreitet. Wir versteigerten uns in den Gedanken, dass nur wir richtig lägen (das heißt, auch Ich liege richtig), dass wir nicht wie die Räuber, Bösewichter und Ehebrecher sind (Lk 18, 11). Diese Überhöhung geschah nicht nur im Innern unserer Gemeinschaft, sondern war auch für die Außenstehenden sichtbar. Sie sahen unser hochmütige Einstellung, die mit den Mitteln unserer Gemeinschaft hochpuscht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.1.11: L (Autorin):&lt;br /&gt;Meine Antwort bezüglich der Kritik an der Gemeinschaft kann man in einem neuen Post lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;6.2.2001: R.A.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;Die Führung Gottes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;Wie ich sagte, ist nach meinem Verständnis in der Gemeinschaft nicht die Führung Gottes am Werk, sondern eher eine Maschinerie, die von Ideen genährt wird, die über einige Jahrzehnte hinweg entwickelt wurden. Inzwischen scheint man die Kontrolle über die Maschine verloren zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: Calibri;"&gt;Ursprünglich kann in der Gemeinschaft mal alles in Ordnung gewesen sein, aber inzwischen wirkt es wie eine plötzliche DNA-Mutation, die mit den Ausschlüssen zu einem Krebsgeschwür eskaliert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-188645585476199555?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/188645585476199555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/dort-gab-es-eine-so-groe-liebe-zur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/188645585476199555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/188645585476199555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/dort-gab-es-eine-so-groe-liebe-zur.html' title='Dort gab es eine so große Liebe zur Wahrheit'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-3790825851610140576</id><published>2011-01-05T16:07:00.012+01:00</published><updated>2011-01-17T17:49:52.516+01:00</updated><title type='text'>Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren</title><content type='html'>1.1.2011 &lt;br /&gt;Jemand hat die Gründe der Gemeinschaft für das ehelose Leben erklärt (siehe den Kommentar vom 1.1.11). Ich stimme zu, dass es Vorteile bringt, wenn man unverheiratet bleibt – wie Paulus schreibt. Aber er schreibt auch: &lt;br /&gt;1 Kor 7 „1 Nun zu den Anfragen eures Briefes! «Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren». 2 &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wegen der Gefahr der Unzucht&lt;/span&gt; soll aber jeder seine Frau haben, und jede soll ihren Mann haben. ... 5 Entzieht euch einander nicht, außer im gegenseitigen Einverständnis und nur eine Zeitlang, um für das Gebet frei zu sein. Dann kommt wieder zusammen, &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;damit euch der Satan nicht in Versuchung führt&lt;/span&gt;, wenn ihr euch nicht enthalten könnt. ... 7 &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ich wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich.&lt;/span&gt; Doch &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;jeder hat seine Gnadengabe von Gott&lt;/span&gt;, der eine so, der andere so. ... 9 &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.&lt;/span&gt; (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bibeltext Nach Einheitsübersetzung EÜ&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;Unglücklicherweise gibt es heutzutage viele sexuelle Versuchungen. So viele in der Gemeinschaft – vor allem Brüder – müssen dagegen ankämpfen und viele versagten darin, indem sie davon überwältigt wurden, und mussten die Gemeinschaft verlassen. Paulus wünschte und empfahl, dass alle frei von ehelichen Pflichten blieben, aber er gab auch die Erlaubnis zu heiraten, wenn jemand seine Begierde nicht zügeln kann. Er sagt, es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren. Es ist besser zu heiraten, als zur Hölle zu fahren. Es ist besser, seine Begierden zu kontrollieren, aber wenn das zu viel Kraft kostet, ist es besser, die Sexualität in der Weise auszuüben, in der Gott es vorgesehen hat: in der Ehe.&lt;br /&gt;Die Verantwortlichen in der Gemeinde machen den Weg also enger als Paulus, wenn sie den Geschwistern verbieten zu heiraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_____________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentare:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.1.2011: K:&lt;br /&gt;Ich verstehe nicht ganz, was der Apostel Paulus meint.&lt;br /&gt;Ich sehe Ehe nicht als Problemlösung für sexuelle Unmoral. Sie schützt den Menschen nicht vor Sünde.&lt;br /&gt;Die Frage der Ehe sehe ich als eine Wahlmöglichkeit. Man schaut in sein Herz und bedenkt, was sein Verlangen ist, welchen Plan man für sein Leben hat, in welcher Weise man sein Leben Jesus übergeben will und fällt daraufhin seine Entscheidung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;L. (Autorin) 2.1.2011: &lt;br /&gt;Einige Brüder, die inzwischen geheiratet haben, erzählten mir, dass es jetzt einfacher ist, gegen Versuchungen zu kämpfen. Sie müssen nach wie vor kämpfen, aber die Möglichkeit, ihre Sexualität in der von Gott vorgesehenen Weise zu leben, vermindert die Versuchungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymous: 2.1.2011:&lt;br /&gt;Der wahre Grund für die Ehe ist nicht die Sexualität. Du bestätigst selbst, dass nach wie vor Versuchungen auftauchen. Konsequenterweise meint Paulus mit „in Begierde verzehren“ kein starkes körperliches Gefühl, sondern das Verzehren (Entflammt sein) im Geist, die Aufgaben, die mit der Ehe verbunden sind, die Erziehung der Kinder und auch die reine Liebe zwischen den Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist keine gleichwertige Entscheidung, was hier das beste ist. Du kannst nicht damit argumentieren „aber Paulus sagt auch“, als wäre es eine gleichwertige Option. Wenn jemand demütig ist, bereit alles aufzugeben und bereit, immer das Beste zu tun, wird er zum gleichen Ergebnis wie Paulus kommen. Er wird erkennen, dass die Liebe zur Familie ihn bei der Erfüllung der Aufgaben behindert, die Gott ihm für eine viel größere Gruppe von Menschen übertragen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 1 Kor 7, 1 macht Paulus eine allgemeine Aussage um eine Frage aus einem Brief an ihn zu beantworten, den wir nicht kennen. In Vers 2 spricht er zu den Verheirateten. Nur in Vers 8 spricht er tatsächlich zu Unverheirateten mit einer klaren Aussage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Vers 24 spricht Paulus klar und nicht nur bezogen auf den sozialen Zustand, sondern zur Sache an sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können uns auch erinnern, was Jesus sagte: „Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel.“ (Mt 22:30 EÜ) Die Ehe ist nur für diese (irdische) Zeit. Deshalb ist es weiser, sich dafür einzusetzen, was in Ewigkeit bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ermutigung von Petrus hilft uns, auf dem richtigen Standpunkt zu gründen:&lt;br /&gt;„Durch sie wurden uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entflieht und an der göttlichen Natur Anteil erhaltet. Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit,... (1 Petr 1,4-6 nach EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, es ist gut, sich nicht nur auf diesen Punkt zu konzentrieren, aber man sollte die Augen öffnen und die Forderung unseres Standpunktes sehen: „so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.“ (2 Tim 3, 17 nach EÜ). Denn es steht geschrieben: „Seid heilig, denn ich bin heilig.“ (1 Petr 1, 16 (EÜ)).&lt;br /&gt;Denn wir haben gute Vorbilder: Weder Jesus noch Paulus heirateten, sondern setzten sich mit ihrem ganzen Leben und ganzer Kraft für alle Menschen ein.&lt;br /&gt;Der Brief an die sieben Gemeinden in der Offenbarung des Johannes erinnert uns auch an diesen Standard. Sie wurden ermahnt, weil sie nicht alles gaben, weil sie lauwarm waren. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Kirchen sagt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf mein Fleisch kenne ich selbst sexuelle Versuchung und den Wunsch zu heiraten. Ohne die Hilfe der Gemeinschaft ist es noch viel schwieriger, dagegen anzukämpfen. Ich weiß nicht, ob ich es durchalte (n werde). Aber im Geist weiß ich, was zu tun ist. Es wäre nicht richtig, aufzugeben, sondern man muss kämpfen. Mit meinem Herzen kann ich die beste Entscheidung fällen und den Rat von Paulus akzeptieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.1.2011&lt;br /&gt;K:&lt;br /&gt;Ich fühle mich näher bei L.s Standpunkt. Ich kann mir vorstellen, dass es in der Ehe besser möglich ist, rein zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz stimme ich zu, dass dies nicht der Hauptgrund für die Ehe ist. Wenn wir den Fall immer wiederkehrender sexueller Sünden sehen, ist es eine Art Sucht. Eine Sucht kann vollständig geheilt werden, wenn man die Ursachen beseitigt, aufgrund derer man in sie geraten ist. So stimme ich zu, dass die Ehe nicht vorrangig geschaffen wurde, um den Menschen zu helfen, gegen Versuchungen zu kämpfen – sondern um sich einander zu schenken (wörtl.: dem anderen ein Geschenk von mir selber zu geben). Auch durch die Sexualität. Jemand kann sexuelle Versuchungen haben, auch wenn er erkannt hat, dass Gott von ihm ein eheloses Leben will. Dann , muss er dieses Problem lösen ohne zu heiraten. Ich erkenne jetzt, dass St. Augustinus viel von der paulinischen Theologie über die Ehe übernommen hat, aber ich sehe das eher anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Statement von Anonymus:&lt;br /&gt;1) Ich denke, Paulus meint auch die Sexualität.&lt;br /&gt;2) Es gibt so viele Wege zur Heiligkeit wie Menschen in der Welt. Ich protestiere dagegen, wenn der Weg für alle Menschen in der Welt vereinheitlicht wird, so wie es die „Gemeinschaft“ tut.&lt;br /&gt;3) Vers 24 sollte im Konktext der vorhergehenden Verse ab Vers 17 gesehen werden. Dort wird nicht über die Ehe gesprochen. Aber diese Verse sind für mich nicht vollkommen klar.&lt;br /&gt;4) Bezüglich der Worte Jesu: Es stimmt, dass die Ehe für dieses (irdische) Leben bestimmt ist. Aber man kann auch das gegenteilige Argument anführen: Wir sollten dieses Geschenk von Gott annehmen, denn im Himmel werden wir es verlieren J. Und etwas seriöser: Die Leute, welche im Zölibat leben – damit meine ich alle, die nicht heiraten –sind Zeichen des Königreiches Gottes. Aber die Ehe ist ebenso ein Zeichen für Christi Liebe zur Kirche.&lt;br /&gt;5) Zum Petrusbrief: Ich sehe Ehe nicht auf gleicher Ebene wie „böse Leidenschaften“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wiederhole mich: Der Grundgedanke der Ehe ist nicht das Vergnügen, sondern ein Weg, um Liebe einem geliebten Menschen zu schenken. Es ist genauso ein Weg, Christus nachzufolgen, wie auf dem Weg des Zölibats. Er hat einige Nachteile, wie z. B. dass man weniger Zeit für Gott allein (Gebet usw.) hat, aber es ist ein Weg um zu DIENEN.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;L (Autorin): 3.1.2011:&lt;br /&gt;Ich wollte gerade etwas ähnliches schreiben, K.!&lt;br /&gt;Als Ergänzung: Paulus schreibt in 1 Kor 7, dass es besser sei, in dem Lebensstand zu bleiben, in dem man sich befindet. (Vers 24), aber später in Vers 28 sagt er: „Wer dennoch heiratet, sündigt NICHT.“&lt;br /&gt;Ebenso schreibt er an Timotheus (1 Tim 5, 9.11.*14*): Witwen, die jünger als 60 sind, sollen heiraten. Ich finde, das ist auch sehr klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymous, was Du schreibst hört sich gut an und ist die Meinung der Gemeinschaft, aber ich glaube, es ist etwas idealistisch. Es wirkt etwas gnostisch und sieht Sexualität so negativ. Sogar die Katholiken, die ihren Priestern verbieten zu heiraten, fordern nicht, dass alle Christen unverheiratet sein sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: 3.1.2011:&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: „In Bezug auf mein Fleisch kenne ich selbst sexuelle Versuchung und den Wunsch zu heiraten. Ohne die Hilfe der Gemeinschaft ist es noch viel schwieriger, dagegen anzukämpfen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Nachdem ich seit einigen Jahren fern der Gemeinschaft bin, wirkt dieses Statement, dass wir gegen die Ehe aus diesen oder andern Gründen kämpfen sollen, auf mich surrealistisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: „meint Paulus mit „in Begierde verzehren“ kein starkes körperliches Gefühl, sondern das Verzehren (Entflammt sein) im Geist, die Aufgaben, die mit der Ehe verbunden sind, die Erziehung der Kinder und auch die reine Liebe zwischen den Partnern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: JA, reine Liebe gegenüber dem Partner. Und Du würdest es vorziehen, diese reine Liebe zu verbieten, in dem du sie idealistischerweise von Sexualität trennst. Es scheint, dass Sexualität in deinen Augen nicht in Gottes Plan passt. Paulus ist „zu heilig“, um in 1 Kor 7 über Sexualität zu sprechen. Ich denke, es ist so klar, was L. gesagt hat. Lies die Stelle 1 Kor 7, 9 mal in der New International Version (NIV; moderne englische Bibelübersetzung): „Aber wenn sie sich nicht in der Gewalt haben (wörtl.: sich selbst kontrollieren können), sollen sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als mit Leidenschaft zu brennen.“&lt;br /&gt;Hier wird das „Brennen in Leidenschaft“ ganz klar negativ gesehen. Auch wenn ich diese Leidenschaft oder was auch immer (nennen wir es „X“) für gut halten würde, stellt Paulus fest, dass dieses „X“ schlechter als Heiraten ist.&lt;br /&gt;Lass uns deinen Widerspruch noch klarer ausdrücken: Wenn wir anstelle von „X“ Dein Statement nehmen, erlangen wir das Urteil: „Es ist besser eine Ehe zu schließen, als in den Pflichten zu stehen, die mit der Ehe verbunden sind, der Erziehung der Kinder und der reinen Liebe zwischen den Partnern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymous sagt: „Denn wir haben gute Vorbilder: Weder Jesus noch Paulus heirateten, sondern setzten sich mit ihrem ganzen Leben und ganzer Kraft für alle Menschen ein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Wir haben auch ein gutes Beispiel in Petrus (der verheiratet war).&lt;br /&gt;In 1 Kor 9,5 (geschrieben von Paulus) steht: „Haben wir nicht das Recht, eine gläubige Frau mitzunehmen, wie es die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und wie Kephas tun?“ (EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also können wir schlussfolgern, dass nicht nur Petrus, sondern auch andere Apostel verheiratet waren. Und sie könnten diese Frauen nach ihrer Bekehrung, nicht davor, geheiratet haben. Im Fall des Petrus können wir das sicher sagen, denn es steht geschrieben:&lt;br /&gt;„eine GLÄUBIGE Frau mitzunehmen, WIE DIE übrigen APOSTEL und die Brüder des Herrn und wie KEPHAS?“ (EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen, dass Jesus den Petrus direkt berufen hat. Er war einer der ersten Jünger und er war vorher nicht durch seine Frau bekehrt worden. (Joh 1, 37.40) Und er entschied sich dennoch zu heiraten. Wir wissen recht gut, wie sehr das Herz des Petrus für Christus brannte. Und dennoch entschied er sich zu heiraten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bezug auf Mk 1 scheint es dennoch so, als ob Petrus schon vor seiner Bekehrung verheiratet war. Denn der Abstand zwischen seiner Bekehrung und Jesu Treffen mit der Schwiegermutter des Petrus scheint recht kurz.&lt;br /&gt;In 1 Kor 9,5 wird in der NIV die Gegenwartsform gebraucht „eine gläubige Frau mitzunehmen, wie es die übrigen Apostel ... TUN“. Das „Tun“ (engl.: do) kann natürlich auch allgemein gemeint sein, aber es scheint darauf hin zu deuten, dass Ehe nichts abnormales für Christen ist, sondern so gewöhnlich wie das Essen (1 Kor 9,4).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Passage in 1 Kor 9 spricht ganz allgemein davon, das Paulus durchaus das Recht hätte, dies und jenes zu tun, er aber diese Recht nicht gebraucht (1 Kor 9, 15) zum Wohle von anderen (1 Kor 9, 19f). Sein Eifer ist wirklich beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das Beispiel des Petrus ist für mich ebenso beeindruckend. Ich finde, nichts geht verloren, egal ob du verheiratet bis oder nicht. Mir gefällt Paulus Art zu missionieren, die erstklassig durch unsere Gemeinschaft ausgeübt wird. &lt;br /&gt;Aber das Beispiel des Petrus ist für mich nicht weniger ermutigend. Sein Beispiel zeigt, dass ein Familienleben für die, welche Jesus nachfolgen wollen, nicht notwenigerweise ausgeschlossen sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Familie gibt es keine Kinder, welche das beste Beispiel für Christen sein könnten, die wirklich groß sein wollen (Mk 9, 33-37)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Statistik -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wiederum: Wenn wir auf der Grundlage von 1 Kor 5 schlussfolgern, dass nicht nur ein Apostel verheiratet war (egal ob vor oder nach seiner Bekehrung), dann können wir die Statistik anwenden: Mindestens 2 Apostel von 12 waren verheiratet (das heißt mindestens 16 %). Wenn es drei Apostel waren, steigt ihr Anteil auf 25 %.&lt;br /&gt;Wie hoch ist der Anteil von Ehepaaren in unserer Gemeinschaft? Ich vermute mal, er ist geringer. Denn im Vergleich mit den mindestens 16 % zur Zeit der Apostel müsste es in unserer Gemeinschaft 16 Ehepaar geben (bei schätzungsweise 100 Mitgliedern). Hatten wir zuletzt 16 Ehepaare in der Gemeinschaft? Wenn nein: warum nicht? Wenn Du meinst, die Dinge liegen heutzutag anders und dieser Vergleich sei unangemessen, dann erkläre mir, warum.&lt;br /&gt;Wie ich sagte und schon früher gesagt habe: Ich finde, es ist nicht normal für die Menschheit, wie die Bienen zu leben, wo es in einer Kirchen-Familie nur eine „Mutter“ oder etwas ähnliches gibt. Sicher, wir haben eine „Vorzeige-Familien“ (wörtl: Muster-Familien), aber die Ehe wird trotzdem als störende Fessel für unseren Lebensstil und eher als nutzloses Relikt aus der Vergangenheit behandelt, denn als eine heilige Verbindung von Mann und Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen sind ganz anders als Bienen. Gott hat uns anders geschaffen. Und er wird uns nicht Lehren aufzwingen, die seiner Schöpfung, einschließlich der Sexualität, widersprechen. Gott schuf die Sexualität, nicht der Satan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.1.11&lt;br /&gt;Anonymous schreibt:&lt;br /&gt;Weder Ehe noch Sexualität sind Sünde. Diese Einschätzung war nicht das Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage war, was ist Gottes Weg und Wille – bezogen auf eine konkrete Fragestellung. So fragten wir (und von uns gibt es viele und jeder kann an dieser Diskussion teilnehmen) immer und immer wieder nach Gottes Willen und zwar nicht nur in diesem Fall. Geführt durch den Heiligen Geist in unseren unzähligen Gesprächen und unterstützt durch das Gebet offenbarte Gott seinen Willen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fällten keine Entscheidungen aufgrund von Regeln, die man aus der Erfahrung herleitet oder sogar aufgrund von Bibelstellen. Es war immer ein wichtiges Anliegen der Gemeinschaft, nicht in Formalismus zu verfallen, deshalb waren wir offen, Gott beständig um seine Führung zu bitten. Auch Paulus hat keine Regeln aufgestellt. Dennoch sagte er, was das grundsätzlich Bessere ist in einem speziellen Fall, er empfahl gerade das Gegenteil als beste Lösung. Ein ähnlicher Fall mit speziellen Umständen kann auch heutzutage auftreten, wie wir schon einige Male erwähnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist der Geist, der im Leib Christi wirkt und das muss man akzeptieren. Deshalb muss die Entscheidung, die man fällt, im Einklang mit (Gottes) Geist stehen und nicht mit dem eigenen Verstand, Gedanken oder Wunsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bereitschaft, aufzugeben, was man zum Nutzen für eine bessere Auswahl verlangen könnte, ist die einzige Forderung, nichts sonst. Diese grundsätzliche Bereitschaft und Haltung im eigenen Leben (nicht nur in einer speziellen Frage) ist es, was einen Menschen zum Jünger (Nachfolger) Jesu macht oder nicht! Nicht, einen bestimmten Standard zu halten, sondern ständig immer mehr zu wachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Petr 1, 5-11 (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Darum setzt allen Eifer daran, mit eurem Glauben die Tugend zu verbinden, mit der Tugend die Erkenntnis, mit der Erkenntnis die Selbstbeherrschung, mit der Selbstbeherrschung die Ausdauer, mit der Ausdauer die Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit die Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe. Wenn dies alles bei euch vorhanden ist und wächst, dann nimmt es euch die Trägheit und Unfruchtbarkeit, so daß ihr Jesus Christus, unseren Herrn, immer tiefer erkennt. Wem dies aber fehlt, der ist blind und kurzsichtig; er hat vergessen, dass er gereinigt worden ist von seinen früheren Sünden. Deshalb, meine Brüder, bemüht euch noch mehr darum, dass eureBerufung und Erwählung Bestand hat. Wenn ihr das tut, werdet ihr niemals scheitern. Dann wird euch in reichem Maß gewährt, in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einzutreten. nach EÜ&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.1.11&lt;br /&gt;RA schreibt:&lt;br /&gt;Anonymous: „Weder Ehe noch Sexualität sind Sünde. Diese Einschätzung war nicht das Thema.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Niemand hat hier behauptet, dass die Gemeinschaft Sexualität als Sünde betrachtet. Auch ich nicht. Schaue dir alle meine Kommentare sorgfältig unter Beachtung des Kontextes an. Was ich sagte war, dass es für die Gemeinschaft nur ein Relikt der Vergangenheit war. Keine Sünde, aber ziemlich nutzlos, nicht notwendig...&lt;br /&gt;Vielleicht hast du meine Worte missverstanden: „Gott schuf die Sexualität, nicht der Satan.“ Ich wollte den Blick auf den Urheber der Sexualität lenken, denn er hat uns nicht auf diese Art geschaffen, dass es die Gemeinschaft in dieses Extrem verkehren muss, indem sie kollektive Enthaltsamkeit praktiziert, jede Art von Sexualität in unserem Leben abtötet, und sogar die wenigen Bilder, die den leisesten Anschein von Sexualität zeigten, aus den Nachschlagewerken in den Bücherregalen unserer Gemeinschaft herausschneidet.&lt;br /&gt;Ich übertreibe wohl nicht, wenn ich sage, dass die übergroße Mehrheit der aus unserer Gemeinschaft ausgeschlossenen Brüder wegen sexueller Sünden ausgeschlossen wurden. Und das Bekennen von sexuellen Sünden geschah nicht selten, sondern eher häufig.&lt;br /&gt;Der Heilige Geist gibt keine Anweisung, wie man leben soll, ohne einem auch die Fähigkeit zu geben, diesen Anweisungen zu folgen. Nachdem ich in der Gemeinschaft war und ständig Bekenntnisse oder Beschuldigungen gehört habe, dass dieser oder jener Bruder (ich eingeschlossen) sexuell gesündigt hätte, scheint es mir, dass die Ermahnung des Paulus in 1 Kor 7, 9 perfekt zu unserem speziellen Fall passt (nämlich dem heutigen Zustand unserer Gemeinschaft): „Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.“ (nach EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.1.11. RA:&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: „Deshalb muss die Entscheidung, die man fällt, im Einklang mit (Gottes) Geist stehen und nicht mit dem eigenen Verstand, Gedanken oder Wunsch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Es ist leicht, die Verantwortung für eine seltsame Entscheidung einem anderen in die Schuhe zu schieben. Unter den auf dem Christentum basierenden Bewegungen ist der Heilige Geist der beliebteste Verantwortungsträger, natürlich: „Gottes Geist hat uns das gesagt.“&lt;br /&gt;Und wirklich muss Gott unsere dummen Entscheidungen ertragen. Er tut es aufgrund seiner Gnade, Geduld und Liebe. Aber er wird nicht die dummen Entscheidungen auch im Himmel binden, die seine Jünger in seinem Namen auf Erden binden sollten.&lt;br /&gt;Ich denke, in dieser Krise, der schwierigen Situation der Gemeinschaft, ist der einzige Ausweg das vollständige Vertrauen auf Gott. Aber in der Gemeinschaft gibt es bezüglich der Ehe die Versuchung, den gesunden Menschenverstand auszuschalten und auf die Erlösung durch den „deus ex machina“ zu warten. Jedoch gilt ähnlich wie zur Frage der Sexualität: Gott gibt uns nicht den Verstand ohne Sinn: gebrauchen wir ihn! Schau, was gerade in der „vom Geist geleiteten“ Gemeinschaft geschieht und benutze neben deiner göttlichen Sicht auch den Verstand um zu verstehen, was dort gerade vor sich geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6.1.11&lt;br /&gt;Anonymous schreibt:&lt;br /&gt;„Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit“ (Spr 3, 5 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe kannst du nicht mit dem menschlichen Verstand erklären. Wenn dein Herz nicht tief in der Liebe verankert ist, wirst du deinen Verstand nicht richtig gebrauchen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„... die Liebe sucht nicht das Ihre...“ 1 Kor 13,5&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.“ 1 Kor 10, 24 EÜ&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.“ 1 Kor 10,33&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Kor 9, 24-27&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verankert in dieser Haltung und mit Jesu Hilfe (Mt 11, 28-30) werden viele Fragen leicht gelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.1.11&lt;br /&gt;RA: Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr, Anonymous.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paulus sagt: „Ich wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich. Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.“ (1 Kor 7,7 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das können wir so verstehen, dass Paulus seinen ehelosen Stand als Gabe Gottes sieht. Und wenn der springende Punkt darin besteht, dass nicht alle Gaben gleich sind, dann gesteht er folgerichtig zu, dass jeder seine EIGENE Gabe von Gott hat. Und einige Kapitel später (1 Kor 12) betont er in Bezug auf andere Gaben, dass nicht jedem dieselbe Gabe gegeben ist. Gott hat seine Gaben verteilt, wie er es festgelegt hat (1 Kor 12, 11) Und 1 Kor 12 zeigt die Ökonomie Gottes, die eher die Verschiedenheit der Gaben fördert.&lt;br /&gt;Paulus schreibt: „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen.“ (1 Kor 12, 4-6 EÜ) In diesem Kapitel erklärt Paulus die enge Verbindung der Gläubigen untereinander am Bild eines Körpers. ALLE sind wichtig. Ich würde mit meiner Interpretation noch weiter gehen: ALLE Gläubigen und ALLE ihre Gaben sind für das Werk Gottes notwendig. Deshalb kann auch die Ehe als eine Gabe Gottes nicht als nutzlos betrachtet werden.&lt;br /&gt;Im nächsten Kapitel (1 Kor 13) spricht Paulus natürlich über die größte Gabe (die Liebe), die alle vorher genannten Gaben in den Schatten stellt. Aber ich glaube, diese Gabe löst diese anderen Gaben nicht auf.&lt;br /&gt;Im darauf folgenden Kapitel (1 Kor 14) zeigt Paulus eher, wie es das Wirken der Kirche beeinträchtigt, wenn alle Gläubigen dieselbe Gabe praktizieren. Er zeigt, wie sie sich lächerlich macht, wenn sie einseitig ist und die verschiedenen Gaben nicht geordnet werden, miteinander verbunden für das gemeinsame Werk. Wenn die Ehe als Gabe Gottes also nur ein störender Faktor in unserer Gemeinschaft ist, dann läuft da etwas falsch. Wenn Gott universal ist, dann ist es auch seine Kirche. Um das Evangelium allen Völkern zu verkünden, brauchen wir nur den einen Mund, aber den ganzen Körper. Wir brauchen alle Gaben Gottes. Keine der Gaben darf als Hindernis gesehen werden. Nicht einmal die Ehe.&lt;br /&gt;Für Paulus war diejenige Gemeinschaft lächerlich, in der alle in Zungen redeten. Nebenbei bemerkt – ich glaube, auch unsere Gemeinschaft war skeptisch, als wir einige Pfingstgemeinden besuchten und dort alle in Zungen sprachen. Wir hatten tiefe Zweifel, ob das wirklich eine Gabe Gottes war. Es wirkte auf uns fremdartig, nutzlos und vielleicht etwas abstoßend, dass fast alle die gleiche merkwürdige Gabe bekommen hätten. Aber ich kann mir vorstellen: Wenn Paulus heute eines der Wintertreffen unserer Gemeinschaft besucht, wo alle Mitglieder zusammen kommen, und er sieht, dass alle unverheiratet sind: Dann würde er es wohl auch seltsam finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um auf 1 Kor 7 zurückzukommen: Ich glaube, Paulus wusste, dass es Unsinn war, dieselbe Gabe (der Ehelosigkeit) für alle anderen zu wünschen. Die Gemeinschaft könnte nicht mehr richtig wirken. Früher oder später stünde die Gemeinschaft im Zwielicht ihrer Zeit, wenn es die eine oder andere Gabe, die Gott gegeben hat oder geben will, ignoriert oder zurückweist. Deshalb fügt er in 1 Kor 7, 7 nach seinem Wunsch, dass alle so wären wir er, an: „Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.1.11 RA:&lt;br /&gt;Deshalb weiß ich nicht, wieso man die Gabe der Ehelosigkeit höher schätzen sollte als die Gabe der Ehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht mystifiziert die Gemeinschaft beide Gaben zu sehr. Wir werden als Single geboren, also haben wir die Gabe der Ehelosigkeit von Geburt an. Also haben die Gottesgabe der Ehelosigkeit auch alle, die nicht glauben und dennoch als Erwachsene unverheiratet leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es einen natürlichen Prozess in unserem Körper. Wir wachsen und die Sexualität erwacht, die ihren richtigen Platz in der Ehe hat. Es ist die göttliche Gabe der Ehe, aber auch Ungläubige heiraten und wir können nicht behaupten, dass es zwischen Ungläubigen kein Eheband gäbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bibel können wir sowohl Argumente für die Ehe als auch für die Ehelosigkeit finden. In der Bibel finden wir sowohl Argumente für das Leben als Single, als auch Argumente in denen die Single-Existenz eher negativ gesehen wird (Gen 2, 18).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gemeinschaft sieht die Ehe zu idealistisch. Ein bestimmter Egoismus wird dem Wunsch nach Heirat unterstellt. Es würde seltsam, künstlich und heuchlerisch klingen, wenn man sagt: „Ich möche dich heiraten, weil ich glaube, das ist das Beste für dich, die Gemeinschaft und die ganze Menschheit.“&lt;br /&gt;Deshalb, so denke ich, betrachtet unsere Gemeinschaft den Wunsch zu Heiraten immer als egoistisch und sieht deshalb keinen guten Grund es zu aktzeptieren, wenn jemand über diesen Wunsch spricht. Immer meint man, dass der Egoismus darin die Oberhand hat. Und ich glaube, es gibt in der Gemeinschaft keine geeignete Zeit jetzt zu heiraten, noch wird es eine solche Zeit in der Zukunft geben, wenn ein gewisser „Egoismus“ nicht akzeptiert wird.&lt;br /&gt;Dieser „Egoismus“ und der sexuelle Reiz sind von Gott geschaffen, um Mann und Frau in der Ehe zu vereinen. Das ist nicht „egoistisch“, sondern IN LIEBE FALLEN (Ich glaube, jeder in der Gemeinschaft hat erfahren, was das ist). Du kannst nicht wählen, ob und wie stark du dich verliebst (in Liebe fällst): „Bitte mache, lieber Gott, dass ich nur ein bisschen verliebt bin, nur teilweise.“ Das ist allgemein verbreitet, und es MUSS verbreitet sein. Gatt hat es so eingerichtet, um Mann und Frau in der Ehe zu verbinden.&lt;br /&gt;Sicher, die Zeit der Verliebtheit wird nicht ewig dauern (zumindest nicht in der gleichen Intensität wie am Anfang), aber das Verliebtsein hat seine Funktion in Gottes Plan für dieses Ehepaar.&lt;br /&gt;Starke Gefühle sind nicht immer ein Grund zu Heiraten, aber wenn unsere Gemeinschaft versucht, das zu verhindern (und es ist Fakt, dass die Gemeinschaft auch versucht, die zu trennen, die ihre Gefühle öffentlich vor der Gemeinschaft ausgesprochen haben), dann ist das ...&lt;br /&gt;„Beurteile“ selber, was es ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7.1.11. RA&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: &lt;br /&gt;„Deshalb muss die Entscheidung, die man fällt, im Einklang mit (Gottes) Geist stehen und nicht mit dem eigenen Verstand, Gedanken oder Wunsch.“&lt;br /&gt;„Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit“ (Spr 3, 5 EÜ)&lt;br /&gt;„Wenn dein Herz nicht tief in der Liebe verankert ist, wirst du deinen Verstand nicht richtig gebrauchen können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: „ Jesus antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.“ (Mt 22, 37 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ermutige dich erneut, dass auch dein Verstand daran beteiligt ist, andere zu lieben. Scheue dich nicht, ihn zu benutzen, denn es gibt viele Ungläubige in der Welt, die „nicht genügend in der Liebe verankert“ sind, aber nichtsdestotrotz versuchen, Gutes zu tun indem sie sich nach ihrem gesunden Menschenverstand richten. Nach meiner „Einschätzung“ gelingt ihnen das mitunter wirklich gut. Am Ende ist das nicht schlecht.&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;Meine Schlussfolgerung: es GIBT Vorteile, den rationalen Verstand in die Nächstenliebe einzubinden. Das Leben und die Liebe wird dann farbiger und du siehst danna uch den anderen Weg, Gott in der Ehe zu lieben und zu dienen.&lt;br /&gt;Zum eine eine etwas lustige (aber „weltliche“) Geschichte von YouTube. Verstehe es nicht als Angriff, eher als eine Ermutigung, deinen Verstand ebenso zu gebrauchen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8RjXY_-PUbo"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=8RjXY_-PUbo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;08.01.11: RA&lt;br /&gt;Es ist ebenso bezeichnend, dass unsere Gemeinschaft auf ihrer Webseite zwar das Thema „Scheidung“, aber nicht das Thema „Ehe“ behandelt. Das geschieht wohl, weil die Ehe FÜR DIE GEMEINSCHAFT derzeit nicht aktuell ist oder dass sie ein Thema vermeiden wollen, zu dem sie seltsame und fragwürdige Positionen einnehmen.&lt;br /&gt;Jedoch ist die Frage der Ehe ein sehr aktuelles Thema außerhalb unserer Gemeinschaft (z. B. ob es Homosexuellen erlaubt sein soll zu heiraten usw.).&lt;br /&gt;Es wäre in der oben angesprochenen Abhandlung über die Scheidung logisch, mit Erläuterungen über die Ehe zu beginnen, ihren Sinn, ihren Wert und Wichtigkeit. Aber in ihr finden sich nur zwei kleine Abschnitte, welche die Bedeutung der Ehe erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.01.2011: K schreibt:&lt;br /&gt;Zur Frage von Ehe und Egoismus...&lt;br /&gt;Ich sehe, dass meine Meinung darüber recht vielschichtig ist, um sie hier so einfach darzulegen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht einfach, aber ich denke, dass erotische Liebe frei von Egoismus sein kann. Benedikt XVI. beschreibt in „Deus caritas est“ Gott als jemanden, der jeden mit dem „Eros“ liebt – in Sinne von: Liebe als Wahlmöglichkeit. Und diese Liebe ist in IHM reine „Agape“. Wir wollen IHM folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Jahrhunderte hinweg gab es kontroverse Meinungen zur Sexualität. Man kann Paulus so verstehen, dass es besser sei zu heiraten, wenn jemand Probleme mit der Sexualität hat. Er stellt fest, dass man sich durch die Sexualität selbstlos dem anderen als Geschenk geben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das wäre ein Thema für ein Buch, nicht für einen Blog-Kommentar. Jedenfalls halte ich es für einen korrekten Standpunkt zum Thema Ehe: „Ich möchte dich heiraten, weil ich das beste für dich will.“ („Agape“). Warum gerade dich? Das ist das Ergebnis meiner Wahlfreiheit („eros“). (oder: weil ich dich gewählt habe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist ein wirklich schweres Thema.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-3790825851610140576?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/3790825851610140576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/es-ist-besser-zu-heiraten-als-sich-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3790825851610140576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/3790825851610140576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2011/01/es-ist-besser-zu-heiraten-als-sich-in.html' title='Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-6529487263870363171</id><published>2010-11-30T08:02:00.001+01:00</published><updated>2010-11-30T08:06:11.071+01:00</updated><title type='text'>Zeit zum Beten und für die Gemeinschaft</title><content type='html'>15.10.2010:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während mich die Kinder ständig in Anspruch nehmen, kann ich dieses Leben nur meistern, wenn ich mir regelmäßig Zeit fürs Gebet und die Gemeinschaft mit anderen Christen nehme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-6529487263870363171?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/6529487263870363171/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/11/zeit-zum-beten-und-fur-die-gemeinschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6529487263870363171'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6529487263870363171'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/11/zeit-zum-beten-und-fur-die-gemeinschaft.html' title='Zeit zum Beten und für die Gemeinschaft'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-28193921979089601</id><published>2010-05-25T10:47:00.001+02:00</published><updated>2010-05-25T10:47:57.469+02:00</updated><title type='text'>Erfüllt von Gott oder voll mit täglichen Aufgaben?</title><content type='html'>26.04.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor neun Jahren, als ich noch in der Gemeinschaft  war, schrieb ich die folgende Ermutigung an eine Schwester. Wie stehe ich  heute zu diesen Gedanken? Wie soll ich das heute praktizieren, wenn ich ständig  mit meinen kleinen Kindern beschäftigt bin anstelle mit der Bibel?  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Jes 54, 1-5, besonders 5a: &lt;i&gt;„Denn Dein Schöpfer  ist dein Gemahl.“&lt;/i&gt; Zuallererst sollten wir eine Beziehung zu Gott haben, er  gibt uns alles, was wir brauchen. Kein Mensch kann uns alles geben, was wir  brauchen. Die Liebe Gottes ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen  Geist (Röm 5,5), das heißt, wir &lt;u&gt;können&lt;/u&gt; andere durch seine Kraft und Liebe  lieben. Dann sind wir glücklich.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gut, das wusste ich alles auch schon, bevor ich die Gemeinschaft traf. Und das gilt sowohl für die Ehe als auch das Leben in  der Gemeinschaft oder außerhalb: Gott sollte unsere erste Kraftquelle sein,  nicht irgendein Mensch.&lt;/p&gt;  &lt;p style="" class="MsoNormal"&gt;Phil 3, 7-14: Das Lebensziel des Paulus  war es, Christus zu erkennen. Gottes Handeln zu sehen, schenkt uns Freude. ... Schlechte Leidenschaften, Gedanken, Einstellungen kommen auf, wenn wir uns nicht  bemühen, in der Bibel zu lesen, darüber nach denken und schauen, wie wir anderen geistlich helfen können. Wenn wir nicht von der Bibel erfüllt sind, voll  von Gott, sind wir leer und versuchen, uns selbst durch unsere Wünsche zu  füllen. Aber nur Gott kann uns erfüllen. Unser Ziel sollte es nicht sein, frei  vom Bösen zu sein, sondern im Guten zu wachsen, um Gott immer ähnlicher zu  werden – das ist vor allem die Haltung des Christen und sein Gottvertrauen. Er  will uns helfen, uns zu bekehren und Freude an ihm zu haben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; Kommentare:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;29.4.2010: Anonymous:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vor neun Jahren war ich auch in dieser Gemeinschaft  (das war mein letztes von vier Jahren). Die Zeit vergeht so schnell. Vielleicht  kennen wir uns &lt;span style="font-family: Wingdings;"&gt;J&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; 29.4.2010: L (Autor):&lt;/p&gt;  &lt;div style="border-width: medium medium 3pt; border-style: none none solid; border-color: -moz-use-text-color -moz-use-text-color windowtext; padding: 0cm 0cm 1pt;"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Wer bist  Du? Wie sieht Dein Leben und Glaube heute aus? Du kannst mir mailen: ...&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-28193921979089601?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/28193921979089601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/erfullt-von-gott-oder-voll-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/28193921979089601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/28193921979089601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/erfullt-von-gott-oder-voll-mit.html' title='Erfüllt von Gott oder voll mit täglichen Aufgaben?'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-2894342728271465236</id><published>2010-05-25T10:46:00.014+02:00</published><updated>2011-01-17T19:57:09.896+01:00</updated><title type='text'>Schrumpfen</title><content type='html'>18.03.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Viele sind dieses Jahr aus der Gemeinschaft  ausgeschlossen worden und in vielen Städten gibt es inzwischen keine Wohngemeinschaft  mehr.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich habe gehört, dass sie behaupten, die Ursache  sei der Mangel an Liebe.&lt;/p&gt;  &lt;p style="" class="MsoNormal"&gt;Ja, sie haben recht, ihnen fehlt die  Liebe. Aber die Lösung ist nicht der Ausschluss von immer mehr Geschwistern, sondern die  Einbeziehung derer, die als hoffnungslos verworfen wurden. Die Liebe der Gemeinschaft  müsste auch auf diese ausgedehnt werden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kommentare&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonym: Einige von uns haben einige neue Worte eingeführt. Eines, das ich gehört habe und sehr gut passt, ist „Ausschlusswahnsinn“ (so original deutsch im englischsprachigen Blog/d. Übers.) (von homo ludens) 9.6.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymus: Sei vorsichtig! Die sogenannte Übersetzung gebraucht verschiedene Zeitformen und Worte, die den ursprünglichen Sinn verändern. 15.8.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autorin: Kannst Du bitte auf die konkreten Stellen hinweisen, von denen Du meinst, dass sie nicht richtig übersetzt seien? Wenn Du es nicht hier schreiben willst, schick eine private Mail. 26.8.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15.10.10&lt;br /&gt;L (Autorin) schreibt:&lt;br /&gt;Puntus schrieb „Kannst du die betreffenden Texte auch an mich schreiben? Ich möchte korrekt übersetzen, bin aber kein ausgebildeter Übersetzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich werde ich dir schreiben, wenn ich die Textstellen bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24.10.10: Anonymous schreibt:&lt;br /&gt;Hier sind gleich zwei Beispiele, wie der Übersetzer den originalen Blog verändert, sei es durch Irrtum oder aus Absicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;November 3, 2007 "Gruppenegoismus"&lt;br /&gt;"We are to assess, warn and encourage each other and unbelievers."&lt;br /&gt;Ich würde korrekt verstehen: "Wir haben einander und Ungläubige zu beurteilen, zu warnen und zu ermutigen."&lt;br /&gt;Aber der Übersetzer schreibt: "Wir schätzen es, einander und Ungläubige zu warnen und zu ermutigen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Even we are holy, we are not yet perfect, we ourselves are in a process of sanctification."&lt;br /&gt;Wurde in die Vergangenheit verändert: "Auch wenn wir heilig waren, waren wir nicht perfekt, wir waren selbst in einem Prozess der Heiligung."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Übersetzung spiegelt eher einen statischen Gesichtspunkt wieder als die Veränderungen in der subjektiven Sicht des Autors.&lt;br /&gt;Ich selber stimme weder mit der Sichtweise des Übersetzers noch mit der des Blog-Autors überein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.1.11: RA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anonymous: "We are to assess, warn and encourage each other and unbelievers."&lt;br /&gt;Ich würde korrekt verstehen: "Wir haben einander und Ungläubige zu beurteilen, zu warnen und zu ermutigen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Ich spreche weder Englisch noch Deutsch als Muttersprache, aber ich weiß nicht, ob Anonymous richtig übersetzt hat. Das Wort „haben“ scheint hier im Deutschen Sinn zu machen. Im Englischen hat der Begriff „have“ die Bedeutung einer äußeren Pflicht, aber im Deutschen denke ich, drückt „haben“ das nicht aus. Aber ich mag mich irren. Vielleicht spricht Anonymous besser Deutsch.&lt;br /&gt;Ich sehe, dass Kluge nicht Wort für Wort übersetzt hat, aber ich sehe nicht den Grund, warum das so schlimm ist, dass man es hier thematisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch ist es sicher gut, die Übersetzung aufmerksam zu verfolgen, Anonymous. Die zweite Bemerkung von Anonymous über die Zeitform ist recht relevant. Wer weiß, vielleicht möchte Kluge L als jemanden sehen, der innerlich nach wie vor so eng an die Zeit in der Gemeinschaft gebunden ist, dass er den Blog-Autor unachtsamerweise so übersetzt, als spräche der melancholisch in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;Einen Anlass dazu gibt Kluges Beschreibung des Links zu diesem Blog:&lt;br /&gt;„Aus seinen Postings lässt sich gut das Gefühl des Hin-und-her-gerissen-Seins zwischen Bewunderung für und Kritik an der Sekte nachvollziehen“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;(Anmerkung des Übersetzers: In beiden Fällen lag wirklich ein Fehler in der Übersetzung vor, der inzwischen in Rücksprache mit der Blog-Autorin korrigiert wurde)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin erstaunt über Kluges Person.&lt;br /&gt;Ich glaube, er war nie in der Gemeinschaft, und ich glaube, seine Ansicht über die Gemeinschaft wird von seiner distanzierten Position und seinen Erfahrungen mit anderen „Arten von Sekten“ bestimmt. Aber dennoch scheint er zu glauben, wie die Dinge in der Gemeinschaft sind. Seine hypothetischen Vermutungen treffen mitunter zufällig das Ziel, aber seine Unfähigkeit, die wichtigsten Dinge der Theologie und Lebensweise der Gemeinschaft zu verstehen, lösen Unbehagen in mir aus.&lt;br /&gt;Aber was können wir von einem Mann erwarten, dessen (katholische) Kirche die am heftigsten von unserer Gemeinschaft angegriffene ist? Ich glaube, er möche aufrichtig den ehemaligen Mitgliedern von Sekten im allgemeinen helfen und er kann sich nicht nur auf eine Gemeinschaft konzentrieren. Es gibt viele Sekten und ich wünsche Kluge, dass er weiter macht. Es gibt viele Sekten in Deutschland, also viel zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.1.11: RA&lt;br /&gt;Ich habe kürzlich darüber nachgedacht, wie es geschehen kann, dass Kluge keine Informationen über die missionarischen Aktivitäten unter Ungläubigen hat, wie es auf seiner Webseite heißt: „Eine Mission unter Atheisten ist nicht bekannt“.&lt;br /&gt;Ich denke, das liegt zum einen an Kluges Trägheit, nach weiteren Informationen über dieses Thema zu suchen und auch weil er nicht fähig ist, die logische Konsequenz zu ziehen, dass die „Werbe-Flyer“ sicher nicht nur an die Wände von Kirchengebäuden gehängt werden.&lt;br /&gt;Aber ich meine, man sollte auch bedenken, dass dahinter unsere „effektive und anonyme“ Missionstaktik steckt: etwas schnappen und dann abhauen, ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen. Die, welche nicht mit uns „auf einer gemeinsamen Basis“ stehen, haben keine Informationen über uns.&lt;br /&gt;Deshalb weiß in meinem Land fast niemand, dass diese Gemeinschaft hier über 10 Jahre lang war. Niemand weiß, dass sie hier waren und jetzt nicht mehr da sind.&lt;br /&gt;Ich fragte privat einmal bei einer staatlichen Stelle für religiöse Angelegenheiten nach, ob sie weiß, dass diese Gruppe von Christen in unserem Land war. Nix. Sie wusste soviel wie jeder andere auch in meinem Land.&lt;br /&gt;Soviel zum „Licht der Welt“, das von den Ungläubigen gesehen werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1.11 RA:&lt;br /&gt;Die Gemeinschaft lebt in einer ständigen Furch vor Verfolgung. Jeder will ihr Böses tun. Aber die Verfolgung kann auch eine Ausrede sein, um nicht offen unter den religiösen Menschen zu missionieren. Es gab einige Fälle, wo unsere Missionierung aufgedeckt und wir aufgefordert wurden, das nicht in ihrer Kirche zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wieso die Verfolgungsangst auch bei den Missionierungen auf der Straße, wo auch Ungläubige waren?&lt;br /&gt;Ich war recht eifrig bei der Evangelisierung in meinem Land und kann mich an keine Verfolgung durch die erinnern, die ich auf der Straße ansprach. Aber nichtsdestotrotz habe ich keinen der Missionierten in unsere Wohnung (die „Residenz“ unserer Gemeinschaft) eingeladen. Denn in unserer Gemeinschaft gab es die ständige Angst, dass diese Person etwas Schlechtes gegen uns tun könnte, z. B. unseren Lebensstil missbrauchen oder missversehen. Viele ähnliche Arten von Furcht gab es in unserer Gemeinschaft.&lt;br /&gt;Es gab sicher einige Präzedenzfälle, dass sich Eltern Sorgen machten und die Polizei riefen, weil sie den Kontakt zu ihrem Kind verloren haben, das sich entschieden hatte, mit den Geschwistern zu leben und keine „gemeinsame Basis“ mehr fand, mit ihnen (den Eltern) zu sprechen. Aber der Hintergrund dieser Furcht (in meinem Land) ist nicht die Feindschaft von Ungläubigen gegen das Christentum allgemein, sondern nur speziell gegenüber unserer Gemeinschaft (wegen der oben beschriebenen Gründe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich gut an mein erstes Erlebnis in der Mission: Ich war erstaunt, wie freundlich meine Landsleute waren, die sicher in einem recht säkularen Land lebten, als ich auf der Straße missionierte. Wenn man die Kommentare in den Zeitungen liest, sind sie mitunter sarkastisch, aber im Gespräch von Angesicht zu Angesicht sind sie meisten sehr freundlich zu dir.&lt;br /&gt;Also hätte es keinen Grund für diese Phobie geben können – und auch andere Konfessionen missionierten öffentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der wirkliche Grund der Furcht war, dass wir wussten, wie merkwürdig unser Glaube und Lebensstil auf Ungläubige wirken musste. Der Vorwurf: „Sie würden unsere geistlichen Gründe für Glaube und Lebensstil nicht verstehen“ ist ein sehr wesentliches Merkmal sektenhaften Verhaltens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christen leben heutzutage in einer außerordentlichen toleranten Zeit in Europa. Auch wenn ihre seltsamsten Glaubenssätze im schlimmsten Fall mit Sarkasmus bedacht werden. Das ist nicht zu vergleichen mit Epochen der europäischen Geschichte, als Christen wegen ihres Glaubens umgebracht wurden.&lt;br /&gt;Ich denke, wenn unsere Gemeinschaft nicht genau jetzt die Möglichkeit, sich zu ÖFFNEN, wahrnimmt, wird es nie eine bessere Chance dafür geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1.11 RA:&lt;br /&gt;Ich ermutige die Gemeinschaft, sich zu ÖFFNEN, denn es scheint, sie merkt gar nicht, wie verschlossen sie ist und immer verschlossener wird.&lt;br /&gt;Die Webseite unserer Gemeinschaft ist nicht etwas, dass irgendwie Offenheit signalisiert. Es werden nur die Vornamen der Autoren genannt.&lt;br /&gt;Auf der Webseite http://sites.google.com/site/testtaize1/ ist die Verschlossenheit noch eine um einige Grad verschärft. Es gibt keine Namen und keine Informationen, wer hinter den Abhandlungen steckt.&lt;br /&gt;Die Abgeschlossenheit drückt sich auch in unserem sozialen Verhalten aus, wie ich es zuvor erklärt habe. Ich denke, die Gemeinschaft hat sich an ein solch anonymes Auftreten gewöhnt, dass sie es nicht seltsam finden, wie ein Tier in einer geheimen Felsspalte zu leben. Alle Außenkontakte werden abgebrochen. Sie haben nur deshalb das Gefühl, offen zu leben, weil die Kanäle der internen Kommunikation offen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schwund betrifft nicht nur die Anzahl der Mitglieder unserer Gemeinschaft. Die Beschränkung auf die interne Kommunikation ohne Impulse von außen hat die englische Sprache in unserer Gemeinschaft degeneriert. Sie wissen vermutlich gar nicht, auf welchem Level ihr Englisch ist.&lt;br /&gt;Der eine Grund ist, denke ich, dass in unserer Gemeinschaft die englischen Muttersprachler in der Minderheit sind. Aber Englisch ist die Lingua franca in den meisten Ländern, in denen unsere Gemeinschaft vertreten ist.&lt;br /&gt;Der zweite Grund liegt darin, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Themen sind, über die wir reden. Wir sprechen meistens nur über geistliche Dinge, wenn wir auf den Wochenendtreffen sind und Englisch anstatt unserer Muttersprache reden müssen.&lt;br /&gt;Ich begann erst in der Gemeinschaft Englisch zu lernen. Ich konnte mich in dieser Sprache nicht verständigen. Aber nach einigen Monaten konnte ich alles verstehen, worüber wir diskutierten. Und auch ich konnte über die Dinge, die man von mir hören wollte (über meinen geistlichen Stand, Sünden usw.) ohne Schwierigkeiten sprechen.&lt;br /&gt;Sie fragten mich oft, ob ich verstand, was sie während der Themen besprachen. Aber dazu bestand kein Grund. Der Grund, warum ich diese Sprache so schnell beherrschte, lag nicht in meiner Sprachbegabung, sondern weil das Vokabular der „Gemeinschafts-Standard-Sprache“ extrem einfach war und sich leicht aneignen ließ. Ich denke, der vergleichsweise hohe Standard der theologischen Gespräche wurde durch die sehr simple Sprache gemindert. &lt;br /&gt;Sicher gibt es in jeder Konfession eine Binnensprache und interne Gewohnheiten, die auch für Insider nicht immer leicht zu erkennen sind. Aber nach meiner Einschätzung ist das in unserer Gemeinschaft bedeutend ausgeprägter. Wie schon ein anderer in diesem Blog geschrieben hat, erschufen wir neue Worte. Und wie ich schon vorher beschrieben habe, versahen wir bekannte Worte wie „Liebe“ mit einer neuen Bedeutung, die nur von Insidern verstanden wurde. Auch das Wort „menschlich“ (humane) erhielt eine stark negative Bedeutung für uns. „Menschlich“ ist nicht etwas, nach dem wir streben sollten. Für unser „geistliches Training“ ist jedes „menschliche“ nutzlos. Wir müssen nicht die „menschlichen“ Muskeln trainieren, sondern die geistlichen (spirituellen). „Menschlich“ war etwas wie nutzloses Fett, von dem wir frei werden wollten durch unser geistliches Training, unseren aufzehrenden Lebensstil und dem Kampf um Heiligung.&lt;br /&gt;Deshalb sehe ich die Gefahr: wenn die Gemeinschaft mit ihrer Phobie vor äußeren Angriffen fortfährt, werden sie bald nicht mehr in der Lage sein, sich den anderen in dieser Welt verständlich zu machen. Und der Grund liegt nicht in der geistlichen Blindheit der äußeren „menschlichen Welt“, sondern in der inneren Deformation, der Degeneration ihrer Sprache und dem Fehlen von Themen, über die man mit der „menschlichen Welt“ ins Gespräch kommen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;********&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1.11: L (Autorin:&lt;br /&gt;RA schreibt, dass wir aus Angst niemanden in unsere Wohnung einluden.&lt;br /&gt;Ja, wir hatten es nicht eilig, jedem über unseren Lebensstil zu erzählen, aber ab und an luden wir Missionierte in unsere Wohnung ein. Sicher hatte es keinen Sinn, jemanden einzuladen, wenn es nur ein Gespräch auf der Straße oder bei einem religiösen Treffen war ohne dass ein weiteres Treffen in Aussicht stand. Aber wenn wir uns mehrere Male getroffen hatten oder E-Mails ausgetauscht hatten, geschah das schon.&lt;br /&gt;Wenn dann einmal am Ende ein Bruder von der Arbeit kam, begann er mit einem Gespräch mit jemand im Bus (der Gemeinschaft) und kam dann zusammen mit diesem nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal kamen wir von einem Wochenendtreffen mit öffentlichen Verkehrsmitteln früh am Morgen zurück und luden eine Ausländerin (die wir im Bus getroffen hatten) ein, in unserer Wohnung zu schlafen bis ihre nächste Fahrgelegenheit nach Hause ging. Aber sicher, sie hatte auch Interesse, sich mit uns zu unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stimme dir zu, dass es in unseren Ländern enorme religiöse Freiheit gibt. Und auch auf mich wirkte die Geheimniskrämerei der Gemeinschaft recht merkwürdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA:&lt;br /&gt;Ich stimme L zu, dass es dabei Ausnahmen gab. Aber das geschah recht selten. Während ich in der Gemeinschaft war geschah das in meinem Land nicht. Sicher, ich war nur ein Jahr lang in der Gemeinschaft, ABER wenn es während dieses Jahres keinen einzigen Fall wie ihn L erwähnt hab, gab, sagt das schon einiges. Ich war nicht der einzige aktive Missionar in unserer Gemeinschaft (in meinem Land). Deshalb traue ich mir die Schlussfolgerung zu, dass meine (natürlich subjektive) Meinung nicht einfach auf einem falschen Verständnis der Missionspraktiken beruht, sondern eher im Einklang mit der Meinung der Gemeinschaft stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 L (Autorin):&lt;br /&gt;Ja, es gab nur wenige englische Muttersprachler und ziemlich eingeschränkte Themen. Aber ich empfand das Englisch nicht als besonders vereinfacht. Sicher, wer vorher nie Englisch gelernt hatte, erreichte kein besonders hohes Level. Aber die, welche besser Englisch sprachen, versuchten dem abzuhelfen: indem sie Fehler korrigieren usw.&lt;br /&gt;Ich glaube, RA hat ein Sprachtalent.&lt;br /&gt;Bezüglich des „Menschlichen“. Ich erinnere mich , dass zwischen „human“ und „humane“ unterschieden wurde. Das eine war das Gegenteil von „geistlich“ (also im Sinne von „fleischlich“ oder „weltlich“, d. Übers.), das andere etwas Positives. Aber es wurde nicht oft gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA:&lt;br /&gt;„Aber wenn wir uns öfter getroffen oder E-Mails ausgetauscht hatten, geschah es schon einmal.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, in diesem Punkt bin ich selber ein Beispiel, das einige Mythen über die Gemeinschaft beseitigt. Ich will nur zwei davon erwähnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Kluges Ignoranz bezüglich der Mission unter Ungläubigen. Ich wuchs in einer völlig säkularen Umgebung auf. Keiner meiner näheren Verwandten war religiös. Nicht einmal ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. In Bezug auf den Satz, den ich oben zitiert habe, möchte ich beschreiben, wie ich in die Gemeinschaft kam: Ein Missionar hatte einmal ein Gespräch mit mir. Danach tauschten wir uns per e-Mail aus. Dann war eine lange Pause und dann nahm ich wieder den Kontakt auf, indem ich einen Brief schrieb. Das alles dauerte insgesamt ca. ein Jahr, schätze ich.&lt;br /&gt;Während dieser Zeit kam mir nie der Gedanke, einmal per Mail zu fragen, von welcher Gemeinschaft dieser Missionar war. Während dieser Zeit gewann ich kein Bild über seine Person oder seinen Hintergrund. Gut, man kann sagen, das war meine Schuld. Aber war es nicht auch aus seiner Sicht merkwürdig, dass er mir während dieses Jahres nie etwas über seinen Gemeinschafts-Hintergrund gesagt hat?&lt;br /&gt;Vergesst also den Mythos über Offenheit. Ich weiß über diesen Missionar zu viel. Er war ein Ausländer und wurde in unser Land mit dem Auftrag der Missionierung geschickt. Also war er in den anzuwendenden Missionstaktiken bewandert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 L (Autorin):&lt;br /&gt;Sicher, wir alle waren „Missionare“ mit dem Auftrag zu missionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will nicht behaupten, dass wir offen waren. Aber wir waren auch nicht so verschlossen, wie es RA beschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA: &lt;br /&gt;L schrieb: „Bezüglich des „Menschlichen“. Ich erinnere mich , dass zwischen „human“ und „humane“ unterschieden wurde. Das eine war das Gegenteil von „geistlich“ (also im Sinne von „fleischlich“ oder „weltlich“, d. Übers.), das andere etwas Positives. Aber es wurde nicht oft gebracht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Genau das wollte ich sagen. HUMANE wurde genauso negativ gesehen. Er wurde NICHT positiv gesehen wie Du sagst. Dahinter stand unser Abscheu gegenüber dem Gesellschaftsbild der Aufklärung, das auf humanistischen Ideen aufgebaut war. Wir sahen es vor allem als individualistische und tolerante Gesellschaft, welche das genaue Gegenteil von dem ist, was unsere Gemeinschaft anstrebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(später): ich berichtige mich selbst: Ich meine, unsere Gemeinschaft ist genau das Gegenteil der Idee einer humanistischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA: Hier ein Ausschnitt aus der Apologie von Josef Aufreiter, die belegt, dass „humane“ in unserer Gemeinschaft nicht positiv gesehen wird. Die Hervorhebungen sind von mir. Und bedenke, wir reden über „humane“ (menschlich) und „humanistisch“, nicht über „inhuman“:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Theologie ohne Streben nach Heiligkeit ist Gotteslästerung. Die reine Konzentration darauf, ein ethisches Leben zu führen, ohne dass es mit einer theologischen Grundlage verbunden ist, führt zu einem HUMANISTISCHEN Konzept und weg von Gott“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Humanistisch“ hat hier einen klaren negativen Klang. Jedes andere Konzept als das der Bibel wird negativ gesehen, denn wir setzten voraus, dass diese Konzepte immer mit anderen Konzepten verbunden sind, die nicht gut sind.&lt;br /&gt;Nochmals: Ich glaube, ich kenne den Grund für ein solches Denken. Nichtsdestotrotz bezweifle ich, dass die meisten Menschen in unserer Welt sich ihrer theoretischen Basis bewusst sind. „Humanistisch“ und „menschlich“ sind eher Synonyme dafür geworden, freundlich, großherzig usw. zu sein. Wenn die Wahrheit von unserer Gemeinschaft monopolisiert wird, dann ist die Sprache doch gemeinsamer Besitz der Gesellschaft und kann von ihnen nicht monopolisiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA:&lt;br /&gt;L schrieb: „Sicher, wir alle waren „Missionare“ mit dem Auftrag zu missionieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Sicher, wenn es einen „Missionar“ in dem Verständnis gab, das auch in anderen christlichen Konfessionen verbreitet ist, dann war ER es. Er kam nicht zufällig in meinem Land und schaute mal, was passiert (wie wir es üblicherweise tun). Er wurde auf eine bestimmte Aufgabe angesetzt, denn er war intelligent, sprachgewandt und er war nach meiner Meinung ungewöhnlich in dem Punkt, dass er ein Charisma besaß, eine gewisse Begeisterungsfähigkeit. Kurz gesagt, er hatte genau die Eigenschaften, die einen Missionar im allgemeinen Verständnis auszeichnen.&lt;br /&gt;Ich will damit nicht behaupten, dass das Missionarssein nur für bestimmte Christen vorgesehen ist. Ich möchte nur sagen, dass DIESER Missionar nicht ein x-beliebiger Bursche wie jeder andere war. Weit davon entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.01.11 RA&lt;br /&gt;Ich weiß, ich kann hier erklären soviel ich will: die Gemeinschaft wird es sowieso in ihrem Sinn verstehen.&lt;br /&gt;Lass es mich klarer sagen: Ja, jeder Christ ist berufen und gesandt zu missionieren. Aber in gleicher Weise senden wir einige Leute aus, um Lebensmittel für das Wochenende zu kaufen (und nicht zu missionieren). Auf die gleiche Weise wurde dieser Missionar ausgeschickt, über den wir sprechen. Er wurde ins Ausland geschickt mit der speziellen Aufgabe zu missionieren und ein Auge auf unsere Geschwister zu haben – und eben nicht mit der Aufgabe, Lebensmittel zu kaufen oder einfach ein Partner für uns zu sein, denn wir hatten die Nase voll von Geschwistern, die alle nur Landsleute waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1.11: RA schreibt:&lt;br /&gt;Das Anliegen meiner apologetischen Beschreibung unserer Gemeinschaft ist nicht frei von Hass und Verachtung. Ich spreche meine Befürchtung aus, dass die Gemeinschaft an der Schwelle zur Krise steht. Ich möchte meine Meinung nicht als die absolute Wahrheit zu diesem Thema verstehen. Aber ich habe die Gründe benannt, warum ich so denke, wie ich denke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du wirst auch sehen, dass ich es auch nicht in allen meinen Postings durchhalte, ausreichend Liebe gegenüber meinen Opponenten zu zeigen, die eine andere Meinung als ich vertreten. Oh, ich liebe wirklich die Erfahrung, wie groß Gottes Liebe zu mir ist. Ich muss noch so sehr in der Liebe wachsen.&lt;br /&gt;Zur Zeit scheint es für mich unmöglich zu sein, die Feinde zu lieben, die Gemeinschaft auf diese Weise zu lieben, dass sie und jedermann es auf die gleiche Weise erfahren kann, wie sie in Mt 5, 38-47 beschrieben ist. Und es ist wahr, dass dies für Menschen unmöglich ist – aber nicht für Gott. Darin unterscheidet sich die Liebe Gottes von der Welt auch.&lt;br /&gt;Wirklich, unglaublich, Wunderbar. Es ist schwer, die Feinde zu lieben. Und nicht nur, weil die Feinde selbst sich nicht lieben lassen. Umgedreht: Das ist die beste Gelegenheit, um die Liebe zu üben, die in Mt 5 beschrieben ist. Wegen unserer eigenen Einstellung, unseres Mangels an Gnade ist es schwer, die Feinde zu lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwer, die Einstellung zu erwerben, deren Wirkung in Mt 5 beschrieben ist. Diese gute Einstellung hat das Resultat, das in Mt 5 beschrieben wird. Sie vergisst nicht, für die zu beten, die uns verfolgen (Mt 5, 44), was von JEDEM wahrgenommen wir, wie wir in Mt 5 lesen können. Und danach mögen wir auch versuchen, die „Wahrheit zu sagen“ und sie zu „beurteilen“, wenn wir sie so notwendig brauchen. Wenn das grundsätzlich nötig ist, denn den Feind zu beurteilen ist nichts besonderes, können wir es mit der Liebe identifizieren. Es ist recht einfach, deinen Feind zu „beurteilen“ und ihm „die Wahrheit zu sagen“. Es fällt leicht. Das ist die erste Reaktion, die aus menschlichem Verhalten entsteht.&lt;br /&gt;Wir wissen, wie viel Ungerechtigkeit in der Welt und in uns selbst ist. Das ist nicht neu. Die gute Botschaft ist, dass Gott uns die Liebe gezeigt hat, die uns erreicht hat, bevor auch nur einer von uns ihrer würdig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasst uns etwas besonderes tun: Versuchen wir immer wieder zusammen die unmögliche Liebe zu üben? Ich denke, es ist gut, mit dem zu beginnen, der uns am unmöglichsten zu lieben scheint, mit dem wir keine „gemeinsame Basis“ haben, denn:&lt;br /&gt;„Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr dann mehr als andere? Machen das nicht auch die Heiden?“ (Mt 5, 47)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10.1.2011 RA schreibt:&lt;br /&gt;Ich würde als ein Objekt meiner Liebe meine frühere Gemeinschaft nehmen, und dann Gerald Kluge. Und ich denke, Gerald Kluge würde meine frühere Gemeinschaft wählen (und dann vielleicht mich?) ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche mir, dass wir den gemeinsamen Grund in der Liebe Jesu finden. Das wäre wirklich ein machtvolles Zeichen für die Ungläubigen: dass Gott nach wie vor Wunder wirkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.1.2011: RA schreibt:&lt;br /&gt;Für mich ist es die größte Herausforderung, die zu lieben, deren Liebe zu Jesus vor allem von der Erfahrung geprägt ist, wie sie die Tische der Geldwechsler und die Stühle der Taubenverkäufer umwerfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-2894342728271465236?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/2894342728271465236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/schrumpfen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2894342728271465236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2894342728271465236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/schrumpfen.html' title='Schrumpfen'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-2823350286956462147</id><published>2010-05-25T10:45:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:46:20.307+02:00</updated><title type='text'>Wie ich mich derzeit fühle</title><content type='html'>9.8.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ich habe inzwischen keinen intensiven Schmerz mehr, denn inzwischen sind einige Jahr vergangen.  Aber immer noch habe ich das Gefühl, dass mir in meinem Leben etwas fehlt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;Vermisse  ich etwas, weil ich damals wirkliche Liebe erfahren habe und jetzt nicht?&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Eines,  was ich vermisse, ist, mehr über die Bibel und Glaubensfragen zu sprechen anstatt über  alltägliche Dinge. Aber nur darüber zu reden, ist nicht das Ziel. Wir brauchen auch  Zeit, um die Liebe zu leben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Weiterhin  vermisse ich das intensive gemeinsame Leben, das Teilen des Lebens. Aber in der  Gemeinschaft lebten wir alle in einer viel zu einheitlichen, uniformen Weise. Da war  es natürlich einfacher, das Leben zu teilen, teilzunehmen, zu verstehen.  Das geschah aber auch auf Kosten aller Beziehungen zu Menschen außerhalb der Gemeinschaft. Wir lebten in unserer eigenen Welt, liebten (hatten Zeit)  nur für diejenigen, die sich für unseren Lebensstil interessierten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Um  ehrlich zu sein, vermisse ich auch die Wanderungen durch die Natur und das Herumreisen etwas. Das ist  etwas, was ich gern mache - verbunden mit der Liebe, die nur zusammen sein will  mit Freuden (die genauso sind wie man selbst). Sicher, wenn man nur reist  und wandert, ohne geistliche Gespräche und Gebet, dann bleibt es auch  irgendwie leer.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;...&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Dort  erfuhr ich mehr Aufmerksamkeit, Ermutigung-Ermahnung – ich fühlte mich stärker  gebraucht. Aber ich hatte zu wenig Zeit, um persönlich für mich die Dinge im Angesicht  Gottes zu bedenken.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Kurz  gesagt: Es gab da einige Aspekte wahrer Liebe, aber auch dort war die Liebe nicht perfekt.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;2  Kommentare:&lt;/p&gt;    &lt;div style="border-width: medium medium 3pt; border-style: none none solid; border-color: -moz-use-text-color -moz-use-text-color windowtext; padding: 0cm 0cm 1pt;"&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;26.9.2009:  Hallo, ich war in der Gruppe      für 1,5 Jahre (2005-2007) in Polen. Können wir in Kontakt kommen?  (Anonym)&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;27.9.2009:  Ja, es interessiert mich,      wie es mit anderen gegangen ist, die dort lebten. Du kannst mich  per Mail      erreichen: ...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-2823350286956462147?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/2823350286956462147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/wie-ich-mich-derzeit-fuhle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2823350286956462147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2823350286956462147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/wie-ich-mich-derzeit-fuhle.html' title='Wie ich mich derzeit fühle'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-603769422810596761</id><published>2010-05-25T10:44:00.007+02:00</published><updated>2011-01-17T22:30:57.903+01:00</updated><title type='text'>Platz für jeden im Auto</title><content type='html'>20.8.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Warum können kleine Dinge manchmal so hässlich  verletzen?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es gefiel mir, in der Gemeinschaft wie in einer  großen Familie zu leben. Wir waren während unserer täglichen Freizeit zusammen,  wir teilten unser Leben miteinander, gehörten zusammen. Wir trafen an den Wochenenden Geschwister aus anderen Städten. Im Winter mieteten wir  dafür oft einige Klassenräume in einer Schule. Sonntagabend packten wir dann  unsere Sachen zusammen, räumten auf und fuhren heim. In den Kleinbussen gab es  für jeden einen Platz.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nicht alles war dort in Ordnung, aber ich vermisse  besonders dieses Gefühl, zu einer großen Familie zu gehören. Auf jeden wurde bei  den Treffen gewartet, jeder konnte und sollte Verantwortung für unser  gemeinsames Leben und unsere Mission übernehmen – und jeder tat es mehr oder  weniger. Es gab Zeit, persönlich miteinander zu reden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In diesem Jahr war ich das zweite Mal nach einer  Reihe von täglichen Treffen frustriert. Es war eine einwöchige Konferenz und ein zweiwöchiger Kurs, bei dem ich täglich mit einigen Leuten zusammen war.  Und nach dieser Zeit erschien mir die Welt außerhalb unserer Gemeinschaft  besonders individualistisch und kalt. Jeder kehrte in seine Bude zurück, in sein Privatleben oder zu Freunden. Und ich war wieder nur zu zweit in meiner unmittelbaren Familie.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gleichzeitig, so schien es, erwartete ich etwas in  Bezug auf das, was meine Gemeinschaft so betonte: ein wenig länger zusammen zu  sein, vor der Abreise noch etwas zu teilen... Ich vergaß, dass ich nicht mehr in  der Gemeinschaft war, in der das sich gegenseitige Kennen und das Teilen (Gemeinschaftsleben) ein Wert in sich ist.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es geschah am letzten Tag eines solchen Treffens,  das wir in einer gemieteten Schule durchgeführt hatten: Ich freute mich, etwas mit  einem Kind zu spielen, das sich gelangweilt fühlte. Gemäß der Lehre unserer Gemeinschaft meinte ich, dass es in den Augen der Eltern eine gute Tat  sei. Weil es der letzte Tag war, beendeten wir ihn etwas später als sonst.  Ich war etwas besorgt wegen eines Treffens mit meinem Chef am nächsten Tag und  hoffte, ich würde mit dem Auto mitgenommen, wie es schon so oft geschehen war.  Aber es stellte sich heraus, dass wir sechs Leute waren aber nur fünf Plätze im  Auto hatten. Und eine Person, die näher bei der Schule wohnte als ich, wurde eingeladen, im Auto mitzufahren – ohne dass der Grund für diese Auswahl  erklärt wurde. Die Enttäuschung muss mir im Gesicht gestanden haben. Ich weiß  nicht, ob sie es bemerkt hatten, aber ich hatte es bemerkt – Es gab nicht genug  Platz im Auto für uns alle. (und es wäre nicht nett gewesen, diese Person dort  allein zu lassen). Das war ein zu plötzliches Ende für zwei gemeinsam verbrachte Arbeitswochen...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sicher, es war ihr Privatwagen, kein Kleinbus der Gemeinschaft. Vielleicht hätten wir auch nicht viel Zeit gewonnen im  Vergleich zur Fahrt mit dem Nahverkehrs-Bus. Es ist eine Frage der Beziehung, des Zusammengehörens, der Achtsamkeit für einander. Wenn sie damals einen verstehbaren Grund für diese Entscheidung genannt hätten, wäre es  einfacher gewesen. Ich kann sie nicht wirklich tadeln, es war ein Zusammenstoß verschiedener Lebensstile. In der Gemeinschaft vereinten uns die  Kleinbusse, ermöglichten es uns, Geschwister in anderen Städten zu treffen. Aber  außerhalb der Gemeinschaft trennen uns die Autos, denn oft gibt es nicht genügend  Plätze für alle, die gern mitfahren würden. &lt;span style="font-family: Wingdings;"&gt;L&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;Kommentare:&lt;/p&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li style="" class="MsoNormal"&gt;16.9.2008:      Anonym: Vor langer Zeit gehörte ich auch zu der Gemeinschaft. Ich  war aber      nicht lange dort. Ich muss gestehen, dass ich dort eine Menge  lernte und      es dort geistliches Wachstum gab. In der Gemeinschaft hatte ich  sowohl      gute als auch schlechte Zeiten. Ein Gebiet, das mich am meisten  störte,      war das Verbot zu heiraten. Ich finde es sehr un-schriftgemäß.  Sicher, es      gibt Probleme in der Ehe, aber mit Gottes Hilfe können diese  Probleme      gelöst werden, wenn wir Gott immer an die erste Stelle setzen.  Einige      Leute in der Gemeinde sagten, dass Heiraten selbstsüchtig sei. Ich  weiß      nicht, ob ihre Ehe so war. Ich glaube es nicht. Nicht alle leben  auf diese      Weise zusammen, man muss unterscheiden.&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;22.10.2008:      Anonym: Hallo, ihr beiden! Ich fand Eure Seite zufällig und finde  sie      interessant.&lt;br /&gt;     Ist die Gemeinschaft christlich? Leben alle Mitglieder zusammen  oder      können Mitglieder auch in ihren eigenen Wohnungen leben?&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;25.10.2008:      Autor: Es ist eine christliche Gemeinschaft, wenn auch in einige  Punkte      recht extrem.&lt;br /&gt;     Die meisten von uns leben zusammen, aber einige leben in ihrer  eigenen      Wohnung oder bei den Eltern. Im seltenen Fall, dass jemand schon  eine      eigene Familie hat, lebt diese (soweit ich das weiß) auch in einer  eigenen      Wohnung.&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;6.4.2009:      Anonym: Nicht heiraten zu dürfen ... weil es in der Ehe Probleme  geben      könnte.&lt;br /&gt;     Ich denke, Gott verspricht uns kein Leben ohne Probleme. Es geht  darum, wie      wir mit den verschiedenen Krisen in unserem Leben umgehen.&lt;br /&gt;     Gott kann wirklich seine Kraft dabei zeigen, wie er uns bei  Problemen      hilft.&lt;br /&gt;     Psalm 23: Wenn ich durch die Täler des Todes zöge...&lt;br /&gt;     Wir gehen, um harte Zeiten zu erleben, aber wir müssen keine Angst  haben.      Er wird uns führen und uns Weisheit geben, wie wir die Liebe siegen  lassen      können.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;++++&lt;br /&gt;· 09.06.2010: Anonymus (homo ludens): Sicher: bei vielen Gelegenheiten handelten wir so, wie Du es beschreibst. Aber ich möchte auch an andere Gelegenheiten erinnern, wenn wir jemanden unter uns „belehren“ wollten und unsere Hilfe absichtlich begrenzten. Z. B. fuhren wir nach einem Wochenende mit dem Auto nach Hause und ließen ein Mädchen früh am Morgen aussteigen, so dass sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren musste, obwohl es uns nicht viel Zeit gekostet hätte, sie zu ihrer Wohnung zu fahren. Oder wir nahmen einige Tramper mit und ließen sie mitten im Nirgendwo aussteigen, weil sie sich gerade als „nicht interessiert“ daran gezeigt hatten, Mitglieder der Gruppe zu werden, nachdem man 10 oder 20 Minuten mit ihnen geredet hatte.&lt;br /&gt;· 09.06.2010: Anonymus (homo ludens): Und es war ein bisschen wie in Orwells Buch: „Alle Lebewesen sind gleich – aber einige sind gleicher“ (siehe George Orwell „Die Farm der Tiere“ / d. Übers.)&lt;br /&gt;Z. B. gab es ein extra Auto für einen nicht arbeitenden älteren Mann, wo er in Ruhe und ungestört allein schlafen konnte, während sich alle anderen oft wie Fische in der Sardinenbüchse fühlten, oft durch die Geräusche der anderen im Auto Schlafenden gestört. Und dabei waren sie für die sichere Fahrt verantwortlich und durften beim Fahren nicht am Lenkrad einschlafen. Außerdem mussten sie – im Gegensatz zu dem älteren Mann - schon am frühen Morgen wieder zur Arbeit gehen. &lt;br /&gt;· 9.6.2010: Anonymus (homo ludens): Zur Frage der Heirat: Wir schlugen lieber den ganzen Arm ab, um zu vermeiden, dass die Hand abgeschlagen wird. Das war kurzgefasst unsere Lehre. Unser Gedanke war, unseren Lebensstil als den einzig erlaubten Lebensstil hochzuhalten. Und die älteren Geschwister wussten, dass Ehepaare mit Kindern sich nicht so leicht dazu bringen ließen, auf diese Weise zu leben.&lt;br /&gt;· 11.06.2010: Autorin:&lt;br /&gt;Ich stimme dir zu, dass nicht alles schön war. Besonders was die Tramper und das Heiraten betrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++&lt;br /&gt;1.1.11: Anonymous:&lt;br /&gt;Ich stimme Paulus im folgenden zu:&lt;br /&gt;Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu lösen; bist du ohne Frau, dann suche keine. Heiratest du aber, so sündigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, sündigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen Nöten nicht entgehen; ich aber möchte sie euch ersparen.“ (1 Kor 7, 26-28 EÜ)&lt;br /&gt;Paulus empfiehlt das Beste und möche uns vor Nöten bewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Ich wünschte aber, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen. Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem Herrn dienen könnt.“ (1 Kor 7, 32-35 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In gleicher Weise empfiehlt Paulus in diesen Versen (und in Vers 8) was man als bestes tun kann, wie es eine liebende Mutter tun würde. Er ist nüchtern und gehorsam, um Gottes Anweisung zu sehen und hat eine profunde Einschätzung dieser Zeit mit einer klaren Erkenntnis der Krise. Geführt vom selben Geist wie damals Paulus wird auch die Kirche unserer Tage aufgrund des Gehorsams und des guten Willens von allen erkennen, was am besten zu tun ist. Zuletzt: Das war der Fall in meiner schon lange andauernden Zeit. Die gegenwärtige Zeit schätzt die Gemeinschaft auch als Krise ein, und es gibt viele Aufgaben. Jeder, der diese Anstrengung wagt, weiß sehr gut, wie groß die Herausforderung ist. Indem sie frei für die Geschwister und die Menschen außerhalb der Kirche ist, bringt die Kirche viele Früchte und ein erfülltes Dasein. Ist es nicht ein Segen für alle Menschen, wenn wir all die Liebe austeilen können, die in unsere Herzen gegossen ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass in vielen Fällen, wo Menschen nicht bereit waren, zu sehen und zu tun, was das Beste in dieser Situation ist, es ein Ausdruck von geringer Liebe war. Das ist der Grund, warum Scheinargumente entwickelt werden und man ein Alibi hat, den engen Pfad etwas breiter zu machen, als er ist, bzw. eine Rechtfertigung dafür zu haben, dass man nicht mehr in Gemeinschaft ist. (Das beste war gerade zu eng und Paulus selbst spricht nicht über Sünde!)&lt;br /&gt;Joh 4, 17b&lt;br /&gt;2 Petr 1, 5-7&lt;br /&gt;++++++++++&lt;br /&gt;1.1.11: Anonymous: Ich denke, die Kirche war nicht schriftlos aber richtig im Willen Gottes.&lt;br /&gt;++++++&lt;br /&gt;· 4.1.11: RA&lt;br /&gt;Anonymous schreibt: „Ich denke, dass in vielen Fällen, wo Menschen nicht bereit waren, zu sehen und zu tun, was das Beste in dieser Situation ist, es ein Ausdruck von geringer Liebe war.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;RA: Ich glaube fast, mein Herz aus Eis beginnt gleich zu schmelzen, wenn ich so süße Worte höre.&lt;br /&gt;Wenn ich nicht wüsste, welche Bedeutung das Wort „Liebe“ in der Gemeinschaft hat, würde ich denken, dass das wirklich Gedanken sind, über die man nachdenken müsste.&lt;br /&gt;Aber ich weiß, wie „Liebe“ in der Gemeinschaft verstanden wird: Nämlich dass „Liebe“ in Wirklichkeit von Außenstehenden als etwas äußerst kaltes erfahren wird mit einem Mangel an Interesse und Unfähigkeit zum Mitgefühl gegenüber Missionierten. Sie wird weiterhin als ungeduldig, intolerant, misstrauisch und voruteilsbeladen erfahren. Dann frage ich mich eher: Warum empfinden Außenstehende diesen Mangel an Liebe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wichtig, festzuhalten, dass wir in der Gemeinschaft und auch bei der Mission dieselben Begriffe verwenden wie „Mangel an Liebe“, „Sich selbst und andere beurteilen (einzuschätzen)“, „Einheit“ usw., die ich mit dem Etikett „Gemeinschafts-Diskurs“ versehen würde. Ich finde, die Sprache der Gemeinschaft ist auf dieses Bodensatz-Level degeneriert: Wenn man den Satz eines die Sprache der Gemeinschaft sprechenden Mitglieds nimmt und in ihm komplett die Reihenfolge der Wörter umstellt, würde ich auch dann noch die Ideologie der Gemeinschaft heraushören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also die Gemeinschaft inkognito neue Themen oder Webseiten erstellt (wie z. B. über Taize oder ähnliches), ist es durch die Schlüsselworte leicht zu erkennen, dass hinter dieser Ansammlung von Schlüsselworten jemand aus der Gemeinschaft steckt.&lt;br /&gt;Wiederum: Warum die exzessive Prägung derselben Worte, die repräsentativ für unsere Ideen sind, die aber inzwischen ziemlich entwertet, entstellt und beeinflusst sind vom Verständnis und Eindruck, welchen sie bei Außenstehenden, Andersgläubigen hervorrufen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe kann nicht vom Anderen getrennt werden. Jemand in unserer Gemeinschaft hat einmal gesagt, dass es für die Liebe mindestens zwei Personen geben müsste. „Liebe“ wird nicht nur von einem Partner empfangen, sondern von beiden. Wenn die Gemeinschaft sagt, dass andere Kirchen oder Ungläubige nicht wissen, was Liebe ist, dann lasst uns sehen, welche Bedeutung Liebe in der Bibel hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) “Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.“  (1 Kor 13,4 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben wir Geduld gegenüber Menschen, die missioniert werden? Wir haben so weit Geduld, die wir ein Aufgeben von ihm/ihr sehen können. Meist ist unsere Geduld in Diskussionen über provokative Themen erschöpft, über falsche Lehren bei den Missionierten. Wir prahlen damit, dass wir in unserer Gemeinschaft eine Einheit haben, die man in anderen Konfessionen vermisst. Wenn wir ehrlich sind, sind wir stolz auf unsere einheitliche Gemeinschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) “Sie (die Liebe) handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. (1 Kor 13, 5 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau auf das Beispiel von Gottfried H. und „beurteile“ selber die „Liebe“, die er zu Außenstehenden hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) „Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“(1 Kor 13, 7 EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie haben wir Außenstehende ertragen? In welcher Weise haben wir Vertrauen gegenüber Außenstehenden gezeigt? Wir wollten uns nicht einmal vorstellen, unsere Namen usw. Wir missionierten inkognito, denn wir befürchteten, dass jemand unsere „liebevolle“ Mission aufdeckt. Über diese Art von Liebe spricht Johannes nicht, wenn er sagt, dass es keine Furcht in der Liebe gibt (1 Joh 4, 18)&lt;br /&gt;Hatten die Apostel Angst vor Intrigen, die während ihrer Mission auftreten konnten? Überhaupt nicht. Lies die Missionsberichte des Lukas, in welchen er den Missionsweg beschreibt (Apg 5, 42; 9, 27f; 13, 46; 14, 3). Sie missionierten OFFEN, FURCHTLOS und ÖFFENTLICH.&lt;br /&gt;In der Gemeinschaft missionierten wir nicht auf diese Weise, vielleicht hatten wir und nicht die Außenstehenden einen „Mangel an Liebe“ und „Mangel an Glaube“.Die Apostel fürchteten nicht einmal den Tod, aber die Gemeinschaft hat Angst, dass ihre Statements missinterpretiert oder missbraucht werden könnten. Oder dass es ihrer kostbaren Liebe so ergehen würde, die nicht achtlos vor die Füße von jedermann geworfen werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel über die Liebe, die immer und zu allen Zeiten die gleiche ist und unwandelbar gegenüber Außenstehenden und Mitgliedern bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, unser Verständnis von gelebter Liebe in der Gemeinschaft könnte man so zusammen fassen: &lt;br /&gt;Zu lieben bedeutet, den Stand eines Menschen gegenüber Gott zu beurteilen und dementsprechend zu handeln: jemanden zu „ermahnen“ oder zu ermutigen. Tatsächlich gibt es nur einen kleinen Unterschied gegenüber dem, was es vielleicht für Juden bedeutet :-)&lt;br /&gt;Mein Vorschlag an die Gemeinschaft wäre, auf das Wort „Liebe“ in ihren täglichen Gesprächen zu verzichten. Dann würden sie sehen, was diese Praxis von „X“ tatsächlich ist und welche Art von Handlungen mit dem schönen Wort „Liebe“ bemäntelt werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.1.11.&lt;br /&gt;Anonymous: ... in der Art wie du schreibst, kannst Du nur über dich selber sprechen!&lt;br /&gt;Ich und die Gemeinschaft sind dafür nicht verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.1.11: RA schreibt:&lt;br /&gt;Zur Art, wie ich hier schreibe: Ich glaube, diese Art habe ich von der Gemeinschaft gelernt. Das ist der sogenannte „Gemeinschafts-Diskurs“, den ich weiter oben beschrieben habe.&lt;br /&gt;Es erinnert mich etwas an die Apologie von Josef Aufreiter, die ich zitieren möchte. Hier das Zitat:&lt;br /&gt;„Die "herzliche Wärme", die es "innerhalb der Gruppe gibt", wollen wir gerne mit jedem Menschen teilen. Aber dazu bedarf es der nötigen Basis. Für uns sind die Begriffe "Bruder" und "Schwester" keine religiösen Floskeln..,“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich hat Jesus nicht gesagt, dass wir erst einen gemeinsamen Grund brauchen, um Wärme und Herzlichkeit zu zeigen. Jesus drückt es in Mt 5, 39-47 ganz im Gegenteil aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„39   Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.&lt;br /&gt;40   Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.&lt;br /&gt;41   Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.&lt;br /&gt;42   Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.&lt;br /&gt;43   Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.&lt;br /&gt;44   Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,&lt;br /&gt;45   damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.&lt;br /&gt;46   Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?&lt;br /&gt;7   Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? (nach EÜ)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also vergebt mir und Josef, dass wir in hitzigen Diskussionen manchmal die Lehre Jesu vergessen und aus Routine den Regeln und Richtlinien folgen, die nicht von Jesus gelehrt wurden, aber unglücklicherweise in unserer Gemeinschaft vorherrschend sind.&lt;br /&gt;Wenn ich etwas unfreundliches zu Dir gesagt habe, vergib mir bitte.&lt;br /&gt;Ich und Josef Aufreiter sind wirklich verantwortlich für unsere eigenen Statements. Wir repräsentieren nur unsere eigene Person – auch gegenüber Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.1.11: RA schreibt:&lt;br /&gt;Wie ich sagte, möchte die Gemeinschaft die Liebe Gottes in der Praxis auf die Beurteilung reduzieren, wie jemand Gott gegenüber da steht bzw. auf die Ermahnung und „Ermutigung“ anderen gegenüber. Diejenigen, welche keine „ausreichende gemeinsame Basis“ mit der Gemeinschaft haben, empfangen deshalb vor allem Ermahnungen.&lt;br /&gt;Ja, ich denke, Beurteilen ist auch eines der wichtigen Dinge, die zur Liebe gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es ist nicht DAS Merkmal, das die Liebe Gottes einzigartig und erkennbar unter den Heiden macht. Wir finden diese Form „beurteilender Liebe“ auch unter Politikern, die immer auf der Suche sind nach dem, was falsch ist und verändert werden muss. Wir finden diese Form „beurteilender Liebe“ auch unter den Zeugen Jehovas, die auf die gleiche Weise handeln wie unsere Gemeinschaft. Es ist also zu erwarten, dass diese Ermutigungen und Ermahnungen gegen Laschheit und falsche Lehren unter religiösen Gruppen Aufmerksamkeit erregen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer oben erwähnten Bibelstelle (Mt 5, 39-47) zeigt Jesus, worin sich unsere Liebe unterscheiden muss, damit diese Liebe sichtbar und ein Licht für die Welt ist. DAS ist die Bibelstelle, und DAS ist die Liebe, von der wir geführt sein müssten. Das ist die wahre Lehre Jesu über die Liebe, die nicht nach einer „gemeinsamen Basis“ schaut, um sie zu leben. Sondern sie ist bedingungslos und gleich gegenüber jedem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Gemeinschaft sah oft die Praxis der Liebe in anderen Konfessionen als Neigung zu extremer religiöser Toleranz. Wir sahen einigen Formalismus, der in religiösen Gruppen entstanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wiederum: „Beurteile dich selbst“: was ist schwieriger: der Lehre über die Liebe zu folgen, die auf Mt 5, 39-47 gründet, oder der Art „beurteilender Liebe“, die von unserer Gemeinschaft praktiziert wird, und die jeden von sich weist, sobald er die „gemeinsame Basis“ verlassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine persönliche Meinung ist, dass die Liebe nach Mt 5, 39-47 die Basis ist, die man in unserer Gemeinschaft vermisst und nach DER muss man suchen. Und dann wird auch diese kraftlose, bigotte und ausgetrocknete „beurteilende Liebe“ unserer Gemeinschaft mit Sinn und Berechtigung erfüllt. Sie enthält jetzt nur noch einen Rest der Liebe, von der Paulus in 1 Kor 13 spricht.&lt;br /&gt;Das ist meine Beurteilung. Ich fordere die Gemeinschaft auf, jeden bedingungslos zu lieben, ohne nachzuforschen, ob eine gemeinsame Basis besteht, um freundlich und liebevoll zueinander zu sein. Denn in dieser Weise ist die Liebe nicht mehr an Bedingungen gebunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, es ist schwer, den Prinzipien der Liebe zu folgen, die in Mt 5, 39-47 beschrieben werden. Und meine Kommentare hier zeigen, dass auch ich selber ihnen nicht immer folge. Aber ich beständig im Glauben, Mt 5, 39-47 als Grundlage der Liebe zu sehen. Ich habe die Hoffnung, dass meine Fähigkeit zum Mitgefühl, Freundlichkeit und Herzlichkeit zu JEDEM und OHNE BEDINGUNGEN sich entwickelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-603769422810596761?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/603769422810596761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/platz-fur-jeden-im-auto.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/603769422810596761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/603769422810596761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/platz-fur-jeden-im-auto.html' title='Platz für jeden im Auto'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-2532539387407492705</id><published>2010-05-25T10:44:00.002+02:00</published><updated>2010-05-25T10:45:29.552+02:00</updated><title type='text'>Das Verlassen der Gruppe fühlt sich an wie der Tod einer nahen Person</title><content type='html'>8.10.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Unglücklicherweise sind manche Gefühle, die wir  hatten, ähnlich wie unter&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;http://www.reveal.org/library/psych/ithurts.html&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;geschildert:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;„Man muss einen Trauerprozess durchleben. Die  meisten Leute verstehen, dass jemand nach dem Tod eines geliebten Menschen oder  etwas ähnlichem trauern muss. Dass es in dieser Situation (&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;nach dem Verlassen einer exklusiven Gemeinschaft, d. Übers.&lt;/span&gt;) ähnlich ist, fällt ihnen  schwer zu verstehen. Es gibt für die Trauer, Verwirrung und den Schmerz kein  einfaches und schnelles Heilmittel. Wie bei allen Trauerprozessen, heilt die Zeit.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;Einige fühlen sich schuldig oder schlecht, weil  sie trauern. Das sollen sie nicht. – Es &lt;u&gt;ist&lt;/u&gt; normal. Es ist &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; schlecht, sich verwirrt, unsicher, desillusioniert, schuldig, wütend  oder trostlos zu fühlen – das alles ist Teil des Prozesses (&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;der Trauerarbeit, d. Übers.&lt;/span&gt;). Mit der Zeit werden die schlechten Gefühle den klaren Gedanken, der  Freude, dem Frieden und dem Vertrauern weichen.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Kommentare:&lt;/p&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;5.9.2009:      Peff: Ich stieß auf Deinen Blog, als ich für meine Examensarbeit      recherchierte. Ich bin Journalistik-Studentin und möchte einen  Artikel      über christliche Freikirchen schreiben und was sie so faszinierend      besonders für junge Leute macht. Ich möchte Dich fragen, ob Du mir  über      Deine Erfahrungen berichten kannst und warum Du die Gruppe  verlassen hast.      Ich denke, Deine persönliche Sichtweise könnte meinem Artikel einen      weiteren und sehr interessanten Aspekt hinzufügen.&lt;br /&gt;     Grüße aus Dänemark, Steffi&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;5.9.2009:      Autor: Es war keine Freikirche, sondern eine kleine exklusive      Gemeinschaft. Nur eine kleine Anzahl von Leuten praktizierte den  von ihnen      geforderten Lebensstil. Einige verließen sie nach einer Weile, denn  sie      konnten nicht all den Erwartungen Folge leisten, viele wurden aus  dem      gleichen Grund aus der Gemeinschaft hinausgeworfen (wie auch ich),  einige      auch wegen realer Sünden.&lt;br /&gt;     Was mich zu ihnen hinzog, war die tiefe Frömmigkeit, das Studieren  der      Bibel und theologischer Fragen sowie enge und gleichrangige  Beziehung (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;die Erfahrung von      Gemeinschaft, d. Übers.&lt;/span&gt;) ...&lt;br /&gt;     Diese enge Gemeinschaft ist einer der Gründe, warum es nicht  einfach ist,      diese Gemeinschaft zu verlassen..&lt;br /&gt;     Die Gemeinschaften, die sich in meinem Land „Freikirchen“ nennen,      unterscheiden sich von der Gemeinschaft (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;der Holic-Gruppe, d. Übers.&lt;/span&gt;). Ich      vermute, in Dänemark wird es ähnlich sein.&lt;br /&gt;     Deshalb weiß ich nicht, ob es zu Ihrem Artikel passen würde.&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;22.5.2009:      Anonym: Warum schreibst Du diesen Blog? Bist Du von Deiner Trauer  (Kummer)      geheilt? Bist Du wieder in die Gemeinschaft zurück gekehrt?&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;22.5.2009:      Autor: Die Geschwister würden mich nicht akzeptieren, weil ich in      verschiedenen Punkten anderer Meinung als sie bin.&lt;br /&gt;     Ich schreibe diesen Blog, weil ich nur wenig Gelegenheiten habe, um  über      diese Zeit zu sprechen. Und vielleicht ist es für manche in einer      ähnlichen Situation eine Ermutigung.&lt;br /&gt;     Ich habe inzwischen keinen intensiven Kummer mehr, denn inzwischen  sind      einige Jahre vergangen. Aber ich habe nach wie vor das Gefühl, dass  mir      etwas in meinem Leben fehlt.&lt;/li&gt;&lt;li style="" class="MsoNormal"&gt;15.6.09:      ST: Mein Freund ist der Gruppe beigetreten, die Du verlassen hast.  Ich      habe mit anderen Freunden Informationen über diese Gruppe  gesammelt. Dein      Blog hat uns geholfen, zu verstehen, in was für eine Gruppe unser  Freund      geraten ist – und das mindert nicht unsere Besorgnis. Wir möchten  mehr      über diese Gruppe wissen. Würdest Du einiges von Deinem Wissen mit  uns      teilen?&lt;br /&gt;     Meine E-Mail-Adresse: ...&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;9.8.2009:      Anonym: Du hast dort wahre Liebe erfahren. Könnte es der Grund  sein, warum      Du jetzt etwas vermisst?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-2532539387407492705?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/2532539387407492705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/das-verlassen-der-gruppe-fuhlt-sich-wie.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2532539387407492705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2532539387407492705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/das-verlassen-der-gruppe-fuhlt-sich-wie.html' title='Das Verlassen der Gruppe fühlt sich an wie der Tod einer nahen Person'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-7353021368968459339</id><published>2010-05-25T10:43:00.006+02:00</published><updated>2011-01-07T13:43:24.244+01:00</updated><title type='text'>Berühre keinen Unreinen</title><content type='html'>22.02.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span lang="FR"&gt;es 52,11: Fort, fort! &lt;/span&gt;Zieht von dort weg! Fasst nichts Unreines an! Zieht  von dort weg! Haltet euch rein; denn ihr tragt die Geräte des Herrn. 12 Doch  zieht nicht weg in Hast, geht nicht fort in Eile; denn der Herr geht vor euch her,  und er, Israels Gott, beschließt auch euren Zug.&lt;/i&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir zitierten diesen Vers gern, um einzuladen, die  Welt zu verlassen und Unreine zu meiden, um Sünder zu meiden. Aber der nächste  Vers lautet: &lt;i&gt;„Doch zieht nicht weg in Hast oder in Flucht, denn der Herr  geht euch voraus“&lt;/i&gt;. So müssen wir nicht ängstlich den Kontakt mit  Ungläubigen meiden. Der Herr ist bei uns, uns zu schützen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;Kommentare:&lt;/p&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal"&gt;1.7.2009      Anonym: Hallo, Wer bist Du? Bist Du zurück bei den Geschwistern,  hast Du      deshalb den Blog nicht fortgesetzt?&lt;/li&gt;&lt;li style="" class="MsoNormal"&gt;1.7.2009:      Autor: Ich bin nicht zu ihnen zurückgekehrt. In diesem Fall hätte  ich den      Blog vermutlich gelöscht. Ich bin zur Zeit durch viele andere  Aktivitäten      in Beschlag genommen. Das Leben geht weiter, man kann nicht nur in  der      Vergangenheit leben.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.12.2010, Anonymous: &lt;br /&gt;Warum gibst Du eine solches Statement ab?&lt;br /&gt;Ich habe es nie so formalistisch erlebt. Es war immer nur so, wie Du es interpretiert hast. Es war immer deine Freiheit (zu der wir aufgerufen sind) und deine eigene Entscheidung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.12.2010: L (Autorin):&lt;br /&gt;Ich glaube, da GAB es zu große Angst vor äußeren Einflüssen. Z. B. habe ich gehört, dass jemand ausgeschlossen wurde, nur weil er mit einem augeschlossenen Bruder geredet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30.12.2010: Anonymous:&lt;br /&gt;Furcht (?) bedeutet, dass man nicht genug in Gott verankert ist (1 Joh 4, 18)&lt;br /&gt;“Ich habe gehört…“&lt;br /&gt;Glaubst Du das wirklich?&lt;br /&gt;Es wäre gut, eine solche Aussage zu überprüfen! Ich erlebte so viel Liebe für die Wahrheit und füreinander, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann!&lt;br /&gt;Eventuell war es nicht das Gespräch selber, sondern der Inhalt des Gesprächs. Dann werden wir durch unsere Worte eingeschätzt, dem Inhalt unseres Herzens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30.12.10: L (Autorin)&lt;br /&gt;Ja es war der Inhalt des Gesprächs, nicht das Gespräch an sich. Entschuldigung für die Oberflächlichkeit. Der Gesprächspartner, der in der Gemeinschaft war, konnte nicht glauben, dass der Ausgeschlossene ein falscher Prophet (Lehrer) sei, wie die Gemeinschaft behauptete. Soweit ich weiß, betraf die „falsche Lehre“ Fragen von Ehe und Lebensstil: in Übereinstimmung mit der Bibel aber nicht mit der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;Weil es nicht genügend Hinweise in der Bibel gibt, um die Ehe zwischen Christen zu untersagen, fürchtete die Gemeinschaft, dass ihre Praxis in Frage gestellt wird. Denn wenn Geschwister heiraten und Kinder haben, können sie natürlich nicht mehr den vagabundierenden Lebensstil der Gruppe durchhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.1.2011: Anonymous:&lt;br /&gt;Der Ausgeschlossene konnte nicht in Übereinstimmung mit der Bibel sein, ansonsten wäre er nicht ausgeschlossen worden. Ich finde, es ist etwas hochmütig, anzunehmen, dass ein Einzelner besser oder stärker (von Gott) geführt würde als die Kirche. Jesus identifiziert sich selbst mit seiner Kirche, denen, die ihm im Gehorsam folgen. Dort gibt es viele und nicht nur einen einzelnen. Viele, die sich einsetzen, kämpfen und darum beten, Gottes Wille, die Wahrheit, zu sehen und zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.1.2011: L (Autorin)&lt;br /&gt;Wenn ein Bruder ausgeschlossen wir, steht er allein gegen viele, aber wenn du all die Geschwister zusammen zählst, die wegen der Frage der Ehe aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurden oder diese verlassen haben, dann sind es mehr als diese. Und wenn Du all die Leute zählst, die Jesus nachfolgen und denken, dass die Ehe erlaubt ist, dann sind die 100 Leute in unserer Gemeinschaft eine verschwindende Minderheit.&lt;br /&gt;Ich finde es ebenso hochmütig zu denken, dass 100 Leute die Wahrheit wissen und all die Tausenden oder Millionen, die auch denken, dass sie Christus nachfolgen, falsch liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3.1.2011: Anonymous:&lt;br /&gt;... es geht nicht darum, gegen jemanden zu sein, sondern es ist eine Frage der Leitung (Führung)!&lt;br /&gt;... und denkst du, dass „all die Tausenden oder Millionen, die auch denken, dass sie Christus nachfolgen“ in Einheit und gegenseitiger Liebe leben, wie es Jesus gefordert hat?&lt;br /&gt;Erinnerst Du dich auch an das, was Jesus in Mt 7, 14-23 gesagt hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.1.2011: L (Autorin)&lt;br /&gt;Ich denke, es gibt genug unter ihnen, die ein liebevolles Leben führen und in den wesentlichen Fragen im letzten einig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezüglich Mt 7: Ja, sich selbst für einen Christen zu halten, ist nicht genug für die Erlösung. Aber ich glaube nicht, dass nur diese 100 Leute gerade diejenigen sind, die Willen des Vaters tun und alle anderen Bösewichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.1.2011: RA:&lt;br /&gt;Ich bin etwas erschrocken, wohin die Gemeinschaft abdriftet. Denn sie schrumpft wegen ihres anspruchsvollen Lebensstils wie ein brennender Komet im Weltraum.&lt;br /&gt;Ich glaube, die Gemeinschaft weiß gar nicht, von wem sie wirklich geführt wird. Wenn sie nicht eine Pause einlegt, wird sie vermutlich im Nichts enden und es wird niemanden mehr in der Gemeinschaft geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-7353021368968459339?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/7353021368968459339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/beruhre-keinen-unreinen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/7353021368968459339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/7353021368968459339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/beruhre-keinen-unreinen.html' title='Berühre keinen Unreinen'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-5188702168307532421</id><published>2010-05-25T10:35:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:43:21.197+02:00</updated><title type='text'>Religion wird wie ein Teil der Kunst behandelt</title><content type='html'>4.1.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Gruppe selbst schreibt unter followchrist.info:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;„Die meisten Menschen meinen, dass es keine  absolute Wahrheit gibt. Die Meinung, dass die Wahrheit relativ sei, gehört in  unserer Gesellschaft zur vorherrschenden Ideologie. Viele Leute haben sich an  diesen Gedankengang gewöhnt und meinen, dass die Überzeugung eines Menschen,  was die Wahrheit ist, relativ sei und keine Bedeutung für andere hat: „Was für  mich gut ist, ist für mich richtig.“ Wenn jedoch alles den gleichen Wert hat, ist letztlich nichts mehr wichtig. Das Kriterium, um Gut und Böse, Richtig  und Falsch zu unterscheiden, ist komplett verloren gegangen. Jeder kann sich  etwas heraussuchen, das zu seinem persönlichen Geschmack und Bedürfnissen  passt. Die Leute malen sich ihr eigenes Bild vom Himmel, indem sie sich die Farben  aus der Palette ihrer eigenen Sehnsüchte und Wünsche aussuchen, sie schaffen  ihre eigene Religion, die jetzt gerade am besten zu ihnen passt. ...  Tatsächlich wird die Religion in weiten Zügen ähnlich behandelt wie eine andere Form  von Kunst, wie die Modewelt, in der Menschen Trends erschaffen und Trends  umgekehrt Menschen erschaffen. Gottes Weg ist anders...“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit Recht wird die Haltung kritisiert, alles sei  subjektiv. Es ist Gottes Weg, der zum Himmel führt, und andere Wege führen sonst  wohin.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber das Problem besteht darin, dass es eine  Vielzahl von Gemeinschaften gibt, die behaupten, dass gerade sie den richtigen Weg  kennen und die anderen im Irrtum sind. Jede dieser Gemeinschaften betont einige Aspekte der Lehre Jesu (oder sogar aus der Lehre des Alten Testaments)  und vernachlässig einige andere Aspekte. Üblicherweise proklamieren und veröffentlichen sie das, dem sie selbst nachfolgen und was sie für  wichtig halten. Diejenigen ihrer Lehren oder Praktiken, die nicht allgemein als  gut empfunden werden, versuchen sie zu verstecken oder zu beschönigen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="" class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Sie kritisieren einige Dinge in anderen  Gemeinschaften und geben selbst ein besseres Beispiel – und es ist wertvoll, darin von  ihnen zu lernen. Aber sie verfallen ins andere Extrem dieser Lehre&lt;/b&gt; und  dann ist es nicht mehr gut. Auch sie sind unwissend. Sie haben nicht die  Erfahrung, dass einige Menschen auf schnelle und einfache Weise von einer Sünder frei  werden, während andere jahrelang kämpfen müssen, bevor sie von der gleichen  Sünde endgültig los kommen. Das kann einen Mangel an Gnade und Mitgefühl  gegenüber den Letzteren hervorrufen, die deshalb den Kampf zu schnell als  hoffnungslos aufgeben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weiter heißt es dort:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;„... Er will uns von selbstsüchtigen Begierden  und sexuellen Sünden befreien, von Wahn und Neid, von  Minderwertigkeitsgefühl und Stolz, von Arroganz und dem Drang, andere Menschen gefallen zu wollen.&lt;br /&gt;Jesus möchte uns auch von allen Arten falscher Lehre befreien, die  Menschen dazu bringt, sich auf sich selbst zu konzentrieren im Bemühen, sich selbst zu retten. Aber er will uns auch von der falschen Vorstellung befreien,  welche die Leute Christenheit nennen, wo Menschen eine Menge an Zeit und Energie  für die Anliegen sozialer Gerechtigkeit opfern, aber den geistlichen Kampf gegen  die Sünde vernachlässigen.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gegen die Sünde zu kämpfen, war gut und brachte  einigen Erfolg. Aber manchmal waren wir zu sehr auf die Sünden fokussiert und  bedachten zu wenig die sozialen Aspekte des Lebens.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText"&gt;„Jesus möchte uns befreien von einer Lehre, die  eine Zusicherung von Gottes Vergebungsbereitschaft verbreitet, aber vergisst,  dass Jüngerschaft vor allem bedeutet, Jesus nachzufolgen. Er möchte uns von  Lehren befreien, die uns Gottes Gnade versprechen, aber Gehorsam als gesetzlich verwerfen. Deshalb suchen wir die Wahrheit, suchen wir Gottes Wille  sowohl in unserem Leben als auch in unserer Lehre.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber es war nicht genug bewusst, dass wir  ungeachtet der Wichtigkeit des Gehorsams, die Vergebung durch Gnade erlangen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-5188702168307532421?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/5188702168307532421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/religion-wird-wie-ein-teil-der-kunst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5188702168307532421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5188702168307532421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/religion-wird-wie-ein-teil-der-kunst.html' title='Religion wird wie ein Teil der Kunst behandelt'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-5989502052120347274</id><published>2010-05-25T10:32:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:41:59.740+02:00</updated><title type='text'>Entstand Weihnachten aus einem heidnischen Fest</title><content type='html'>27.12.2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist bekannt, dass Weihnachten aus einem  heidnischen Fest entstand, dem erst Jahrhunderte nach Jesus eine christliche Bedeutung  gegeben wurde.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Inwieweit aber dienten diese Feste der Anbetung der  Sonne oder eines anderen Götzen, und inwieweit waren sie bloße Anlässe für  Spaß und das Feiern an sich?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wie Paulus schrieb, sind die Götzen nichtig und  Opferfleisch zu essen ist kein Problem. Wir sollen nur kein Stolperstein für die  schwachen Brüder sein, die diese Erkenntnis nicht haben.&lt;br /&gt;Wenn heutzutage, zumindest in den westlichen Ländern, Weihnachten seine  innere Verbindung zur Götzenanbetung verloren hat, dann sollte es doch kein  Problem sein, einigen christlichen Traditionen heidnischen Ursprungs zu folgen,  die nicht in sich schlecht sind? Sicher sollen wir uns hüten, den  Konsum-Götzen zu verehren, aber das gilt das ganze Jahr über und nicht nur zur  Weihnachtszeit.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Mehrheit der Menschen aber liebt die Tradition  und schwimmt mit dem Strom... Können wir also auf eine moderate und christus-zentrierte Weise daran teilnehmen oder ist es so böse und  heidnisch, dass wahre Christen, Nachfolger Christi, das Feiern von Weihnachten  vollkommen ablehnen müssen? In gewisser Weise meine ich, dass Weihnachten und  andere Feste nicht notwendig sind, wir können in unserem Herzen jeden Tag ein Fest  für den Herrn haben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;Kommentare (diese stammen in der Regel von  anderen Nutzern, die diesen Blog gelesen haben)&lt;/i&gt;:&lt;/p&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li style="" class="MsoNormal"&gt;22.10.2008:      Anonym:&lt;br /&gt;     Weihnachten, eine Feier der Geburt Jesu oder eine heidnische ...      Tradition.&lt;br /&gt;     Ursprünglich, denke ich, ist Weihnachten die Feier der Geburt Jesu.  Wir      wissen natürlich, dass Jesus einige Monate eher oder später geboren  wurde,      aber das ist wohl unwichtig.&lt;br /&gt;     Satan mag schlau genug sein, unser himmlisches Fest auf einen  seiner Tage      zu legen, aber ich denken, wir können völlig &lt;u&gt;ignorieren&lt;/u&gt;!&lt;br /&gt;     Die Bibel sagt, dass Satan nur kam, um uns zu bestehlen. .. So  lasst es      uns ihm zurückzahlen! Unsere Weihnachtsfeier ist die Feier  christlichen      Gottesdienstes des menschgewordenen Gottes! Eine Möglichkeit, ewig  zu      leben, auch wenn wir selbst mitunter den eigenen Kampf gegen die  Sünde      verloren haben.&lt;br /&gt;     Es ist kostbar zu wissen, dass er für uns starb, was heißt, dass er  unsere      Strafe auf sich nahm und uns damit frei machte.&lt;br /&gt;     Frei zu leben, frei zu lieben, frei uns an all den schönen Dingen  auf      Erden zu erfreuen, die Gott für uns geschaffen hat, menschliche  Wesen!&lt;br /&gt;     Und wir müssen uns auch daran erinnern: die guten Taten in unserem  Leben      sind auch von Gott gewirkt.&lt;br /&gt;     Gott segne dich! Stark!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-5989502052120347274?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/5989502052120347274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/entstand-weihnachten-aus-einem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5989502052120347274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5989502052120347274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/entstand-weihnachten-aus-einem.html' title='Entstand Weihnachten aus einem heidnischen Fest'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-5661010565349137678</id><published>2010-05-25T10:29:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:41:34.195+02:00</updated><title type='text'>Die Gefahr falscher Lehren</title><content type='html'>19.12.2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;In der Gemeinschaft wird die reine Lehre als eine  sehr wichtige Sache verstanden. Sicher, der Apostel Paulus schreibt: &lt;i&gt;„Achte  auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;das tust, rettest du dich und alle, die auf dich  hören.“&lt;/i&gt; (1 Tim 4, 16), und an die Galater (1,9): &lt;i&gt;„Wer euch ein anderes  Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.“&lt;/i&gt; Und Jesus  sagt: &lt;i&gt;„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet  ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien.“&lt;/i&gt; (Joh 8.  31f).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wer falsch lehrt, dient nicht wirklich Gott...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Lehre und Leben sind eng miteinander verbunden...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Falsche Lehren haben einen schlechten Einfluss auf  die Gemeinschaft und führen weg von Gott...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;„Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der  Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den  Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt,  dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß. Denn wer  ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.“&lt;/i&gt; (2 Joh  9-11)&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Du  kannst näheres in ihrem Artikel unter http://followchrist.info/e_teach.html nachlesen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Sicher  ist es biblisch, auf die Reinheit der Lehre zu achten. Aber unsere Erkenntnis ist in dieser Welt begrenzt. Nicht jedes theologische Detail ist in der Bibel unzweideutig  erklärt. &lt;u&gt;Wo ist also die Grenze&lt;/u&gt; zwischen richtiger und falscher Lehre? Wie  kann man insbesondere unterscheiden, &lt;u&gt;ob die Lehre eindeutig falsch ist und  ins Verderben führt oder ob sie nur theologisch nicht ganz korrekt ist, aber  die eigene Errettung nicht gefährdet?&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Wie  sollen wir z. B. die Bibel interpretieren?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Wenn  liberale Theologen große Teile der Bibel als nicht authentisch verwerfen, dann beseitigt es die Autorität der biblischen Wahrheit und stempelt die ersten Christen zu  Lügnern, welche die Bibel als ein Buch von Mythen schrieben. Diese  Herangehensweise stellt viele Lehren der Bibel in Frage. Deshalb muss sie falsch sein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ein  anderes Extrem wäre es, zu sagen, die Bibel sei wortwörtlich so von Gott diktiert worden und  enthielte weder Fehler noch Widersprüche in ihrem Text. Oder zu behaupten, die  Bibel sei ein naturwissenschaftliches oder ein Geschichtsbuch. Bekannt ist die  Debatte um die Erschaffung der Welt in sechs Tagen. Wenn wir die Bibel mit  kritischem Verstand lesen, finden wir in ihr Widersprüche – sowohl in ihr selbst  als auch im Hinblick auf die Naturwissenschaften.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ich  finde, ein vernünftiger Weg ist die Ansicht, dass die Bibel eine Bibliothek von unterschiedlichen Literaturgattungen ist. Sie wurde von Menschen geschrieben, die Gott  kannten. Sie schrieben über ihn und über die Geschichte der Erlösung. Jeder  schrieb entsprechend dem Wissen seiner Zeit. Und dieses Wissen nahm zu,  besonders nach dem Kommen Jesu. Diese Ansicht ist auch die Sichtweise der Gemeinschaft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Wenn  jemand einem großen Teil der Bibel keinen Glauben schenkt, verändert das sein Leben in  beträchtlicher Weise. &lt;u&gt;Wenn jemand überzeugt ist, dass die Welt in sechs Tagen  geschaffen wurde,&lt;/u&gt; und dann noch einigen anderen Lehren der Bibel buchstäblich  folgt, kann das zu einigen seltsamen Beschränkungen in Bezug auf Ernährung,  Kleidung oder der Stellung der Frau führen. Aber &lt;u&gt;hindert es daran, den  grundlegenden Lehren Jesu zu folgen, zu lieben und heilig zu sein, um durch den  Glauben an ihn gerettet zu werden?&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ein  anderes Beispiel: Wenn die allgemeine Lehre ist, dass wir die Hilfe Jesu für unsere Errettung  brauchen und dass wir aufgerufen sind, uns von unseren Sünden zu bekehren: Ob jemand  nun glaubt, er wäre als Sünder geboren, oder ob er meint, er habe nur eine Versuchbarkeit zur Sünde: Ändert sich für ihn etwas entscheidend in  seinem Mühen um Heiligung? &lt;u style=""&gt;Gottes Macht kann sowohl die Neigung zur  Sünde als auch die sündige Natur besiegen. Und man kann beide Vorstellungen als  Entschuldigung für die eigene Schwäche gebrauchen. Wäre es nicht viel wichtiger, die  Haltung zu stärken, sich nicht für seine Sünden zu entschuldigen&lt;/u&gt;, sondern  durch Jesus geheiligt zu werden?&lt;br /&gt;Ein weiterer Gedanke: Wir erwarteten von jedermann, dass er die reine  Lehre auf einem ziemlich hohen theologischen Niveau kennt. Aber was ist mit denen,  die keine solche Ausbildung haben, um theologisch-philosophische Details zu verstehen? Und die psychisch Kranken? Wenn die Einzelheiten jeder Lehre  die Grundlage der Erlösung bilden, wer kann dann noch erlöst werden?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-5661010565349137678?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/5661010565349137678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/die-gefahr-falscher-lehren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5661010565349137678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5661010565349137678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/die-gefahr-falscher-lehren.html' title='Die Gefahr falscher Lehren'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-6256965424866373355</id><published>2010-05-25T10:27:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:41:06.073+02:00</updated><title type='text'>Gott ist Liebe</title><content type='html'>29.11.2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Über  einen Artikel auf der Webseite der Gemeinschaft „Gott ist Liebe“&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://followchrist.info/e_love.html"&gt;http://followchrist.info/e_love.html&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Auch  wenn die gelebte Liebe als Erkennungszeichen des Christen ein wichtiger Punkt ist, dauerte es lange  Zeit, bis ein Artikel über die Liebe auf der Webseite der Gemeinschaft  erschien... Ist es ein Hinweis auf den Mangel an Liebe? Oder waren wir zu  beschäftigt, die Liebe auf anderen Gebieten zu leben?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;u&gt;Gott  gibt seine Liebe&lt;/u&gt;. Er gab uns dieses Leben und alles. Mehr noch, er schenkt uns ewiges Leben  in seinem Sohn Jesus. Er macht uns zur Liebe fähig.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Liebe  ist kein intensives Gefühl, sondern ist verbunden mit der Entscheidung und möchte immer das  Beste für den anderen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Nur  Gottes Liebe kann unser Verlangen erfüllen, vollkommen geliebt zu werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;u&gt;Gottes  Liebe sagt die Wahrheit&lt;/u&gt;, deckt Heuchelei und alle anderen Sünden auf, auch wenn es unangenehm ist. z. B. : &lt;i&gt;„Gott gibt uns alles, was wir brauchen, und  gab uns viele Dinge und Fähigkeiten, um selbst zu lieben und Gutes zu tun. Wenn  wir sündigen, missbrauchen wir diese guten Gaben Gottes, indem wir sie für  Böses gebrauchen, ohne Respekt davor, wofür sie anvertraut worden. Ein Sohn,  der das ganze Erbe seines liebenden und sorgenden Vaters verschleudert,  verschafft ihm Verdruss, missachtet seinen Vater und weist ihn ab. In gleicher Weise missachten wir Gott und weisen ihn ab, wenn wir ihn nicht fragen, wie er möchte, dass wir leben.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;—&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Wir  missachten Gott, wenn wir nicht unsere Fähigkeiten zum Guten nutzen. Nicht, was angenehm zu hören  ist, sondern was zur Umkehr ruft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Aber ich  kann in dem Artikel der Gemeinschaft nicht die wunderbare Aussage zur Liebe aus 1 Kor 13 finden:  „Liebe ist langmütig, Liebe ist demütig, Liebe vergibt, Liebe trägt das Unrecht  nicht nach...“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;u&gt;Gott  liebt jeden&lt;/u&gt;, nicht nur die sympathischen. Jesus hat uns gelehrt, &lt;u&gt;sogar unsere Feinde&lt;/u&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt; zu lieben &lt;/span&gt;und für die Verfolger zu beten – auch das fand ich nicht im Artikel der  Gemeinschaft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Liebe  bindet Christen aneinander. Liebe schenkt auch jedem anderen Vertrauen und Freiheit.  Liebe herrscht nicht über den anderen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Die  ersten Christen teilten sogar ihr Eigentum miteinander. Ich vermute, Jesus möchte nicht, das wir  andere von uns abhängig machen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-6256965424866373355?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/6256965424866373355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/gott-ist-liebe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6256965424866373355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6256965424866373355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/gott-ist-liebe.html' title='Gott ist Liebe'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-5420146027599534274</id><published>2010-05-25T10:23:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:40:25.018+02:00</updated><title type='text'>„Du hast deine hasserfüllte Einstellung nicht verändert“</title><content type='html'>4.11.2007&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Kluge  veröffentlicht einen Brief der ÖSM an Gottfried aus dem Jahr 1980, in dem sie ihn baten, ihre Veranstaltungen wegen seiner unverändert hasserfüllten Einstellung ihnen gegenüber nicht mehr zu besuchen. Josef erklärte, der Grund für  Gottfrieds Haltung wäre die fundamentalitische Einstellung der ÖSM gewesen, welche  die Erkenntnisse der Naturwissenschaft ignoriert hätte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ich traf  G. nicht sehr oft, aber aus der Erfahrung dieser Treffen und was ich von anderen gehört habe,  meine ich, dass er in diesem Punkt wirklich keine gute Haltung hat. Und  schließlich hat sein Ausschluss aus der Gemeinschaft auch etwas mit seiner  respektlosen Art im Gespräch mit anderen Geschwistern zu tun. Aber es brauchte ca. 20  Jahre, ehe die Geschwister erkannten, dass er mehr brüderliche Zurechtweisung nötig  gehabt hätte.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-5420146027599534274?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/5420146027599534274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/du-hast-deine-hasserfullte-einstellung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5420146027599534274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5420146027599534274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/du-hast-deine-hasserfullte-einstellung.html' title='„Du hast deine hasserfüllte Einstellung nicht verändert“'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-6822083211080188792</id><published>2010-05-25T10:20:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:40:00.899+02:00</updated><title type='text'>Ihr alle aber seid Brüder (Mt 23, 8b)</title><content type='html'>4.11.2007&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Sie, oder wir, erklärten, Christus zu folgen, keinem menschlichen Führer oder Propheten. Wir  hatten keine Ämter wie Pastor, Priester, Bischof und auch keine Ältesten. Wie in  biblischer Zeit, als es keinen Pastor &lt;u&gt;über&lt;/u&gt; der Herde, aber viele Älteste &lt;u&gt;unter&lt;/u&gt; ihnen (in ihrer Mitte) gab, waren wir wie Brüder und Schwestern. Die  Aufgaben wurden nach den Fähigkeiten verteilt und danach, wie jeder Zeit hatte.  Ältere und gehorsamere Brüder* hatten Aufgaben mit größerer Verantwortung, aber  es gab keine festgeschriebenen Regeln, wer ein „älterer Bruder“ war.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Von  jedem wurde erwartet, dass er die Bibel studierte, seine Gedanken und Erkenntnisse mit anderen  teilte und missionierte.&lt;/p&gt;    &lt;div style="border-width: medium medium 3pt; border-style: none none solid; border-color: -moz-use-text-color -moz-use-text-color windowtext; padding: 0cm 0cm 1pt;"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 42.55pt; text-indent: -14.2pt; border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;*    &lt;i&gt;Mit  „Bruder“ meinen wir meistens nicht nur männliche Mitglieder, es ist nur kürzer als „Brüder und Schwestern“, die englische Übersetzung für das deutsche „Geschwister“ und das ungarische  „testverek“. Auch wenn Englisch während meiner Zeit die allgemeinen Sprache untereinander  war, gab es nur einige wenige englische Muttersprachler unter uns.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 42.55pt; text-indent: -14.2pt; border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;*             Gehorsam meint natürlich Gehorsam gegenüber Gott. Faktisch wurde es aber vermischt mit dem Gehorsam gegenüber der  Sichtweise unserer Gruppe.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;1 Kor  14,24-26,29-32: &lt;i&gt;Wenn aber alle prophetisch reden und ein Ungläubiger oder Unkundiger kommt  herein, dann wird ihm von allen ins Gewissen geredet, und er fühlt sich von  allen ins Verhör genommen; was in seinem Herzen verborgen ist, wird aufgedeckt.  Und so wird er sich niederwerfen, Gott anbeten und ausrufen: Wahrhaftig, Gott  ist bei euch! Was soll also geschehen, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, trägt  jeder etwas bei: einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung; einer redet in Zungen, und ein anderer deutet es. Alles  geschehe so, daß es aufbaut. ...&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;&lt;i style=""&gt;14:29   Auch zwei oder drei Propheten sollen zu Wort kommen; die anderen sollen urteilen. Wenn aber noch einem andern Anwesenden eine Offenbarung zuteil wird, soll der erste schweigen; einer  nach dem andern könnt ihr alle prophetisch reden. So lernen alle etwas und  alle werden ermutigt. Die Äußerung prophetischer Eingebungen ist nämlich dem  Willen der Propheten unterworfen.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-6822083211080188792?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/6822083211080188792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/4.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6822083211080188792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/6822083211080188792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/4.html' title='Ihr alle aber seid Brüder (Mt 23, 8b)'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-1414961939972777056</id><published>2010-05-25T10:19:00.001+02:00</published><updated>2010-11-09T21:45:00.740+01:00</updated><title type='text'>Mein Beginn und mein Weg</title><content type='html'>3.11.2007&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Was mich betrifft, so begann mein Weg im Christsein  1995. Der Herr erreichte mich über ein Bibelstudium, das ich mit einigen  Leuten durchführte, die aus presbyterianischem und missionarischem (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;wörtl.: Jünger-machendem, d. Übers.&lt;/span&gt;) Hintergrund kamen. So war mein Christsein vom  Bibelstudium geprägt (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;wörtl.: bibel-studien-zentriert, d. Übers.&lt;/span&gt;). Als ich zu glauben begann,  lernte ich viel über Christen und „christliche“ Sichtweisen aus dem Internet,  Büchern, durch das Radio... Später, in der Gemeinschaft, lernte ich noch mehr,  sowohl durch die Gespräche mit den Geschwistern als auch mit anderen Leuten.  Dort lernte ich auch die unterschiedlichen Sichtweisen deutlicher zu beurteilen. Und ich lernte mehr praktische Selbstverleugnung. Ich lernte Zusammenarbeit, einander als Teil eines Körpers, einer Familie zu ergänzen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und jetzt lerne ich, all das außerhalb dieser  enggeknüpften Gemeinschaft weiter zu leben.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-1414961939972777056?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/1414961939972777056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/3_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/1414961939972777056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/1414961939972777056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/3_25.html' title='Mein Beginn und mein Weg'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-8789295866338923521</id><published>2010-05-25T10:17:00.008+02:00</published><updated>2011-01-17T22:36:13.262+01:00</updated><title type='text'>Der Beginn</title><content type='html'>27.10.2007&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Als ich  sie 1999 kennen lernte, fragte ich einen älteren Bruder (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;das  meint ein schon länger in der Gemeinschaft lebendes und erfahrenes Mitglied, d. Übers.&lt;/span&gt;) über den Ursprung der Gemeinschaft. Und er  erzählte mir eine ähnliche Geschichte, wie sie in der „Apologie“ nachzulesen  ist... (Die „Apologie“ ist ein Text von Josef Aufreiter, um uns gegenüber einem katholischen Priester und „Sekten-Experten“, Herrn Kluge zu verteidigen,  der eine anklagende Schrift über die Gemeinschaft veröffentlich hat). Es war „ähnlich“ in der Weise, wie sie der Bruder erzählte: Wir waren zu Beginn einige, die nach der richtigen Kirche suchten und sie nicht fanden und  dann die Schlussfolgerung zogen, dass wir die Kirche sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Josef  beschreibt es in seiner Verteidungsschrift so: &lt;i&gt;„So hofften auch wir im Anfang noch, eine  Gemeinde zu finden. Was wir fanden, waren jedoch immer nur einzelne Christen, aber  keine Gemeinde. Alle "Konfessionen", ob groß oder klein, denen wir begegnet sind, erhoben ihre eigene Tradition über die Lehre Jesu und der Apostel. Biblisch begründete Kritik wurde zurückgewiesen (am schärfsten von den sogenannten Bibeltreuen). So mussten wir nach einigen Jahren zur  Kenntnis nehmen, dass es die Gemeinde der Gläubigen in unserem geographischen  Raum nicht gab und dass wir nach Gottes Willen das waren, was wir woanders  vergeblich gesucht haben: die Gemeinde Gottes in Wien.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Zur Zeit  meines oben geschilderten Gesprächs war Gottfried Holic, den Herr Kluge „den Gründer  der Gruppe“ nennt, noch nicht ausgeschlossen und hatte ziemlich großen  Einfluss. So wurde also auch schon bevor sein Einfluss in der Gruppe schwand, die  Meinung vertreten, dass er nicht der alleinige Gründer war, sondern dass es  Gottes Wille war, sich von den bestehenden Kirchen zu trennen. Allgemein ist es  auch in der Gemeinschaft üblich, die Rolle eines Individuums nicht zu sehr zu betonen. Soviel ich weiß, spielte Gottfried Holic jedoch eine wichtige  Rolle in der Gemeinschaft. Und es wird gesagt, dass die, welche ihm näher  standen, ihm zuviel erlaubt haben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Später  habe ich gehört, dass sie sich am Anfang nicht in einer Wohnung getroffen haben. Sie gingen zu den Treffen anderer Gemeinschaften, um mit denen zu sprechen, die es  wollten, solange bis jeder mit dem letzten Bus oder der U-Bahn nach Hause musste.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kommentare im Original-Blog:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.12.2010: Anonymous:&lt;br /&gt;Es ist ein gutes Zeichen für die Gnade Gottes und für die Gemeinschaft. Es ist ein Zeichen der Verantwortung jedes Mitglieds des Körpers in Bezug auf den Gehorsam des einzelnen. Wir können die Verantwortung nicht auf die Gemeinschaft abschieben und dabei nicht den Mangel an Liebe bei uns selbst sehen. An diesem Beispiel kann man eher die Geduld und Langmütigkeit Gottes auf dem Weg sehen, den Er viele von uns führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4.1.11: RA&lt;br /&gt;SCHÖNE WORTE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stimme dir zu, dass nichtsdestotrotz jedes Mitglied der Gemeinschaft großen Einfluss und Verantwortung hat.&lt;br /&gt;Aber da gibt es etwas, wo ich der Meinung von Anonymous nicht zustimmen kann.&lt;br /&gt;Es ist wirklich wunderbar, wenn einige Leute erkennen, dass sie die einzige und wahre Kirche sind und all die anderen Konfessionen falsch liegen. Aber das ist tatsächlich der typische Beginn für viele Arten von Sekten, denn sie sind so auf sich selbst fixiert und meinen, das Aufrechterhalten der reinen Lehre liege allein in ihren Händen. Indem man die Wahrheit auf diese Weise für eine kleine Clique monopolisiert, führt es dazu, dass man die Außenwelt schwarz malt. Deshalb ist die Gemeinschaft auch so ängstlich gegenüber Kritik von Außen.&lt;br /&gt;Anonymous preist die Gemeinschaft, ist aber nicht bereit, irgendeiner Kritik in seinem Posting Recht zu geben. Wir wissen aus Gottfried H.s Verhalten, dass er wirklich kein gutes Zeichen für die Gnade Gottes und die Gemeinschaft war. Geduld und Selbstkontrolle als Frucht des Heiligen Geisters waren in seinem Verhalten gegenüber Außenstehenden (die wir nach den Worten Jesu auch lieben und nicht hassen sollen) nicht zu bemerken.&lt;br /&gt;Ich glaube, die Idee unserer Gemeinschaft von der Gleichheit aller Mitglieder war wirklich sichtbar. Das war uns wichtig. Dennoch gab es Leute mit mehr Einfluss wie Gottfried H., Josef A. usw. Sie waren “Ältere Geschwister“, die „mehr von Gott erkannt“ hätten. Es gab einige Brüder, die andere ermutigten und ermahnten, und einige waren immer nur Empfänger von Ermutigung und Ermahnung. Ich möchte jedenfalls darüber reden, wie Dinge in der Gemeinschaft wirklich WAREN und SIND, und nicht über die Idee, wie die Dinge nach Sicht der Gemeinschaft hätten sein sollen.&lt;br /&gt;Während meiner Zeit in der Gemeinschaft sah ich viele Mitglieder, die während der „Themen“ schliefen. Und ich denke es lag nicht nur daran, dass sie eine lange Nacht während der Fahrt zu den Wochenendtreffen hatten, sondern es lag wohl auch an ihrem geringen Interesse (oder auch dem geringen Wissen) über diese Themen, die sie einschlafen ließ. Ich war selber inaktiv. Manchmal waren die Themen nicht sehr interessant, manchmal hatte ich keinen Mut. Es gab viele Gründe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich sagen will, ist , dass wir unsere Gleichheit mythologisierten. Wir idealisierten unser Interesse an der Bibel zu sehr. Wir mythologisierten unsere Aktivitäten.&lt;br /&gt;Ich habe oft außerhalb der Gemeinschaft Interesse an der Bibel gesehen, das größer ist als bei manchen Mitgliedern der Gemeinschaft. Nach meiner Einschätzung gab es etwa 20 % der Mitglieder, die im Strom mitschwammen. In Wirklichkeit schwammen sie gegen den Strom, denn sie waren „ermutigt“, aber gegen den Strom zu schwimmen wollten sie nicht, ziemlich entfernt von äußeren Einflüssen. Es ist gut, dass wir gegenüber diesen Mitgliedern Vertrauen zeigten, dass sie sich ändern. Aber ich denke das geschah auch nur teilweise, denn wir wollten von uns das Bild einer Kirche abgeben, wo JEDER engagiert und eifrig ist.&lt;br /&gt;Ich denke, die Lösung liegt nicht darin, die Latte für die Mitgliedschaft höher oder niedriger zu hängen, sondern damit aufzuhören, die Gemeinschaft als die einzig wahre Nachfolgerin Christ zu sehen, die allein weiß, was richtig ist und andere in der Rolle von kleinen Schülern sieht, die keine Ahnung von der Wahrheit haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, die Gemeinschaft steht an der Schwelle zur Krise. Die Gemeinschaft muss sich selbst gegenüber anderen Ratschlägen ÖFFNEN. Die Ratschläge von anderen zu hören, heißt nicht, dass man mit ihrer Lehre als ganzer übereinstimmen muss. Aber andere Konfessionen, die sicher in ihrer Geschichte auch schlechte Zeiten hatten, können einen Rat geben, wie man aus einer solchen Situation herauskommt. Sie können uns Gutes tun, uns helfen zu existieren und uns nicht zerstören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gemeinschaft muss ihr Misstrauen anderen gegenüber ablegen. Andere Konfessionen sind nicht Teufel, die nur unsere Gemeinschaft niederringen wollen und die Informationen/Hintergründe über uns missbrauchen. Je mehr wir den anderen misstrauen und sie verachten, umso mehr gerät die Gemeinschaft auf den gleichen Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Ich glaube, wir liebten es, den Ursprung unserer Gemeinschart in der Urkirche (der Kirche des ersten Jahrhunderts) zu sehen. Das ist wohl auch normal, wenn sich eine Kirche selber mit den ersten Christen identifziert.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz können wir die Geschichte unserer Vereinigung zurückverfolgen, das heißt bis zur Person von Gottfried H. Ich glaube, wir konnten keine Gemeinde-Abstammung vom ersten Jahrhunder bis heute feststellen. Rückblickend gab es für uns vor Gottfried H. keine wahre Kirche.&lt;br /&gt;Man konnte nur die Kontinuität des christlichen Glaubens sehen, der von einigen unbekannten Christen ohne konfessionell bekannte Identität weitergetragen wurde. (Ich denke, wir gestanden es keiner bestimmten Konfession zu, dass sie die wahre Lehre bis zu den 1970er Jahren weitergegeben hätte.)&lt;br /&gt;So müssen wir eingestehen, dass Gottfried H. die einzige sichtbare Gemeinschaft gründete, der zugestanden wurde, dass sie bis in die ersten Jahrhunderte in der Geschichte der Christenheit zurückging.&lt;br /&gt;Aber positiv gedacht: nach dieser Sichtweise ist unsere Gemeinschaft relativ jung. Die eingespielten Lehrinhalte und der Lebensstil sind unverändert, aber so ist es erst seit wenigen Jahrzehnten. Es wäre leichte für uns, diese Dinge zu verändern als z. B. für die Katholiken.&lt;br /&gt;Ich habe die Hoffnung,d ass dieser Zug stoppen wird und die Geschwister sowohl über die Prioritäten nachdenken werden – wie über ihre positiven und negativen Konsequenzen.&lt;br /&gt;Hier endet mein Monolog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5.11.11 Anonymous:&lt;br /&gt;Ich meine, dass Gott seine Gnade, Liebe und Langmut gerade darin zeigt, auf welche Art einige von uns, eingeschlossen Gottfried H., trotz ihrer schweren Sünden, durch die Gemeinschaft, die Kirche Christi, herausgebracht wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An RA:&lt;br /&gt;Es ist schade, dass du unter uns warst und den Grund unseres Lebensstils nicht verstanden hast sowie das, was Du „Dogma“ nennst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9.1.11 RA schreibt:&lt;br /&gt;Ich bin sehr dankbar, dass Du mir enthüllt hast, wie die Gemeinschaft das „sich in Begierde verzehren“ in 1 Kor 9,9 versteht (im Posting „Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren“).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-8789295866338923521?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/8789295866338923521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/27_25.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8789295866338923521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/8789295866338923521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/27_25.html' title='Der Beginn'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-2795822869876886629</id><published>2010-05-25T10:17:00.004+02:00</published><updated>2010-11-09T21:48:44.135+01:00</updated><title type='text'>Gruppenegoismus</title><content type='html'>3.11.2007:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Herr  Kluge beschreibt unsere arrogante Haltung gegenüber anderen Konfessionen und leider war es auch  so. Wir gaben uns viel mehr der Lehre und einander hin als sie, wir hatten  unsere Beziehungen aufgegeben, unseren Besitz, einige ihren Beruf, die Stadt,  das Land, um in der Gemeinschaft zu leben. Das war unsere neue Familie,  Gottes Volk. Draußen war die Welt, die sich auf dem Weg ins Verderben befand.  Drinnen waren wir vor allem Bösen geschützt. Unsere Liebe zu ihnen (&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;den Menschen außerhalb der Gemeinschaft, d. Übers.&lt;/span&gt;) drückte sich darin aus, dass wir sie  lehrten und die richtige Lehre lebten...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Ich  denke, das ist richtig: In der Kirche sollen wir Schutz vor der Welt haben, &lt;u&gt;Christen sollten  sich von Nicht-Christen unterscheiden&lt;/u&gt; und sich selbst rein und heilig halten.  Wir sollten einander und Ungläubige beurteilen, warnen und ermutigen. Aber  unsere Liebe sollte Ungläubigen helfen, die Liebe Christi verwirklicht zu  sehen. Auch wenn wir heilig sind, sind wir nicht perfekt, wir sind selbst in  einem Prozess der Heiligung. Viele von uns waren vorher ungläubig, lebten in  den Sünden der Welt. Gott hat uns vergeben und &lt;u&gt;uns aus Gnade gerettet&lt;/u&gt;,  so &lt;u&gt;sollten auch wir geduldig sein&lt;/u&gt; mit anderen, wie Er mit uns geduldig war...  Aber oft fühlten wir uns als die Richtigen – wegen unserer größeren Hingabe, der  rechten Lehre, dem biblisch fundierten Lebensstil. Und die Katholiken, Baptisten  und alle anderen waren allein deshalb auf dem falschen Weg, weil sie nicht  so dachten und handelten wie wir. Ich glaube, dass z. B. die Katholiken  verschiedene falsche, unbiblische Lehren haben, oder dass manche Konfessionen Sünden  zu sehr tolerieren oder ihre Tradition über die Bibel stellen, aber ich denke:  Wir schauten zu sehr auf das Falsche und waren nicht in der Lage, auch Gutes  von Leuten außerhalb unserer Gemeinschaft zu lernen. Ich vermute, das  geschah auch, um uns selbst vor äußeren Einflüssen zu schützen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Bezüglich  der Bezeichnung anderer Konfessionen: Ich kann mich nicht erinnern, von einer  „Katholischen Terror-Organisation“ gehört zu haben, aber einige Begriffe klangen recht respektlos. Sicher, „Jehovas falsche Zeugen“ erscheint eher  gerechtfertigt ... Ich kann mich aber erinnern, solche Bezeichnungen nur von einzelnen  älteren Geschwistern gehört zu haben. Im allgemeinen waren wir jedoch schon  recht kritisch gegenüber anderen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="border: medium none; padding: 0cm;"&gt;Dieselbe  selbst-verteidigende, andersdenkende-anklagende Haltung ist in Josefs „Apology“ zu spüren: Mit  Recht kritisierte Dinge gesteht er nicht ein, sondern verteidigt nur die Gemeinschaft. Es ist nicht demütig genug. Das ist auch der Grund, warum  ich diesen Blog schreibe. Herr Kluge hat eine anklagende Haltung in seiner Beschreibung, und Josef ist ebenfalls nicht viel objektiver.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-2795822869876886629?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/2795822869876886629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2795822869876886629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/2795822869876886629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/3.html' title='Gruppenegoismus'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-7644238416682032022</id><published>2010-05-25T10:12:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:26:01.976+02:00</updated><title type='text'>Einführung</title><content type='html'>27.10.2007&lt;br /&gt;Dies ist der Versuch, meine Gedanken über eine Zeit auf meinem Weg als Christ zu ordnen und auszudrücken. Ich möchte einige Informationen korrigieren und kommentieren, die im Internet über die Gruppe von Gläubigen verfügbar ist, in der ich eine Weile lebte. Ich war sechseinhalb Jahre bei ihnen. Es gab viel in dieser Gemeinschaft zu lernen, aber auch einige Dinge, die überdacht werden sollten und für die nach einer besseren Lösung gesucht werden müsste.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-7644238416682032022?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/7644238416682032022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/einfuhrung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/7644238416682032022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/7644238416682032022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/einfuhrung.html' title='Einführung'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3704150934335116993.post-5638976325494824316</id><published>2010-05-25T10:09:00.000+02:00</published><updated>2010-05-25T10:11:52.075+02:00</updated><title type='text'>Zu diesem Blog</title><content type='html'>Dieser Blog ist eine reine Übersetzung des englischen Blogs "Following Christ" (&lt;a href="http://followchrist2.blogspot.com/"&gt;http://followchrist2.blogspot.com/&lt;/a&gt;) ins Deutsche.&lt;br /&gt;Ein ehemaliges Mitglied der sogenannten Holic-Gruppe erzählt dort im Rückblick über seine Erfahrungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3704150934335116993-5638976325494824316?l=holic-rueckschau.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/feeds/5638976325494824316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/zu-diesem-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5638976325494824316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3704150934335116993/posts/default/5638976325494824316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://holic-rueckschau.blogspot.com/2010/05/zu-diesem-blog.html' title='Zu diesem Blog'/><author><name>Puntus</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
